Zwei Autorenlesungen im April

Ulrich Straeter liest im Literaturcafe, Hollestr. 3, Essen

Ulrich S. normal 72dpi Ulrich Straeter liest aus „Eickmeiers Traum“

Zentralbibliothek Essen

Donnerstag, 03.04.2014 || 20.00 Uhr, Eintritt 5,00 €
Literaturcafé – Hollestraße 3, Essen, Nähe Hbf
9783819609459_frontcoverUlrich Straeter liest aus
Eickmeiers Traum
Musik: LoneCat Erichson, Blues (Piano/Keyboard und Gesang)

In seinem neuesten Buch „Eickmeiers Traum und andere Geschichten“ – mit Illustrationen von IlseStraeter – lässt Ulrich Straeter seine Erinnerungen nicht nur in den 50er und 60er-Jahren stöbern.
LoneCat Erichson, das bekannte Mitglied der Bluesband „Aufstand alter Männer“ (gilt inzwischen als„Kultband“), beherrscht neben seiner schwarzen Blues-Stimme auch das Piano und sein Keyboard. Erwird die Geschichten Ulrich Straeters entsprechend begleitenund alte (und neue) Zeiten musikalischlebendig werden lassen.
Eine Lesung der Stadtbibliothek Essen für Erwachsene und Jugendliche.
s. auch www.stadtbibliothek-essen.de

??????????????????? Staffellesung Peter Märkert & Reinhard Bottländer

Krimilesung: Freitag, dem 4.4.2014, ab 19.00 Uhr, StaBü Bochum-Gerthe; Heinrichstr. 4
Märkert_FotoPeter Märkert liest aus: „Jeder Einzelne“und „Schweigen ist Tod“:
Der Leser wird Zeuge, wie Bewährungshelfer Windich in seinem Büro ermordet wird. Aber wer steckt dahinter? Die Mordkommission erhofft sich Hinweise von Mitarbeitern und Klienten. «Wir müssen sein Motiv verstehen», meint Hauptkommissar Kramer. Dagegen versucht der Täter jede Spur zu verwischen, die ihn belasten könnte. Schreckt dabei auch vor einem weiteren Mord nicht zurück. PETER MÄRKERT, Jahrgang 1955, lebt und arbeitet in Bochum. Nach dem Abitur Studium in Informatik und Sozialarbeit. Tätigkeiten als Taxifahrer, Techniker, Sozialarbeiter im Justizvollzug, Bewährungshelfer und Autor. «Der zurzeit beste Ruhrgebietskrimi» Buchhandlung Winkelmann in der Recklinghäuser Zeitung zum Vorgänger: Jeder Einzelne. Medien: Ein brillanter Bochum-Krimi. Polizeiarbeit im Milieu der Bewährungshilfe – das ist äußerst realistisch geschildert und äußerst spannend erzählt.
Porträt 1und Reinhard Bottländer aus „Infam… und tödlich!“
Ein psychiatrischer Frauenmörder versetzt eine Stadt in Angst und Schrecken. Der Mörder eines Porno-Fotografen versucht einen bösen Trick. Eine Mutter sorgt sich um ihre Kinder. Dafür müssen zwei Ehemänner sterben. In einer Silvesternacht wird ein junger Mann erschossen – mit Pappe. Ein brutaler Sexualtäter wird nach nur einem Jahr wieder in Freiheit entlassen. Er ermordet eine Mutter und ihre jugendliche Tochter. Seine Festnahme wird zu einer tödlichen Gefahr. Diese und andere außergewöhnliche Kriminalgeschichten basieren auf wahren Fällen des früheren Bochumer Hauptkommissars. REINHARD BOTTLÄNDER * 1948 in Bochum stammt aus einer Bergarbeiterfamilie, 1965 Eintritt in den Polizeidienst, Kriminalhauptkommissar. Er machte sich bereits in den 80er Jahren einen Namen als Jugendbuchautor, ab 2007 folgten Kriminalromane, die reale Hintergründe aufzeigen.
 Märkert       5106449-9783819608728_cover                     9783819609442
im Rahmen einer Staffellesung in der StaBü Bochum-Gerthe; Heinrichstr. 4Kostenlose Eintrittskarten in der Bücherei GertheHier all unserer Revierkrimis im Plakat und im Prospekt
Krimi Plakat

 

Geschenktipps Weihnachten 2013

Liebe Literaturfreundinnen und Literaturfreunde,

Weihnachten 2
Hier möchten wir Sie auf einige neuere und ältere Bücher aus unserem großen belletristischen Programm hinweisen, die wir Ihnen als Geschenktipps besonders empfehlen  möchten. Beachten Sie dabei vor allem auch die Leseproben Links, über die Sie ins jeweilige Buch hineinlesen und sich weiter informieren können.

Eingehende Bestellungen liefern wir portofrei aus!

Nicht zu vergessen auch die Hinweise auf unsere sBOOKs

Diese Bücher und unser komplettes Buchprogramm finden Sie in unserem Shop

und auf unserer Homepage

eihnachten 1Hier finden Sie diese Geschenktipps als blätterbaren Katalog 

Nun viel Spaß beim Stöbern    (Für mehr Informationen klicken Sie auf die Buchtitel)

Ihr

Dr. Norbert Brockmeyer

treeckTreeck, Dieter: „und wieder zieht das Elchgespann…“
Das wahn-sinnige Weihnachtsbuch. Geschichten, Verse, Szenen und Lieder aus dem (vor-)weihnachtlichen WahnSinn mit Zeichnungen von Henryk Bzdok, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0883-4, kart. 120 S. mit 15 s/w. Zeichnungen 18,5 x 11,5 cm. € 9,90

Zum Buch:„und wieder zieht das Elchgespann….“ durch den vorweihnachtlichen Alltag. Der Weihnachtsmann und sein Elch „Aljoscha“ erleben dabei immer wieder unliebsame Überraschungen. Und so ist hier und da ein tröstendes Schnäpschen durchaus willkommen. Die Geschichten, Szenen, Gedichte und Lieder erzählen mit Witz und Ironie von der „schönen neuen Medienwelt“, in der sich nicht nur der Weihnachtsmann oftmals nicht mehr zurecht findet. Die Texte entstanden überwiegend für drei literarisch-kabarettistische Weihnachtsprogramme, mit denen der Satiriker Dieter Treeck gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, der in Dortmund lebenden ungarischen Schauspielerin, Kabarettistin und Chansonsängerin Kriszti Kiss seit 1998 auf Kabarettbühnen, in literarischen Kaffeehäusern und überall dort auftritt, wo ihr spöttischer Blick auf den vorweihnachtlichen Konsumrummel willkommen ist.

Dieter Treeck: geboren 1936 in Dortmund, Erzähler, Lyriker, Chanson- und Kabarett-Autor.

Henryk Bzdok: geboren 1937, studierte an der Akademie der Schönen Künste in Krakau Malerei und Grafik.

Hier eine ausführliche Leseprobe

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Kalender 2014Aphorismenkalender 2014.

„Der Lauf der Dinge hat keinen Start und kein Ziel“(D. Träbert). DAphA-Kalender 2014, Aphorismen und Zeichnungen. Hrsg.: Förderverein Deutsches Aphorismus-Archiv (DAphA) Hattingen. 60 S. mit 13 vierfarbigen Zeichnungen, Format 33 x 23 Spiralheftung. Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0915-2.€ 21,90

Zum Kalender 2014:  Wiederum keine erbaulichen Lebensweisheiten oder nur ausnahmsweise, wiederum stattdessen mit dem Gang durch das Jahr ein Gang durch die Möglichkeiten der kurzen Gattung, von der Variation einer sprichwörtlichen Wendung bis zum sprachlichen Bild. Der Erfolg hat unserem heimlichen Motto „Wer vielerlei bringt, wird manchem etwas bringen“ (immerhin „Faust“!, immerhin leicht variiert!) recht gegeben. So vielfältig also die Formen und Muster der Gattung, so deutlich zieht sich diesmal ein Thema durch das Jahr: die Zeit, als Jahreszeit und konkretisiertes Abstraktum, als Erinnerung und Lebensalter, und auch dies nicht nur beschaulich, wie es zu erwarten (oder auch zu befürchten) wäre, sondern in allen Varianten von der besinnlichen Betrachtung bis zum grotesken Einfall. Wieder ist es uns gelungen, aus den Einsendungen unserer schreibenden Mitglieder 40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, jede vierte oder fünfte Woche mit einer Zeichnung zu bereichern, die uns befreundete Künstler/innen zur Verfügung gestellt haben.

Hier eine komplette Leseprobe des Kalenders

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AphorismenbaumAphorismenbaum – Baum der Lebensweisheiten

80 x 60 cm als Tafel gerollt. 96 ausgewählte Aphorismen aus allen Stilepochen. Hrsg. Genealogiekunst Friedrich Wehage-Dubbert. € 11,00 (Allerdings müssen wir hier  zusätzlich Porto € 4,80 berechnen, da das Poster in eine Rolle verschickt wird)

 

Unsere neuen Revierkrimis:

GesingGesing, Daniela: Mörderisches Rennen.

Kommissar Hellers zweiter Fall (Kriminalroman) Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0892-6,

kart. 19 x 12 cm 244 S. € 12,90

Zum Buch: Kommissar Andreas Heller, sportbegeisterter Currywurstfan, Teeliebhaber und bekennender Familienmensch, fiebert beim Bochumer Sparkassengiro dem Sieg des Favoriten entgegen, als in unmittelbarer Nähe ein Mord geschieht. Schon bald jagen Heller und seine chaotische, aber kluge Kollegin Inga Brockmann einen Profikiller, der es auf den einzigen Zeugen des Verbrechens, einen zehnjährigen Jungen, abgesehen hat. Zum Schutz von Jonas bieten Heller und seine Kollegen all ihre Kräfte auf, können aber nicht verhindern, dass der geniale Verbrecher sie mit seinen Tricks hinters Licht führt. Schon bald ist „Der Fuchs“ der meistgesuchte Mann im Ruhrgebiet. Er taucht ab und hinterlässt eine Serie von Morden. Wird Heller das „Geheime Buch“ des Killers finden und ihn rechtzeitig zur Strecke bringen?

Daniela Gesing: *1965 Studium der Komparatistik und Pädagogik, Mitarbeit bei einer Eltern.- und Kinderzeitung, Autorin für einen pädagischen Verlag, legt hier ihren zweiten  Kriminalroman vor (nach: ‚Spurlos verschwunden‘, Brockmeyer, Bochum 2010) ! Einen Krimi über ihre Heimatstadt zu schreiben findet sie äußerst spannend, denn man kann die Handlung an bekannten Orten spielen lassen, hat aber dennoch freie Hand bei der Geschichte, Motiven und Hintergründen…

ebookHier gibt’s das eBOOK € 7,98

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KüsterKüster, Rainer & Schneider, Rüdiger: „Wolfszorn

Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2011,2. Auflage 2013, ISBN 978-3-8196- 0828-5, 282 S. kart. 18,5 x 12 cm. € 12,90

Als man den Arzt Dr. Christoph Auffermann tot auf der Bochumer Erzbahntrasse findet, scheint für die Kommissare Brenner und Rogalla eine normale Ermittlung zu beginnen. Doch bald zeigt die DNA-Analyse, dass die beiden vor dem ungewöhnlichsten Fall ihrer Karriere und vielleicht sogar der Kriminalgeschichte überhaupt stehen. Ein zweites Opfer wird auf die gleiche Weise hingerichtet. Der Polizeipräsident fordert die Unterstützung einer Profilerin des LKA an. Man hat es mit einem hochintelligenten Täter zu tun, der zudem, was die Auswahl der Opfer betrifft, moralisch motiviert scheint. Hilfreiche Hinweise bekommen die Kommissare auch von einer pfiffigen Praktikantin, mit der Rogalla gern zusammen arbeitet. Mehr und mehr konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Kreis um den Bochumer Arzt. Welche Rolle spielt die geheimnisvolle und prätentiöse Künstlerin Klara Bodschwinna? Oder der Frührentner Jochen Buchholz, der Auffermanns Ehefrau sehr zugetan ist? Rätsel gibt auch der Dichter Andreas Arndt auf, der mit der Vergangenheit nur noch lyrisch fertig wird. Und ebenso verdächtig ist in dem illustren Kreis ein Zahnarzt, der nicht nur Zähne zieht. Als ein drittes Opfer aus dem Auffermann-Kreis gefunden wird, hat die Presse ihre Schlagzeilen, und der Polizeipräsident wird ziemlich nervös. Es kommt zu einem tödlichen Finale, bei dem Brenner wie gelähmt erscheint. Nach „Der Kreis des Kopernikus“ und „Drachentod“ ist dies der dritte Bochum-und Revierkrimi des erfolgreichen Autorenduos

ebookHier gibt’s das eBOOK € 6,99

 Und hier eine ausführliche Leseprobe:

 

MärekrtMärkert, Peter: Schweigen ist Tod.

Ein Ruhrgebietskrimi, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0872-8, kart. 224 S. 18,5 x 12 cm.€ 12,90

Der Leser wird Zeuge, wie Bewährungshelfer Windich in seinem Büro ermordet wird. Aber wer steckt dahinter? Die Mordkommission erhofft sich Hinweise von Mitarbeitern und Klienten. «Wir müssen sein Motiv verstehen», meint Hauptkommissar Kramer. Dagegen versucht der Täter jede Spur zu verwischen, die ihn belasten könnte. Schreckt dabei auch vor einem weiteren Mord nicht zurück.

PETER MÄRKERT, Jahrgang 1955, lebt und arbeitet in Bochum. Nach dem Abitur Studium in Informatik und Sozialarbeit. Tätigkeiten als Taxifahrer, Techniker, Sozialarbeiter im Justizvollzug, Bewährungshelfer und Autor. «Der zurzeit beste Ruhrgebietskrimi» Buchhandlung Winkelmann in der Recklinghäuser Zeitung zum Vorgänger: Jeder Einzelne. Medien: Ein brillanter Bochum-Krimi. Polizeiarbeit im Milieu der Bewährungshilfe – das ist äußerst realistisch geschildert und äußerst spannend erzählt. Reinhard Jahn WDR 5 Mordsberatung (27.4.2013)

ebookHier gibt’s das eBOOK € 7,98

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Romane und Erzählungen:

 

DahlmannDahlmann, Paul Tobias: Verwegen wie Bochumer Bögen.

Historischer Roman, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0935-0, kart. 19.x 12 cm, 164. S.€ 9,90

Im Jahre 1388 tobt die große Fehde zwischen der freien Reichsstadt Dortmund und der sie umgebenden Grafschaft Mark. Söldner verheeren das Land und überfallen auch die friedlichen Hirten von Harpen. Sogleich stellen sich die Bochumer Junggesellen zum Gegenschlag. Was sie erreichen, ist der Beginn für das Maiabendfest, wie es bis heute gefeiert wird.

PAUL TOBIAS DAHLMANN: Ursprünglich ist Tobias Dahlmann nicht nur ein Bochumer und damit ein Kind des Ruhrgebiets, sondern auch eines der klassischen Science Fiction. Seine ersten eigenen literarischen Impulse erhielt er jedoch aus der Fantasy, wo es Autoren wie Lord Dunsany oder Peter Beagle waren, die ihn besonders faszinierten. Im Laufe seines Studiums der Skandinavistik und Geschichte lernte Tobias Dahlmann die komplexe altnordische Metrik und die mittelalterliche Geschichte  kennen und schätzen. Stets war auch sein Interesse für die Lokalgeschichte vorhanden, deren Ergebnis in diesem historischen Roman vorliegt.

ebookHier das eBOOK € 5,98

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LöwerLöwer, Siegrid: Oma Hertas Rache

Kriminalsatire, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0921-3, kart. 76 S. 19 x 12 cm€ 8,90

Oma Herta war jetzt 73 Jahre alt geworden, fit im Kopf und noch gut zu Fuß. Okay, einige Krampfadern und 2 Gichtzehen machen ihr zeitweise zu schaffen, aber sie wollte sich nicht eher zur Ruhe setzen, bis sie noch einige Dinge erledigt hatte, die ihr einfach immer noch den Schlaf raubten…

SIEGRID LÖWER Jahrgang 1951, lebt, arbeitet und schreibt seit ihrer Jugend in Bochum. Mag: Schwarzen Humor, Kabarettt…Mag nicht: Engstirnigkeit, Intoleranz… Von ihr bereits erschienen: Dr. Max – ein Hund spricht Klartext… eine Satire mit Humor und Liebe zum Tier, gewürzt mit viel Augenzwinkern

ebookHier das eBOOk € 4,99

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Neue Lyrikbände:

VendigDistelmaier-Haas, Doris: Venedig, Fest und Vergehen.

Prosa, Lyrik, Illustrationen, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0923-7, geb. 70 S. 21 x 18 cm. mit 25 Farbzeichnungen der Autorin, Nachwort Wolfgang Kubin.€ 12,90

Es ist nicht einfach, Gemäuer und Kanäle von Venedig in Verse zu fassen. Zu viele haben es zuvor getan. Jeder meint, den Ort zu kennen. Die Dichterin ist das Wagnis eingegangen. Und sie hat die Stadt in einen Tanzboden verwandelt, in eine Singakademie. Überall schwingt es und singt es. Da ist der Rhythmus, da ist die Assonanz, beide machen dieses Wunder möglich. Und das nicht nur in einem einzelnen Text, sondern in einem Zyklus..(Aus dem Nachwort von Wolfgang Kubin).

DORIS DISTELMAIER-HAAS, geb. in Bonn, promovierte über Mallarmé. Für den Reclam Verlag übersetzte sie u. a. Molière, Maupassant und Perrault. Sie veröffentlichte zahlreiche Lyrik- und Prosabände, meist mit eigenen Illustrationen. Als neueste illustrierte Gedichtbände erschienen 2012 „DIAMANTGRÄSER UND GOLDSTÜRME“ und „MOORBIRKEN UND SCHWARZE STIERE“ (Brockmeyer, Bochum). Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie an den Akademien Perugia und Salzburg. Mit über 15 Einzelausstellungen machte sie sich einen Namen als bildende Künstlerin.

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ZellerZeller, Michael: wie es anfängt : wie es endet

gedichte und gesänge, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0918-3, kart. 96 S.€ 9,90

In Michael Zellers neuem Gedichtband ist die Lyrik der letzten Jahre gesammelt, als eine Art Zwischensumme seiner Lebensreise, wie er sagt, ein Stück innerer Biographie: Landschaften und Länder tauchen auf, Epochen und Ereignisse, Lust & Liebe und unser Alltag mit seinen Mühen und Freuden. „Zellers Lyrik hat eine angerauhte Zartheit“, urteilte Karl Krolow beim lyrischen Debüt vor gut drei Jahrzehnten und nennt seine Gedichte „scharfe Daseinsstudien“. Darin ist Zeller sich treu geblieben.

MICHAEL ZELLER lebt als Freier Schriftsteller in Wuppertal. Aus meinen Provinzen, sein erster Gedichtband, erschien 1981 in Nürnberg. Zu den Hauptwerken von Zellers Schaffen zählen die Romane Follens Erbe, Der Wiedergänger, Café Europa, Die Reise nach Samosch, Falschspieler. Seine bisher letzte Auszeichnung war 2011 der Andreas Gryphius-Preis.

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Jugendbücher:

BottländerBottländer, Reinhard: Konrad. Die lange Flucht.

Ein Jugendkrimi, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0927-5, kart. 19 x 12 cm 204 S. € 11,95

Konrads größter Feind ist sein „Widerstandsnerv“, der ihn immer wieder zu den unsinnigsten Handlungen treibt. So landet er schließlich in der Heimerziehung. Aber auch hier eckt er immer wieder an. „Du bist der letzte Dreck!“ So beschimpfen sie ihn. Immer wieder. Alle. Als er eines Tages eine Möglichkeit zur Flucht sieht, zögert er nicht lange und bewegt sich von da ab am Rande der Gesellschaft, im Rocker-, Nichtsesshaften- und Süchtigenmilieu. Sein Überlebenskampf auf der Suche nach einer inneren Heimat und menschlicher Wärme beginnt. In einer Hard-Rock Band findet er endlich Geborgenheit. Doch auch hier kann er nicht bleiben. Reinhard Bottländers Jugendroman fasziniert nicht nur wegen der spannenen äußeren Handlung, sondern auch wegen der inneren Monologe, die Einblicke in die Psyche Konrads geben und uns nachdenklich machen. (Ab 12 Jahre)

REINHARD BOTTLÄNDER * 1948 in Bochum stammt aus einer Bergarbeiterfamilie, 1965 Eintritt in den Polizeidienst, Kriminalhauptkommissar. Er machte sich bereits in den 80er Jahren einen Namen als Jugendbuchautor, ab 2007 folgten Kriminalromane, die reale Hintergründe aufzeigen.

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ebookDer Titel ist bereits als e-book lieferbar € 5,98

 

Riering 2Riering, Jürgen: DER BUND DER WÄCHTER 2.

Sherlock Holmes gibt sich die Ehre, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0924-4, kart. 19 x 12 cm, 216 S. € 11,95

Einige Wochen nach der Entführung in Stiepel wird Phillip zufällig Zeuge eines Gespräches zwischen Sigismund von Wörns und einem Unbekannten. Was er mithören kann, wirft Fragen auf. Was haben die Steinsucher vor und wieso erwähnten die Männer Sherlock Holmes? Luke, Erkan, Phillip und Leo stellen Nachforschungen an und geraten in größte Gefahr.

JÜRGEN RIERING: Geboren 1974 in Havixbeck, fühlt sich heute längst in Bochum heimisch, wo er seit 1999 lebt. Nach einigen Semestern Pädagogikstudium entschied er sich für eine Ausbildung zum Buchhändler, den Beruf, den er heute noch mit einer eigenen Buchhandlung (Lese Insel) in Bochum Wiemelhausen ausübt. Nach ‚Der Bund der Wächter, Entführung in Stieperl 2010 ist dies sein zweiter Jugendroman. (Ab. 9 Jahre)

ebookDer Titel ist auch als e-book lieferbar € 5,98:

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Biographien:

 

AnnekeHockamp, Karin: Mathilde Franziska Anneke (1817 – 1884)

„Von vielem Geist und großer Herzensgüte“, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0881-0, kart. 21 x 13 cm. 64 S. mit zahlr. Abb.€ 8,90

Mathilde Franziska Anneke, in Sprockhövel/Westf geboren und in Hattingen/Westf. aufgewachsen, lebte in Wesel und Münster und lange in Milwaukee, Wisconsin. Sie gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der deutschen und amerikanischen Demokratie-  Das Bemerkenswerte ihrer Biographie ergibt sich einerseits aus der emotionalen Verwurzelung im 19. Jahrhundert und aus der sozialen Zugehörigkeit zum Bildungsbürgertum des vergangenen Jahrhunderts und andererseits aus dem starken Engagement, zuweilen auch Kampf, für soziale und rechtliche Gleichheit, für Trennung von Kirche und Schule, für die Teilhabe von Frauen am politischen Geschehen, für das Frauenstimmrecht bis hin zum Eintreten für die Abschaffung der Sklaverei in den USA. Bewegt und bewegend war ihr Leben, das die gängigen Rollenklischees ignorierte, ausgleichend und kämpferisch, aufrührerisch und überzeugend: in diesem Sinne kann man ihr Leben auch als modern bezeichnen. Sie war Ehefrau und Mutter, zeitweise alleinerziehend und zeitweise alleinverdienend, geschieden und wiederverheiratet, Existenzgründerin und Emigrantin. Sie war: – Tochter aus gutem Hause, – hungernde Poetin, – revolutionäre Journalistin und Schriftstellerin, – politisch verfolgte Asylantin, – eine Ehefrau, die einem unsteten Mann folgte und an ihm litt, – eine Mutter, die sieben Kinder gebahr und fünf von ihnen begraben mußte, – Pädagogin aus Naturtalent, – frühe Feministin und Sozialistin, Pionierin der deutschen und amerikanischen Frauenbewegung. In Zeiten, in denen Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit und gleiche Chancen auf Bildung und Wohlstand auch in unserer Gesellschaft in erschreckendem Maße zur Disposition stehen, Werte und Maßstäbe einem dramatischen Wandel unterliegen, kann nicht genügend auf den radikalen Humanismus der Mathilde Franziska Anneke und auf ihr lebenslanges Streben nach einer besseren Welt hingewiesen werden. Sie war romantische Schriftstellerin in Westfalen (1817–1847), Frauenrechtlerin und revolutionäre Sozialistin in Köln (1847–1849), Ordonnanzoffizierin in den Reichsverfassungskämpfen in der Pfalz und in Baden 1849, Frauenrechtlerin, Schulleiterin und Aktivistin gegen die Sklaverei (USA, 1849–1884) .

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SchanzaraSchanzara, Tana: Jeden Morgen dasselbe Theater

Erinnerungen, Geschichten, Lieder. Ursprl. hrsg. von Max Christian Graeff, Neubearbeitung hrsg. von Jutta van Asselt mit Texten von Hans Peter Doll, Peter Turrini und einem Vorwort von Elmar Goerden. 2. neubearb. u. erw. Aufl. Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0766-0, kart. 176  S. 18 x 11,5 cm. mit zahlreichen s/w Fotos. € 9,90

Tana Schanzara eigentlich Schwanzara aus dem tschechischen Tschenzera *1925 in Kiel, gest. 2008 in Bochum war ein echtes Künstlerkind (Vater Komponist, Mutter Opernsängerin). Sie spielte unendlich viele ernste und große Rollen und gehörte seit 1956 bis zu Ihrem Tode zum Ensemble des Bochumer Schauspielhauses. Bekannt wurde sie aber vor allem als „Volksschauspielerin“ und „Perle des Ruhrgebiets“. Sie begeisterte neben dem Theater in vielen Filmen und mit ihren Liederabenden. In diesem neubearbeiteten Buch, das in seiner ersten Auflage 1997 im Econ Verlag erschien, erzählt sie eigenwillig und humorvoll – durch zahlreiche Fotos untermauert – aus ihrem ungewöhnlichen Leben und stellt ihre Lieder vor. Die Menschen nicht nur des Ruhrgebietes liebten ihre Tana und so soll dieses Buch ein kleines literarisches Denkmal für Tana sein…!

Vita:Tana Schanzara war ein echtes Künstlerkind. Ihr Vater war Komponist und Baßbuffo, ihre Mutter Opernsängerin. So war es nicht verwunderlich, dass auch Tana früh auf der Bühne stand. Sie hat    unendlich viele ernste, große Rollen gespielt und gehörte 52 Jahre zum Ensemble des Schauspielhauses Bochum. Doch wurde sie auch eine bekannte und verehrte »Volksschauspielerin«, die in zahlreichen Filmen begeisterte. Großen Erfolg hatte sie auch mit ihren Liederabenden. Tana Schanzara wurde 1925 in Kiel geboren. Nach zahlreichen Engagements, u.a. in Oldenburg und Gelsenkirchen, gehörte sie seit 1956 zum festen Ensemble des Schauspielhauses Bochum. Sie starb an ihrem 83. Geburtstag am 19.12.2008 in Bochum.

Leseprobe

 

Neue Aphorismentitel:

BesserBesser, Wilfried:S(CH)ICHTWECHSEL

APHORISMEN, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0938-1, kart. 18 x 10,5 cm. 100 S. € 9,90

„Ja, ich gebe ich zu, ich habe es wieder getan. Weil ich es beim besten Willen nicht lassen kann. Immer wieder überkommt es mich. Und das zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit. Der Aphorismus kennt keine Uhr und keine zeitlichen Grenzen. Wenn er da ist, muss er festgehalten werden. Sind dann genügend neue Texte entstanden, drängt es mich, ein Buch daraus zu machen. Wie Sie sehen, war es jetzt wieder soweit. Das macht mich zum Wiederholungstäter. Gut 300 der neu entstandenen Aphorismen haben es in dieses Buch „geschafft“. 300 Gedanken, die zu Kurztexten wurden. In denen ich erneut dem Leben in all seinen Facetten auf der Spur bin. Wobei ich zugeben muss, dass meine Sicht der Dinge selbstverständlich eine ganz subjektive ist. Aber vielleicht stellen Sie beim Lesen fest, dass Sie und ich an manchen Stellen einen durchaus ähnlichen Blickwinkel haben.“ (Aus dem Vorwort des Autors).

SCHNUPPERTEXTE: ‚Das Leben ist kein Wunschzettel. Man muss nehmen, was man bekommt‘; ‚Das Leben sollte keine Klosterschule sein. Eher schon eine Cocktailbar auf Lanzarote‘; ‚Auf den grünen Zweig zu kommen ist bei einem morschen Baum eine Herausforderung‘; ‚Wenn dich das Pech verfolgt, drehe dich um und biete ihm die Stirn‘; ‚Die anderen mögen besser sein als ich. Aber mal ehrlich: Wer sind schon die anderen?‘; ‚Es wird der Tag kommen, da ist der Mensch nur noch eine App auf dem Smartphone‘

Leseprobe

BruderBruder, Horst A.: TriebFeder.

Aphorismen, Bochum 2013, 2. erweiterte Auflage, ISBN 978-3-8196-0916-9, Vorwort: Friedemann Spicker, Bilder: Rudolf Raad; kart. 18,5 x 12 cm. 80 S.€ 9,90

Zum Buch:

Man wünscht dem vorliegenden Buch, dass es erst nach der letzten Seite beginne. Das ist – zumal als Einstieg – eine etwas undurchsichtige Paradoxie, aber niemand anderes als der Autor Horst A. Bru¬der selbst löst sie in seinem Aphorismus auf: „Manche Bücher beginnen erst nach der letzten Seite.“ Für den kundigen Leser von Aphorismen ist sie ohnehin weniger undurchsichtig; er versteht ohne weiteres, welche Bücher dann erst beginnen und warum sie es tun: dass es nämlich der rezeptive Nachhall ist, der bei „manchen“ eben die ästhetische Qualität ausmacht. Damit sind wir sogleich in der Mitte dieser Texte angelangt. Die Paradoxie ist eines ihrer Kennzeichen…. Zu seinem Glück hat der Leser hier keine Lebenshilfe zu erwarten, wie sie die triviale Spruchweisheit mit ihren wohlfeilen Imperativen allzu oft kennzeichnet. Da steht lediglich eine bedenkenswerte Aussage: „Das Meiste, das fällt, hat zuvor nie gewankt.“ Wer sich bei Bruder nicht selbst hilft, und zwar mit dem eigenen Kopf, dem hilft niemand. Aber Vorsicht: Man kann auch ‚blindlings denken‘: „Wir denken oft blindlings, handeln aber sehend.“ (Aus dem Vorwort von Friedemann Spicker)

Schnuppertexte:‚Dem Scheinbaren mangelt es an der Größe des Unscheinbaren‘; ‚Jeder Mensch ist sich selbst hörig‘; ‚Nichts ist – alles bleibt‘; ‚Alle Antworten liegen in uns selbst‘; ‚Schicksal ist Wille zum Glück‘; ‚Achte auf die Dinge, die man dir nicht zeigt‘; ‚Erst wenn wir endgültig die Augen schließen, werden sie uns geöffnet‘; ‚Der Verstand ist das größte Hindernis auf dem Weg zur Vernunft‘; ‚Die Ungerechtigkeit ist die Tochter der Nächstenliebe‘.

Hier finden Sie eine Leseprobe

 

FerstlFerstl, Ernst: ZUGESPITZT.

Aphorismen, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0926-8, kart. 18,5 x 12 cm. 93. S. € 9,90

ebookAuch als eBOOK lieferbar €  5,99

Der Autor:

Ernst Ferstl * 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“ Einige Literaturpreise: Einer davon war der 1. Preis beim 1. österreichischen Haiku-Wettbewerb 1992. Dies ist bereits sein vierter Aphorismenband in unserem Hause!

Schnuppertexte:

‚Zeit ist relativ: Jeder neue Tag ist ein Tag mehr und einer weniger‘; ‚ Wer die kleinen Freuden des Lebens genießen kann, ist ein großer Glückspilz‘; ‚Zum Glücklichsein gibt es einen Universalschlüssel: die Dankbarkeit‘; ‚Macht der innere Schweinehund Karriere, kann er es bis zur heiligen Kuh bringen‘; ‚Dankbarkeit vertreibt die Unzufriedenheit und zieht das Glück an‘; ‚Ein Steckenpferd, das auch heute noch sehr beliebt ist: Prinzipienreiten‘; ‚Unsere Gefühle geben uns weit mehr zu denken als unsere Gedanken‘; ‚Schlechte Erfahrungen sind ein guter Humus für eine bessere Menschenkenntnis‘; ‚ Ein Glaube, der Berge versetzt und dabei blühende Täler verschüttet, wirkt unglaubwürdig‘.

Leseprobe

KampKamp, Rudolf: SPRÜCHEWIRBEL

APHORISMEN mit CARTOONS von Pol Leurs, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0917-6, kart. 20,5 x 12,5 cm. 75 S. € 9,90

RUDOLF KAMP wurde 1946 in Düsseldorf geboren und studierte an den Universitäten Bonn und Düsseldorf Philosophie, Germanistik, Linguistik und Pädagogik. Von 1976- 2009 hatte er die Leitung der Volkshochschule in Mosbach/N. inne. Seit seinem Ruhestand wendet er sich verstärkt dem Schreiben von Aphorismen zu. Beim Aphorismen-Wettbewerb 2012 erreichte er den 2.Platz u.a. mit diesen Aphorismen: „Atheisten im Ausnahmezustand: flehen zu Gott um das Ausgleichstor.“ / „Das Janusgesicht der Scham: zuwenig macht dreist, zuviel verklemmt.“ / „Die Kunst des Opportunisten: kaum hört er das Gras wachsen, lobt er schon die Wiese.“. So erschließt sich häufig die satirisch-gesellschaftkritische Sinndimension oder Quintessenz erst auf einem kleinen Um- oder Nebenweg. Und genau dieser Überraschungeffekt macht viele seiner Aphorismen so lesenswert, wie folgende Beispiele zeigen: „Der lästigen Zecke einen schönen Käfig bauen: repressive Toleranz.“ / „Das Dilemma der Ausdauer steckt in guten Vorsätzen, aber auch in Durchhalteparolen.“ / .“Unerhört, wie sie ihr Ziel erreichen: die Leisetreter.“ Die Cartoons des renommierten und vielfach ausgezeichneten Luxemburger Zeichners Pol Leurs verstärken zusätzlich das Lesevergnügen, insbesondere wenn die Zeichnungen mit einem trefflichen aphoristischen Kommentar korrespondieren – wie etwa auf der S. 68, wo es zum Titelbild heißt: „Auf der Habenseite lässt sich das Dasein zweifelsfreier aussitzen.“

POL LEURS wurde 1947 in Luxemburg-Stadt geboren. Die Arbeiten des Autodidakten wurden zwischen 1975 und 1983 regelmäßig in den Zeitschriften „Revue“, „Forum“ und „Ons Stad“ veröffentlicht. Seit 1976 beteiligt sich an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und ist inzwischen Gewinner von 62 nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen.

Leseprobe

 

Ros. AltersmildRosenkranz, Hermann: Von wegen altersmild.

Letzte Einschläge (Aphorismen) Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0931-2, kart. 18,5 x 12 cm. 84 S.€ 9,90

Hermann Rosenkranz, geboren 1932, 40 Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. Bei uns bereits erschienen: 2010 „Keine Zeile ohne meinen Anwalt“, Sprüche, nichts als Sprüche; 2011 „Die Lakonik des Mondes“, lauter nutzlose Notate; 2012 „Der Sarkast und der Regenbogen“, Nachtrag aus Lakonia.

Schnuppertexte:

‚Meine Indolenz erlebt eine Schubumkehr. Keiner merkt’s‘; ‚Das Diffuse ist vom Glauben abgefallen‘; ‚Das Bauchgefühl ist das Gütesiegel der Beweisführung‘; ‚Am Ende des Zickenkrieges gibt es zwei Siegerinnen: Pyrrha 1 und Pyrrha 2′; Seine Direktheit hangelt sich von Metapher zu Metapher‘; ‚Bilde den Satz und rede nicht drüber‘; ‚Ich schreibe mit Herzblut light‘; ‚Dann und wann gehe ich zu Boden. Zu Grunde nie‘; ‚Ich engagiere mich für alles, was mich kalt lässt‘; ‚Fegefeuer: Werbespots ohne Programmunterbrechung‘; ‚Ich bin die Fahnenstange – flaggenlos glücklich‘; ‚Je später das Leben, desto ausbleibender die Gäste‘; ‚Schweigen: Anthologie der ausgesparten Worte‘; ‚In jedem Glück steckt ein Quäntchen Wehmut‘; ‚Ich mache eine heftige Metamorphose durch. Ändern tut sich nichts‘; ‚Die Lakonik der Skepsis: kein Wort zu viel, kein Fragezeichen zu wenig‘.

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WestfalenSpicker, Friedemann/Wilbert, Jürgen: Der Aphorismus in Westfalen

Illustrationen Erich Krian (DAphA-Drucke 5) Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0937-4, kart. 20 x 14,8 cm, 126 S. € 14,90

Das literarische Genre des Aphorismus wird die „Kleine Gattung“ genannt. Dabei haben seit jeher große Köpfe große Gedanken in wenige Worte gefasst und so beachtliche Beiträge zur Literaturgeschichte geleistet. Was aber macht der Aphorismus in der Region? Ist er für die regionale Autorenschaft als Genre relevant, wer beschäftigt sich mit ihm, auf welche Weise?  Am Aphorismenwettbewerb 2012 mit insgesamt 548 Einsendungen nahmen immerhin auch über 40 Autorinnen und Autoren aus Westfalen teil. Damit nicht genug: Über zwanzig Mitglieder des Fördervereins DAphA kommen aus dieser Region. Dieser Sammelband überzeugt sowohl mit seinen hier zusammengestellten Aphorismen von aktuellen Autorinnen und Autoren aus Westfalen als auch den dokumentierten Ergebnissen der Tagung und vor allem der Biobibliografie der Westfälischen Aphoristiker vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dabei ging es um eine historische Aufarbeitung, nämlich diejenigen westfälischen Aphoristikerinnen und Aphoristiker herauszuheben, die in der Gattungsgeschichte Bedeutung erlangt haben. Dazu zählen insbesondere Johann Georg Hamann (1730-1788), um die Jahrhundertwende Peter Hille (1854-1904), nach dem Zweiten Weltkrieg Gertrud von le Fort (1876-1971) und Ernst Meister (1911- 1979) sowie in der unmittelbaren Gegenwart Liselotte Rauner (1920-2005) und Hugo Ernst Käufer (geb. 1927).

INHALTSVERZEICHNIS: I Der Aphorismus in Westfalen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Von Friedemann Spicker. II Westfälische Aphorismen. Eine Auswahl von Texten lebender Autorinnen und Autoren, Zusammengestellt von Jürgen Wilbert. III Westfälische Aphoristikerinnen und Aphoristiker vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Eine Biobibliographie, Von Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert.

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UhlenbruckUhlenbruck, Gerhard: DENK-AN-SÄTZE.

Wieder sinnige Sprüche und Aphoristische Heil- und Selbstpflege-Sätze, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0930-5, kart. 21 x 15,5 cm. 122 S.€ 9,90

 

Zum Buch: Denk-an-Sätze beinhalten in diesem Fall mental aktivierende Anregungen, zufällige Gedankengänge und um Verständnis bemühte Fehlverhaltensweisen aus der Erfahrung eines Lebens als naturwissenschaftlicher Mediziner, um sie anderen interessierten Menschen zur sinnvollen Versuchsanordnung ihres individuellen Lebensstils nicht ohne Humor, Selbstironie und Witz so anzubieten, dass sie ihre Art zu leben im Hinblick auf ein gesundes Wohl-Ergehen und ein zufriedenes Selbstbewusstsein täglich wie mit Hilfe eines optimal stimulierenden Rezeptes kritisch reflektieren können: Wenn man als Autor schon nicht aus den eigenen Fehlern gelernt hat, Denkfehler und den Stress bitterer Pillen eingeschlossen, sollen es doch wenigstens andere versuchen! (G. Uhlenbruck).

Schnuppertexte: ‚Aphorismen schreiben, das ist Wortsport auf der gedanklichen Kurzstrecke, nachdem man auf der philosophischen Langstrecke genügend trainiert hat‘; ‚Depression: Nach der Pensionierung stand er auf verlorenem Posten‘; ‚Ruhig Blut tut dem Blutdruck gut‘; ‚Männer haben ihre Achillesferse, aber weder am rechten noch am linken Bein, sondern zwischen den Beinen‘;

Gerhard Uhlenbruck: * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie. Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor für Immunbiologie an der Universität Köln. b 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt über 30 eigene Aphorismenbände. Dieses Buch ist bereits der fünfte Aphorismenband von des Autors in unserem Hause.

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Unsere Bücher können Sie über jede Buchhandlung oder direkt beim Verlag bestellen.

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Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer

Im Haarmannsbusch 112

D-44797 Bochum

Tel. 0234-9791600 Fax 0234-9791601

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Homepage. www.brockmeyer-online.de

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hier! festival. regional. international -wir sind dabei!

hier! – das ist das neue Literaturfestival des Netzwerks literaturland westfalen.
Vom 26. August bis zum 30. September 2017 zeigen mehr als 60 literarische Einrichtungen, Initiativen und
engagierte Einzelakteure aus ganz Westfalen mit mehr als 70 Sonderveranstaltungen quer durch
die Genres, was Westfalen literarisch alles zu bieten hat.

Hier finden Sie das komplette Programm als pdf

Mit Einzellesungen, speziellen Literaturtagen und kleinen literarischen Reihen, mit Lesungs- und
Gesprächsformaten sowie künstlerischen Begegnungen setzt das Netzwerk literaturland westfalen fünf Wochen lang den Fokus auf die
literarischen Stärken der Großregion zwischen Münsterland und Siegerland, Ostwestfalen-Lippe und Ruhrgebiet.

Wichtige Literatur- und Kulturorte werden ebenso präsentiert wie die hiesige Verlagslandschaft und erfolgreich etablierte
Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Westfalen. Dazu kommen viele renommierte nationale
und internationale Gäste, aber auch Nachwuchsautorinnen und -autoren.

Viele Veranstaltungen kreisen auch inhaltlich ums hier! – mit Themen rund um Heimat und lokale Identität, aber auch mit Geschichten von Flucht und Vertreibung.

Westfalen ist Literaturland.
literaturland westfalen ist hier!

Weitere Informationen und Gesamtprogramm
unter www.literaturlandwestfalen.de.

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Wir – der Universitätsverlag Brockmeyer – zusammen mit DAphA (Deutsches Aphorismus Archiv Hattingen sind dabei

mit einem großen Büchertisch unseres umfangreichen Aphorismenprogramms

beim Festivalauftakt auf Burg Hülshoff

am Samstag 26. August ab 13°° h mit großem Eröffnungsprogramm
u. a. unseren Autoren Jürgen Wilbert und Friedemann Spicker (DAphAHattingen),
die sich gewohnt  kurz fassen und Aphorismen sprechen lassen.
 um 16,30 h in der Kapelle auf Burg Hülshoff!
und Vorstellung des Buches

Spicker, Friedemann/Wilbert, Jürgen: Der Aphorismus in Westfalen € 14,90

Illustrationen Erich Krian (DAphA-Drucke 5) Bochum 2013, 2. Aufl. 2017, ISBN 978-3-8196-0937-4, kart. 20 x 14,8 cm, 126 S

Hier eine umfangreiche Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS: I Der Aphorismus in Westfalen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Von Friedemann Spicker.

II Westfälische Aphorismen. Eine Auswahl von Texten lebender Autorinnen und Autoren, Zusammengestellt von Jürgen Wilbert.

III Westfälische Aphoristikerinnen und Aphoristiker vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Eine Biobibliographie,

Anhang: Westfälischer Tag der Kleinen Gattung am 20. April 2013. Tagungsbericht.

ebenfalls dabei haben wir unseren neuen wieder wunderschönen

 Aphorismenkalender 2018

„Nur die Zeit läuft uns davon,die wir in der Zukunft suchen.“ (Christian Uri Weber) DAphA-Kalender 2018, Hrsg. J. Wilbert & F. Spicker,

Bochum 2017, ISBN 978-3-8196-1048-6-6, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder(Spiralheftung).€ 24,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe inkl. aller Abbildungen und Aphorismen

                                 

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Info:

Eine komplette Programmübersicht der drei Bühnen auf Burg Hülshoff
mit der Abfolge der Lesungen finden Sie

Besuchen Sie uns in Havixbeck zu einem Nachmittag voller literarischer Höhepunkte und stellen Sie sich Ihr

Programm nach Ihren eigenen Wünschen zusammen! Die Hauptbühne und der Publikumsbereich im Vorburg-

hof sind bei schlechtem Wetter mit einem Zeltdach geschützt. Für Ihr leibliches Wohl ist ebenfalls gesorgt.
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Ebenfalls dabei sind wir beim Wochenende der Verlage
          

Fr 01. September• 19:30 Uhr • Hattingen
Lichtenberg Vater des deutschen Aphorismus
Friedemann Spicker & Jürgen Wilbert
Musik: Weimer Sisters
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) ist der Begründer des deutschen
Aphorismus und gilt hierzulande als der bedeutsamste Vertreter dieser
kurzen Literaturgattung. In Form eines Interviews beleuchten Friedemann
Spicker und Jürgen Wilbert vom Deutschen Aphorismus-Archiv
Lichtenbergs wichtigste Lebensstationen. So befragt ein Journalist
unserer Tage Lichtenberg und Lichtenberg gibt Antwort. Heute –
in seinen Worten von damals: „Ich kann nicht sagen, ob es besser
werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es
muss anders werden, wenn es gut werden soll.“
Ort:
Stadtbibliothek Hattingen, Reschop Carré 1, 45525 Hattingen
•Eintritt: 8 €, erm. 6 € Tickets: an der Abendkasse
Veranstalter: Universitätsverlag Brockmeyer •
Infos & Kontakt:Tel. (0234) 97 91 600,
info@brockmeyer-verlag.de, www.brockmeyer-verlag.de •
Großer Büchertisch mit unseren Aphorismentiteln:
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen viel Spaß bei all diesen Veranstaltungen
Universitätsverlag Brockmeyer
Dr. Norbert Brockmeyer

 

 

Mieder, Wolfgang: „DIFFERENT STROKES FOR DIFFERENT FOLKS“ (wieder lieferbar!)

Der wichtige und stark nachgefragte Titel von:

Mieder, Wolfgang: „DIFFERENT STROKES FOR DIFFERENT FOLKS“ € 29,90

ist in unveränderter zweiter Auflage ab sofort wieder lieferbar!

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Bei der vorliegenden Sammlung von 1250 Sprichwörtern handelt es sich um die erste auf wissenschaftlicher Arbeit beruhende rein amerikanische Kompilation von Volksweisheiten, die seit dem 17. Jahrhundert bis ins moderne Zeitalter in den Vereinigten Staaten entstanden sind. Für jedes Sprichwort (oft mit ein oder zwei Varianten) ist das Datum des historischen Erstbelegs (zuweilen mit  dem Namen des Urhebers) erforscht worden, wobei Benjamin Franklin im 18. Jahrhundert eine erhebliche Anzahl von Sprichwörern geprägt hat, die heute noch geläufig sind (There will be sleeping enough in the grave, If passion drives, let reason hold the reins). Da das Buch für deutschsprachige Leser gedacht ist, sind viele Texte mit Wort-, Sach- und Bedeutungserklärungen versehen. Eine detaillierte Einleitung gibt Aufschluß über charakteristische Aspekte amerikanischer Sprichwörter, und ein umfangreiches zweiteiliges Literaturverzeichnis zur angloamerikanischen Parömiologie (Sprichwörterforschung) und Parömiographie (Sprichwörtersammlungen) schließt den Band ab.

Etliche Sprichwörter basieren auf Strukturformeln wie „No X, no Y“ (No guts, no glory) und „X is better than Y“ (A friend nearby is better than a brother far off), bei einigen handelt es sich um Gegensprichwörter zu älteren Weisheiten (Flattery will get you everywhere versus Flatterey will get you nowhere), und manche sind Antisprichwörter, indem sie bestehende Sprichwörter humorvoll, ironisch oder satirisch umwandeln (Beauty is only skin deep zu Beauty is only skin). Für Sprichwörter wie Hitch your wagon to a star (Ralph Waldo Emerson) und Speak softly and carry a big stick (Präsident Theordore Roosevelt) konnten die Urheber ermittelt werden, doch bei der Mehrzahl der Sprichwörter handelt es sich natürlich um anonym überlieferte Weisheiten. Zahlreiche Sprichwörter gehen auf Lieder (It takes two to tango), Filme (Life is like a box of chocolates) und die Werbung (When it rains, it pours) zurück, und viele Texte kommen aus der Sportswelt (You can’t score if you don’t shoot) und dem Finanzwesen (Banks have no heart). Als Themen der Sprichwörter sind Erfolg (Success is a journey, not a destination), Zeit (Time wasted is time lost) und das Leben (If life hands you lemons, make lemonade) besonders stark vertreten, doch auch die Skatologie (Shit or get off the pot) und Sexualität (Everybody lies about sex) spielen eine beachtliche Rolle.

Etliche Sprichwörter bringen in aller Kürze Eigenschaften wie Unabhängigkeit, Individualismus, Eigeninitiative, Freiheit und unbegrenzte Möglichkeiten zum Ausdruck (Paddle your own canoe, The sky is the limit, Think outside the box). Von besonderer Bedeutung ist diesbezüglich das anonym unter der schwarzen Bevölkerung um 1945 entstandene Sprichwort Different strokes for different folks, das als Inbegriff des individuellen Freiheitssinns Amerikas zu gelten hat, solange die persönlichen Freiheiten das ethische Zusammenleben mit den Mitmenschen einschließen. Im Prinzip geht es in diesen amerikanischen Sprichwörtern wie in den sprichwörtlichen Volksweisheiten aus aller Welt um das Menschlich-Allzumenschliche.

Wolfgamg Mieder (1944) ist seit 1971 Professor für Germanistik und Folkloristik an der Universität von Vermont in Burlington, Vermont (USA). Sein hauptsächliches Forschungsinteresse liegt in der Parömiologie, d.h. in der Sprichwörterforschung. Viele seiner Schriften und Bücher behandeln den Gebrauch und die Funktion von Sprichwörtern in der Literatur, den Massenmedien, der Kunst, Politik, Werbung usw. Zu seinen neueren Büchern in deutscher und englischer Sprache gehören „Spruchschlösser (ab)bauen“. Sprichwörter, Antisprichwörter und Lehnsprichwörter in Literatur und Medien (2010), Proverbs Are Never Out of Season. Popular Wisdom in the Modern Age (2012) Behold the Proverbs of a People. Proverbial Wisdom in Culture, Literature, and Politics (2014) und „Goldene Morgenstunde“ und Früher Vogel“. Zu einem Sprichwörterpaar in Literatur, Medien und Karikaturen (2015). Seit 1984 ist er auch Herausgeber von Proverbium: Yearbook of International Proverb Scholarship. Professor Mieder gilt als führender international anerkannter Sprichwortforscher..

Aphorismenkalender 2018 soeben erschienen1

Der neue Aphorismenkalender für das Jahr 2018 ist soeben erschienen!

„Nur die Zeit läuft uns davon, die wir in der Zukunft suchen.“ (Christian Uri Weber) lautet der diesjährige Motto- und Titelaphorismus

‚Unter den 41 Texten finden Sie wiederum die thematischen „Klassiker“, so zu Wunsch und Hoffnung und Klugheit, aber in neuem Gewand. Sie finden aber auch Aktuelles und Jahreszeitliches, nicht nur zur Narren- wie zur Fastenzeit. Thematisch geht es sportlich und humorvoll zu, formal wird sich der eine an dem Wortwitz der faulen Haut und der Sonne im Herzen, der andere an einer eher lyrischen Variante erfreuen. Sie dürfen sich darauf gefasst machen, wöchentlich in höchst unterschiedliche Stimmungen versetzt und zu höchst unterschiedlichen Gedanken angeregt zu werden. Überraschung ist dabei immer angesagt. Was Sie schon immer wissen wollten, hier wird es beantwortet: Oder kennen Sie das Gute an schlechten Vorsätzen und das Angenehme am Schattendasein? Oder woraus der Boden der Tatsachen gebaut ist? Wollten Sie nicht schon immer die Jahreszeiten aus der Perspektive der Eintagsfliegen kennenlernen?….‘

Gern können Sie den Kalender jetzt schon bei uns bestellen € 24,90. Wir liefern portofrei sofort nach Erscheinen!

Für Autoren, Zeichner und DAphA Mitglieder gibt es wieder einen Sonderpreis € 14,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe inkl. aller Abbildungen und Aphorismen

Hier einige Appetithappen:

„Versuchs mal mit schlechten Vorsätzen. Die halten länger.“ Hermann Rosenkranz

„Humor ist das Sprungtuch, an dem das Unglück vorbeispringt“ Peter-T. Schulz

„Postfaktischer Leistungssport: Leerlauf.“ Hans Norbert Janowski

„Eintagsfliegen halten die Jahreszeiten für eine Verschwörungstheorie.“ Peter Hohl

„Auch Vielfalt gibt es als Monokultur.“ Heimito Nollé

„Da sich eine Weltkrise an die andere reiht, fehlt uns für den Weltuntergang schlicht die Zeit.“ Felix Renner

„Man wird nicht aus dem Leben klug, aber durch das Leben.“ Gerhard Uhlenbruck

„Bildung und Wein gehören zusammen, denn beide setzen Lesen voraus.“ Detlef Träbert

„Auch wenn man am Jahresende alle Probleme vom Tisch hätte, eines würde immer noch bleiben – keines mehr zu haben.“ Dorin Ulmann

Eine Vorschau auf alle im Kalender abgebildeten Bider finden Sie bei der Kalenderbeschreibung im Shop

Rezension zu: Flashar, Hellmut: HALBES VERGESSEN – SANFTES ERINNERN

Eine umfangreiche Besprechung zur Autobiographie von Hellmut Flashar: Hales Vergessen – Sanftes Erinnern

ist soeben erschienen in: Informationsmittel für Biblioheken

„Wissenschaftsgeschichtlich sind Autobiographien von Gelehrten oft sehr aufschlußreich. Auch wenn ihr Quellenwert naturgemäß nicht unproblematisch ist, stellen sie doch oft wertvolle Ergänzungen zu anderen Darstellungen dar und bieten Einblicke in die jeweiligen Fachgeschichten, die sich anders so nicht erlangen ließen. Für die Philologien als Geisteswissenschaften ist es besonders interessant, den Lebenswegen ihrer Vertreter zu folgen, seinen diese nun männlichen oder weiblichen Geschlechts. So liegen etwa selbstbiographische Lebensläufe von Romanisten inzw ischen in mehreren Bänden vor.Einer gewissen Beliebtheit erfreuen sich auch autobiographische Gesprächsbände, von denen für den Bereich derGeisteswissenschaften bzw. der Philosophie exemplarisch auf Robert Spaemanns verwiesen sei.

Hellmut Flashar nun ist Altphilologe und Philosophiehistoriker, dem wir in jüngerer Zeit etwa monographische Darstellungen zu Aristoteles und Hippokrates verdanken, der aber auch als Mitherausgeber eine wichtige Rollebei der Ausgabe der Werke des Aristoteles in deutscher Sprache

sowie beim neuen Ueberweg spielte. Er schildert in seiner autobiographischenSkizze konzise seinen Bildungsweg und seine Karriere, mit den wichtigsten wissenschaftlichen Projekten, und zwar so, daß es nicht langweilig wird, was ja immer eine Gefahr darstellt, wenn Wissenschaftler dazu übergehen, sämtliche Tagungen oder Vorträge zu erwähnen, bei denen sie mit diesem oder jenem zusammengetroffen sind. Flashars Darstellung ist insgesamt unprätentiös und gibt einen guten Einblick in den Wissenschaftsbetrieb seiner Lebenszeit, so daß die gegenüber heute völlig veränderte Situation in der Nachkriegszeit deutlich wird, wo Stellen noch ohne jede Bewerbung vergeben wurden. Flashar schildert seine Kindheit und Jugend während der NS-Zeit, das Studium in Berlin und Tübingen, mit interessanten Einblicken zu Professorenwie Eduard Spranger. In Tübingen lernte Flashar z.B. den späteren Philosophen Klaus Oehler kennen, der Assistent bei Gerhard Krüger war und selbst eine lesenswerte Autobiographie verfaßt hat,die derjenigen von Flashar komplementär zur Seite gestellt werden kann. Das ist deshalb der Fall, weil beide von den damaligen Platonforschungen berichten, an denen sie auch als Mitarbeiter des DFG-finanzierten Platon-Lexikonsbeteiligt waren, das am Schwarzwälder Birklehof angesiedelt war und von dem später berühmt-berüchtigten Georg Picht (Stichwort: Bildungskatastrophe) geleitetwurde. Oehler hatte damals Flashar als Mitarbeiter abgelöst, nachdem die-

ser eine andere Stelle erlangt hatte. Nebenbei weist Flashar darauf hin, daß die Beschreibung des Hauses mit dem Platon-Archiv in Ulrich Raulffs Kreis ohne Meister nicht korrekt sei (S. 81).Wie in autobiographischen Skizzen dieser Art nicht anders zu erwarten, finden sich immer wieder mal interes- sante Anekdoten, so von einer Feier des 60. Geburtstags von Wolfgang Schadewaldt, bei der auch Heidegger zugegen war (S.
105 – 106), oder über den bedeutenden Platon-Forscher Paul Friedländer, für dessen Neuauflage des 2. Bandes seines Platon-Buches Flashar als Korrekturleser tätig war, hier aber auch nicht seine Enttäuschung da
rüber verbirgt, daß friedländer das nicht weiter vermerkte (S. 101 – 103).Flashar wurde bald an die damals frisch gegründete Universität Bochum berufen, an der er lange lehrte, bis er einen Ruf nach München annahm, der nicht zuletzt deshalb attraktiv war, weil die Zahl der Altphilologie-Studenten in Bochum doch erheblich abnahm, vielleicht auch ein Resultat der nordrhein-westfälischen Bildungspolitik, die schon damals nicht den besten Ruf hatte.Flashar fühlt sich, was zweifellos erfreulich ist, immer auch der Lehrerbildung verpflichtet, und er hat sich langjährig in Wissenschaftsorganisationen,

wenn man das so nennen kann, betätigt, indem er z.B. einen Fachverband führte und in der Thyssen-Stiftung mitarbeitete. Dann aber stellt vor allem das griechische Theater einen Schwerpunkt seines Interesses dar, so daß hier immer wieder interessante Projekte zu nennen wären, die Flashar in die Welt des Theaters und der Musik führen. So hat er sich mehrfach darum bemüht, seltene Bühnenmusiken von verschiedenen Komponisten wieder zur Aufführung zu bringen – all das im regen Kontakt mit den Künstlern und  der aktuellen Theaterpraxis, was für einen klassischen Philologen sicher nicht selbstverständlich war. Man kann wohl sagen, daß Flashar hier auch dem Vorbild Wolfgang Schadewaldts folgte, der auch der Vermittlung des altphilologischen Wissens in der Gegenwartskultur große Bedeutung zumaß, wovon nicht zuletzt dessen Übersetzungen klassischer griechischer  Theaterstücke Zeugnis ablegen. Flashar hat sich dan eben auch mit Fragen der Philologiegeschichte beschäftigt, indem er insb esondere Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff als Forschungsgegenstand wählte. Ein weiterer Aspekt, den Flashar interessant schildert, sind die deutsch-deutschen Beziehungen vor und nach dem Fall der Mauer, die jeweils durch die ganz unterschiedliche Rolle der Altphilologie in der Bundesrepublik undi n der DDR geprägt waren. Flashar engagierte sich nach der Wende in Leipzig an der Universität und setzt auch im Ruhestand seine Forschungsarbeit fort, wechselt aber schließlich auch von München wieder nach Bochum, was nicht zuletzt erklärt, warum seine Erinnerungen nun in einem Bochumer Verlag erschienen sind.

Der lesenswerte Band wird abgerundet durch ein Verzeichnis der Schriften (S. 221 – 230), das allerdings keine Rezension, Beiträge in Zeitungen, Begleittexte auf Schallplatten und CDs enthält. Es gibt aber einen guten Überblick über Flashars Forschungen und gliedert sich in 1.Monographien, Abhandlungen, Sammelbände, Festschrift 2. Übersetzungen und Kommentare 3. Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken 4.Biographisches und Nachrufe  5.Tätigkeit als Herausgeber. Eine ebenfalls nützliche Information folgt dann noch, nämlich eine Liste der betreuten (insgesamt 22) Dissertationen, zunächst in Bochum, dann in München.
Till Kinzel

Lehrer-Welsch-Preis für das literarische Werk von Gerhard Uhlenbruck

Die Regionalgruppe Köln des Vereins für deutsche Sprache  verleiht seit 2004 den Lehrer-Welsch-Sprachpreis. In Erinnerung an den Kölner Lehrer Heinrich Welsch (1848-1935) ehrt der VDS damit Menschen, die Kölsch und die deutsche Sprache lebendig erhalten. Erster Preisträger war der damalige Zugleiter Alexander von Chiari, der im Rosenmontagszugmotto 2005 das englische Wort „Kids“ nach Protesten durch das kölsche Wort „Pänz“ ersetzt hatte.

. Diesen Preis erhielten u.a. „De Höhner“, Die Sendung mit der Maus oder MdB Wolfgang Bosbach und in diesem Jahr unser Autor Gerd Uhlenbruck für sein hauptsächlich in unsererm Verlag erschienenes literarisch-aphoristisches Werk!

Zu diesem Anlass ist ein neues Aphorismenbuch, sein 9. in unsererm Verlag erschienen

  

Uhlenbruck, Gerhard: KEIN SATZ IST FÜR DIE KATZ € 12,90

„Gedankenspiele zum Ablauf eines abgelaufenen Lebens“ (Aphorismen), Bochum 2017, ISBN 978-3-8196-1046-2, kart. 21, 14,6 cm. 116 S.

Das Buch erscheint Anfang August 2017 und kann gern schon vorbestellt werden. Sofort nach Erscheinen liefern wir potofrei!

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Hier einige vorab Kostproben:

„Manche Sätze, die was taugen,
öffnen uns manchmal die Augen,
und finden so den Weg in das Gehirn
wie durch ein Nadelöhr der Zwirn,
andere bringen uns jedoch zum Denken,
indem sie mit Erkenntnis uns beschenken.2

„Verlauf eines Lebens, bei dem man sich schon im Anlauf verlaufen hat.“

„Frech gesagt ist halb gewonnen, wenn auch manchmal unbesonnen.“

„Schwarz auf weiß, das macht mich heiß, und Papier ist ungeduldig weiß.“

„Gesundheit fängt im Kopf an, und macht sich dann auf die Beine..“

Weitere lieferbare Bücher in unserem Verlag

Uhlenbruck, Gerhard: NOTIZEN VOLLER SPITZEN

Aphoristische Sprüche: Wortspiele mit dem Sprachwitz, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1034-9, kart. 21 x 14,6 cm. 112 S. € 11,90

Uhlenbruck, Gerhard: Spruchreif!

Einschlägige Geistesblitze; Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0785-5, kart. 128 S. 21.14,6 cm € 12,90

Uhlenbruck, Gerhard: Denkzettel und Therapierezepte

Sprüche und aphoristische Satz- und Sichtweisen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0993-0, kart. 21 x 14.5 cm 100 S. € 12,90

Uhlenbruck, Gerhard: DENK-AN-SÄTZE.

Wieder sinnige Sprüche und Aphoristische Heil- und Selbstpflege-Sätze, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0930-5, kart. 21 x 15,5 cm. 122 S € 9,90

Uhlenbruck, Gerhard: SPRUCHLANDUNGEN

Frech gewagt und kurz gesagt, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0959-6. kart. 21 x 14,5 cm. 110 S. € 9,90

Uhlenbruck, Gerhard: HERAUS GEFLUTSCHTES

SELBSTGESPRÄCHE VOR TAUBEN OHREN. Aphoristische Spruchsätze und Gedanken, Bochum 2016, 21 x 14,5 cm. 112 S € 11,9

Hier das Programm des Festaktes:

Wir gratulieren unserem Autor sehr herzlich zu diesem Erfolg

Dr. Norbert Brockmeyer (Verleger)

Geschenkideen aus dem Brockmeyer Verlag

Weihnacht 5Wir möchten  Ihnen einige Geschenkideen aus unserem großen Buchsortimernt vorstellen. Natürlich lohnt es sich, auch in allen anderen Kategorien unseres shops und unserer homepage zu stöbern.

Neben vielen Büchern möchten wir auf ein ganz besonderes Poster hinweisen

AphorismenbaumBaum der Lebensweisheiten 80 x 60 cm als Tafel gerollt. 96 ausgewählte Aphorismen aus allen Stilepochen. 

Baum der Lebensweisheiten (Arbor Philosophicae Sententiae). Ausgewählte Aphorismen kultureller Epochen. Diese Sammlung von Lebensweisheiten in Baumform, nach kulturellen Epochen geordnet, repräsentiert 96 Aphorismen und Sinnsprüche in historischer Dimension und Internationalität von Laotse, Hippokrates und Plato über Lichtenberg und Ebner-Eschenbach bis Lec, Moser, Canetti und Benyoetz.

Poster 80 x 60 cm € 15,00

Wir liefern innerhalb Deutschlands portofrei! Außerhalb Deutschlands müssen wir wegen der Größe der Verpackung Paketporto berechnen! Nur direkt bei uns, nicht über den Buchhandel bestellbar!

Allen Lesern und Freunden unseres Verlages wünschen wir eine besinnliche Adventszeit

Norbert Brockmeyer

Quadbeck 3

Aphorismenkalender 2017

Soeben erschienen: Der neue Aphorismenkalender 2017

Kalender 17Aphorismenkalender 2017

 

„Das Jahr liegt vor uns, aber nicht zu unseren Füßen.“ (Michael Rumpf), DAphA-Kalender 2017, Hrsg. J. Wilbert & F. Spicker, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1032-5, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder.  € 23,90

leseprobenHier eine umfangreiche Leseprobe

Zum Kalender 2017
Das halbe Dutzend ist mit dem vorliegenden Kalender aus dem Deutschen Aphorismus-Archiv voll, und wir danken unseren Käufern, Lesern und Betrachtern dafür, dass das möglich war. Sprüche und Sprüchekalender gibt es einige; was unsere auszeichnet: Sie sind original und frisch vom Erzeuger. Wie jedes Jahr haben wir aus den Einsendungen 40 Texte ausgewählt,von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Sie finden die thematischen „Klassiker“: schauen Sie doch selbst, ob Sie die neuen Versuche zu den alten Themen Treue, Eigenliebe oder Glück überzeugen können. Sie finden Aktuelles und Jahreszeitliches. Vor allem aber – wie sollte es bei einem Kalender als dem papiergewordenen Zeitbewusstsein anders sein: Sie werden immer wieder nicht nur durch den unerbittlichen Ablauf der Ziffern, die für Tage stehen, sondern auch mit den Aphorismen an die Zeit erinnert, an das Heute und Morgen, an Nachwelt, Jahreszeit, Alter, an den geglückten Augenblick. Keine Rede jetzt von „Innehalten“ und „Achtsamkeit“, die sind gerade auf der Leerformelskala ganz oben, aber es wäre nicht das Schlechteste, wenn unsere Texte da zuweilen etwas „anstoßen“. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete/bekannte Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben. Wenn Sie die/den eine(n) oder andere(n) der Wort- und Bildschaffenden näher kennen lernen möchten: auchdafür ist wieder gesorgt. Im Anhang finden Sie die nötigen Angaben in Kürze

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2017: Kathrin Bärbock; Baeredel Brehl; Helmut A. Bruder; Jörg Dahlbeck; Wolfgang Endler;  Thomas Häntsch; ; Peter Hohl; Hans-Norbert Janowski; Rudolf Kamp; Martin Liechti; ; Edith Linvers; Andrea Mira Meneghin; ; Heimito Nollé; Helmut Peters; Hans-Georg Schipping; Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger; Felix Renner; Hermann Rosenkranz; Michael Rumpf; Harald Schmid; Peter T. Schulz; Jože Širec; Georg Skrypzak; Oliver Tietze; Gerhard Uhlenbruck; Christian Uri Weber; Josef Wille; Gudrun Zydek.

RückblattZeichnungen: H.D. Gölzenleuchter (Bochum), Zygmunt Januszewski (Warschau), Mathilde Jörgens (Haan), Gerd Mittendorf (Radevormwald), Andreas Noßmann (Brühl), Jutta Pauly (Haan), Hans-Joachim Uthke (Hilden).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 3 Ex.  € 20,00 portofrei

ab 5 Ex. € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 12, 00 portofrei.

 

Geschenkideen 2015

Weihnacht 5Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen aus unserem aktuellen Buchprogramm wieder einige Geschenktipps geben

Als wunderschönes Geschenk möchten  wir Ihnen besonders empfehlen:

QuadbeckQuadbeck-Seeger, Hans-Jürgen: K(l)eine Weisheiten

Vierzeiler, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1006-6, geb. (Hardcover) 24 x 16 cm. (Querformat) 116 S. vierfarbig.  (Wir liefern portofrei!)

„Ein glücklicherZufall fügte es, dass ein Schulkamerad aus einer Familie kam, die mit Wilhelm Busch verwandt war. Sein Vater, im Krieg leider gefallen, hatte eine große Bibliothek, die auch alle Ausgaben der Werke von Wilhelm Busch enthielt. So konnte ich mir immer wieder ein Buch ausleihen und mit großem Vergnügen anschauen und lesen. Besonders hatten es mir die Vierzeiler im Kreuzreim angetan, mit denen der Dichter die meist komischen Lebenssituationen so treffend schildert. Meine Begegnung mit der Literatur begann also mit Wilhelm Busch. Diese frühe Zuneigung hat bis heute gehalten.
Schon als Student machte ich mir gelegentlich den Spaß, was mich freute oder ärgerte, worüber ich mich wunderte oder was mich erstaunte, in vier Zeilen zu fassen. So entstand über die Jahre ein rechtes Konvolut. Im Winter2014 /15 fasste ich Mut und ging an dieArbeit eine Auswahl zu veröffentlichen.“ (aus dem Vorwort)

Quadbeck 3Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe dieses schönen Buches!

Schnuppertexte:

‚Man muss es immer wieder sagen
und kann es nicht genug betonen:
Bei Wilhelm Busch was nachzuschlagen,
wird Freude machen und sich lohnen.

 

‚Das Zerreißen von Papier
ist dem Dichter ein Pläsir,
denn nicht von allem, was er schreibt,
wünscht er, dass es ewig bleibt.‘

 

‚Wenn ich endlich fertig bin
mit dem letzten Satz,
frag ich: Macht das Ganze Sinn
oder war es für die Katz?‘

 

‚Das Alter ist nicht ungefährlich,
mit dir geht’s abwärts ziemlich schüssig.
Zunächst hält man dich für entbehrlich
und schließlich gar für überfl üssig‘.

 

‚Es irrt der Mensch, solang er lebt.
Es lebt der Mensch, solang er strebt.
Es strebt der Mensch, solang er irrt.
Am Ende ist der Mensch verwirrt.‘

Qtadbeck 2„Jedermann zu empfehlen, der die kleine Form mag – und ein vortreffliches Geschenk für gute Freunde. Portionsweise zu lesen, gut zum Nachtisch oder auf dem Nachttisch.“ (Musenblätter 2015)

Genauso zu empfehlen unsere beiden Kalender:

Apho_KalenderAphorismenkalender 2016

„Im Fallen wendet sich das Blatt.“ (Georg Skrypzak), DAphA-Wochenkalender 2016, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1001-1, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90
und

Starcke_Kalender„Star(c)ke Wortbilder 2016“

Bilder & Gedichte der Bochumer Künstler Peter & Michael Starcke (Monatskalender), ISBN 978-3-8196-1002-8, 16 S. 31 x 23 cm (Ringheftung) € 14,90

am seeHier eine umfassende Leseprobe

Für alle Freunde von Krimis und Spannungsliteratur

Natürlich sind diese spannenden Bücher auch als eBOOKs erschienen

Küster 3Küster, Rainer: Schuldenspiele

Ein Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1015-8, kart. 19 x 12. cm. ca. 284 S.  € 12,90

leseprobenHier eine umfangreiche Leseprobe

Wer den Autor Rainer Küster näher kennt, weiß, dass er neben seinem beachtlichen Erzähltalent auch ein akribischer Beobachter ist, der die Orte und Handlungen in seinen Geschichten und Kriminalromanen sorgfältig recherchiert und immer für überraschende Wendungen und Momente im Verlauf des Geschehens gut ist. Er lässt es nicht bei seinen Einfällen bewenden, die den raffinierten Plots seiner Romane zu Grunde liegen, sondern informiert sich bei Fachfrauen und Experten zu ausgesuchten Themen und inspiziert Tatorte persönlich an Ort und Stelle. Seine Protagonisten kommen überzeugend daher, unverwechselbare Charaktere, wie der Autor selber einer ist, der in all seinen Romanen die Nähe zum Revier, zum Fußball und auch zu seinem bevorzugten Getränk nicht leugnen kann. Immer wieder versteht er es, Atmosphäre zu entfalten und einzufangen. Der Leser wähnt sich mitten im Geschehen, um dennoch immer wieder überlistet zu werden.
Auch dieser neue Kriminalroman Rainer Küsters „Schuldenspiele“ ist einer der Sonderklasse, ein Muss für jeden Krimifan.

Märkert 3Märkert, Peter: Unter die Räder gekommen

Kriminalroman, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1016-5, kart. 19 x 12 cm ca. 270 S. € 12,90

leseprobenAuch hier die Leseprobe

Kristof Driesen wird nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft in der Bochumer Altstadt erschossen. Gibt es einen Zusammenhang mit seinen Überfällen? Oder dem heftigen Streit in der Familie? Hauptkommissar Kramer erhofft sich Unterstützung bei Marie Marler, die als Bewährungshelferin Kristofs Freunde betreut. Sie erfährt von einem zurückliegenden Missbrauch.

9783819609947_frontcoverA.NOA: Blutsspuren

Roman gegen das Vergessen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0994-7, kart.  352 S. Taschenbuch 19 x 12 cm. € 17,90

leseprobenHier die Leseprobe

Ein packender Thriller um Nazi- Vergangenheit und Gegenwart, ein spannender Unterhaltungsroman gegen das Vergessen! Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, rechtsradikale und neonazistische Strömungen, nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa. EINE ZUKUNFTSVISION?

Pension V Roman 4Wartmann, Ursula Maria: Pension Vera

Roman, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0985-5, kart. 19 x 12 cm. 231 S.€ 12,90

leseprobenHier wieder die Leseprobe

Wer die „Pension Vera“ betritt, weiß nicht, auf was er sich da einläßt. Die unscheinbare kleine Pension wird von Mutter und Sohn geführt, die sich im Umgang miteinander nichts schenken. Soviel Hass und Verachtung ist schwer auszuhalten: Marek, der das Ziel dieser mütterlichen Attacken ist, könnte einem leid tun, wenn er nicht selbst diese beängstigenden Züge hätte. Ein Mann sucht die Liebe und macht alles dabei falsch. Ursula Maria Wartmann zieht uns in den Sog der psychischen Abgründe einer Mutter-Sohn-Beziehung, die Marek vom Opfer zum Täter werden läßt. Wer anders könnte sein Opfer werden als seine neue Bekanntschaft Kristina? Eine weitere wichtige Rolle spielt Dortmund vor dem Hintergrund des nahenden Kulturhauptstadtjahrs 2009. Die wortgewaltige und sensible Sprache der Autorin begeistert und beeindruckt mit filmreifen Bildsequenzen.

Und hier unser neues Jugendbuch

RothfussRothfuss, Uli: Wargus Werde zum Wolf

Jugendroman, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1003-5, kart. 19 x 12 cm. 224 S. € 12,90

leseprobenHier wieder die Leseprobe

Ein altes, herrschaftliches Gebäude in der kleinen Stadt am Fluss, eine großzügige Wohnung und darunter ein Keller über mehrere Ebenen, mit Gewölben und geheimen Kammern. Nach und nach entdeckt Simon, der mit seiner Familie von der Großstadt hier her an den Rand des Schwarzwaldes gezogen ist, in die Kleinstadt, dass in diesem Keller einer wohnt: Mensch und Wolf, seit Jahrhunderten, kaum versteckt und doch fähig, sich mühelos und mit zwischen den Zeiten zu bewegen. Fasziniert von der Welt des Wargus zieht Simon immer öfter mit ihm mit, heimlich, verborgen bei Nacht und in phantastische Abenteuer, die ihm nachher immer wieder in erzählten, geschriebenen Geschichten begegnen. Dass er dabei noch sein Mädchen kennenlernt, ihm immer wieder begegnet, sacht annähert, zieht ihn noch tiefer hinein in die geheimnisvolle Welt des Menschen, der nachts zum Wolf wird (Ab 12 J.)

Natürlich eignen sich auch alle unsere anderen Titel als Geschenk, vor allem unsere zahlreichen Aphorismentitel! 

Jedenfalls würden wir uns freuen, wenn Sie Interesse an unserem Buchangebot finden. Und wünschen Ihren eine schöne Adventszeit!

Ihr

Dr. Norbert Brockmeyer

Weihnachten 2

 

Unser Herbstprogramm 2015

9783819609947_frontcoverA.NOA: Blutsspuren.

Roman gegen das Vergessen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0994-9, kart. 352 S. Taschenbuch 19 x 12 cm. € 17,90

ebookAuch ala ebook erschienen € 7,99   Kindle Ausgabe € 7,99

leseprobenHier eine ausführliche Leseprobe

Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, rechtsradikale und neonazistische Strömungen, nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa. EINE ZUKUNFTSVISION?

In David Grosjohanns Familie wurde das Thema Nationalsozialismus und Holocaust stets totgeschwiegen. Nach dem Tod seines vermeintlichen Vaters erfährt er die Wahrheit über seine Herkunft. Seine Mutter eröffnet ihm, dass er in Wirklichkeit jüdischer Abstammung ist und sein echter Vater einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg nach Israel auswanderte.So macht David sich auf die Suche. Die Spur führt ihn nach Südamerika, wo er die Tagebücher seines Vaters findet. Sie erzählen die Geschichte des Juden Samuel Malchin, dessen Familie von den Nazis ins Warschauer Ghetto deportiert und anschließend im KZ Treblinka umgebracht worden war.Gefesselt vom grausamen Schicksal seiner Familie und Millionen anderer Menschen, erzählt David die Geschichte des Juden Samuel, der wie durch ein Wunder die Wirren des Krieges und den Holocaust überlebt und gemeinsam mit einer Kinderbande in den Trümmern Berlins aufwächst. Nach einer Ausbildung des israelischen Geheimdienstes macht Samuel sich, getrieben vom Hass
auf die Nazis, in Südamerika auf die Suche nach geflüchteten NSVerbrechern. Dort stößt er auf ein funktionierendes Nazi-Netzwerk, das mit Hilfe von Raubgeld ein engmaschiges Netz aus verbrecherischen
Machenschaften aufgebaut hat. David Grosjohann findet auf seiner Reise durch die Jahrzehnte die erschütternde Realität, dass Intoleranz, Fremdenhass und Nazismus, selbst 70 Jahre nach Ende des Krieges immer noch vorhanden sind und die Menschheit aus der Historie offenbarimmer noch nichts gelernt hat.

„Ein packender Thriller um Nazi- Vergangenheit und Gegenwart, ein spannender Unterhaltungsroman gegen das Vergessen!“

Uwe Slodowski ( A. NOA) *1958. Der geborene Schwabe wuchs im Ruhrgebiet auf, nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre, arbeitete er jahrelang als selbstständiger Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Gastronomie. Er entwickelte eine Vielzahl gastronomischer Konzepte, die er auch teilweise selbst betrieb. Sein erstes Buch „Faulspiel“, ein Roman mit dem Thema Manipulation beim Fussball, publizierte er 2011 unter dem Pseudonym A.NOA. Er arbeitet heute als freier Schriftsteller und lebt im Sauerland.

Zellrt_gültigZeller, Michael: FALSCHSPIELER

Roman, 2. überarb., erstmals unter dem Autorennamen ersch. Ausg., Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1000-4, kart. (Klappenbroschur) 21 x 14,5 cm. 272 S € 19,90

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Der Skandal:

Es ist der größte Literaturskandal, der sich jemals in der Bundesrepublik zugetragen hat: Im Jahr 1952 erscheint ein schmaler Gedichtband unter dem Titel „Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße“. Der angebliche Autor: George Forestier, Fremdenlegionär in Indochina, ein Jahr zuvor bei den Kämpfen verschollen. Die Gedichte sollen sein Vermächtnis sein. Der Coup gelingt. Das Buch wird zur literarischen Sensation des Jahres und fährt traumhafte Auflagen ein. Doch einen George Forestier hat es nie gegeben …  Als der Schwindel auffliegt, steht der gesamte literarische Betrieb des Landes blamiert vor aller Welt: Verleger wie Lektoren, die Fachkritik vor allem. Auch der berühmte Dichter Gottfried Benn hatte seine Finger darin stecken. Ein äußerst peinlicher Augenblick der Branche, der bis heute die Frage wachhält: Sieht so die Wirklichkeit unsres Verlagswesens aus?

Der Roman:

Angelehnt an den  genau aufgerollten Betrugsfall Forestier erfindet der Autor Michael Zeller eine einfallsreiche, komplexe Erzählung, getragen von den unvergesslichen Charakteren dreier Schriftsteller-Typen, FALSCHSPIELER jeder auf seine Weise. Um sie und ihre Frauen entfaltet sich ein lebendiges Panorama der deutschen Gesellschaft, von den Nachkriegsjahren  bis in unsere Gegenwart hinein. Die Leidenschaften schlagen hohe Wellen in diesem brisanten Spiel um Original und Fälschung, um Geld und Ruhm.

Porträt1145Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller zu leben. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde.  Zuletzt, 2014, erschien die Erzählung„BruderTod“ (im Universitätsverlag Brockmeyer).

FALSCHSPIELER ist sein achter Roman.

Michael Zeller lebt seit längerem in Wuppertal.

9783819609992_frontcoverBenyoëtz, E: Auch Kürze hat ihre Maßlosigkeit – Spicker/Wilbert Deutschsprachige jüdische Aphoristik.

(DAphA-Sonderedition) Bochum 215, ISBN 978-3-8196-0999-2, kart. 21 x 21 cm. 110 S. 2 farbige Zeichnungen von Metavel. € 12,90

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Die Lesung von Elazar Benyoetz am 11. 3. 2015 – und der literarische Vortragsabend im Dialog von Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert über „Jüdische Aphoristiker“ am 25. 2. 2015 fanden im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2015 statt. Diese wurden unter dem Leitthema „angekommen – jüdisches (er)leben“ im Rheinland durchgeführt. Diese Publikation möchte die Projektergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich machen.

Benyoetz_Foto_FestschriftVorwort Unterwegs

‚So lange man glaubt, mit einem Problem fertig werden zu müssen, ist Erledigtes nicht denkbar‘

Das ist ein Grundproblem der Philosophie, weil man auf philosophischem Wege auch mit dem Erledigten nicht fertig wird. Mehr als andere schriftlich festgelegte Formen eignet sich der Aphorismus dazu, mit Erledigtem fertig zu werden. Nicht, dass er das Problem löste, doch er vermag es auf die sichtbare Spitze zu treiben oder ihm die Spitze zu nehmen. Es sieht dann wie erledigt aus und klingt nur wie ein knapper Seufzer.In einem Leben, das sein Ende nehmen muss, kann nichts erledigt werden.

Gehört dies nun zum Thema Aphorismus? Ist Aphoristik ein Thema, eine literarische, für sich bestehende Gattung, eine Geistesart? Kommt sie in Betracht, ist sie Trachtgut oder Schmuckwort für Momente? So viele Fragen beschäftigten mich ein Leben lang, soll es am Ende die Aphoristik gewesen sein, die mich beschäftigte? Wieso, warum, wozu? Wollte ich denn Aphoristiker werden und nicht Dichter sein?

„Aphoristiker werden, um ein Leben lang Dichter bleiben zu können“, war die ferne Antwort, die ich nur nach und nach vernehmen konnte:ein Dichter auseinanderlaufender Zeilen

Mit Achtzig neigt man eher zum Plaudersack als zum Aphorismus, man will lieber von sich oder aus seinem Leben erzählen, um wenigstens im Rückblick etwas davon genossen zu haben. Diese Neigung hatte ich in mir gespürt und war bereit, ihr nachzugeben. Da überraschte mich die Vermutung, ich wäre mein  Leben lang mit Fragen der Aphoristik beschäftigt, es wäre also wiederum ein Versuch, mit Erledigtem fertig zu werden.

E.B.

QuadbeckQuadbeck-Seeger, Hans-Jürgen: K(l)eine Weisheiten

Vierzeiler, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1006-6, geb. (Hardcover) 24 x 16 cm. (Querformat) 116 S. vierfarbig. € 12,90

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„Ein glücklicherZufall fügte es, dass ein Schulkamerad aus einer Familie kam, die mit Wilhelm Busch verwandt war. Sein Vater, im Krieg leider gefallen, hatte eine große Bibliothek, die auch alle Ausgaben der Werke von Wilhelm Busch enthielt. So konnte ich mir immer wieder ein Buch ausleihen und mit großem Vergnügen anschauen und lesen. Besonders hatten es mir die Vierzeiler im Kreuzreim angetan, mit denen der Dichter die meist komischen Lebenssituationen so treffend schildert. Meine Begegnung mit der Literatur begann also mit Wilhelm Busch. Diese frühe Zuneigung hat bis heute gehalten.
Schon als Student machte ich mir gelegentlich den Spaß, was mich freute oder ärgerte, worüber ich mich wunderte oder was mich erstaunte, in vier Zeilen zu fassen. So entstand über die Jahre ein rechtes Konvolut. Im Winter2014 /15 fasste ich Mut und ging an die Arbeit eine Auswahl zu veröffentlichen.“ (aus dem Vorw

p1249111_200Über den Autor:

Geboren 1939 in Insterburg (Ostpreußen).Nach der Flucht wuchs er in Verden (Aller) auf.In München studierte er Chemie, daneben Physiknund Anthropologie. Sein Berufsweg begann 1967 in der Forschung der BASF AG in Ludwigshafen. Er leitete von 1990–1997 die Forschungder BASF und engagierte sich  für Wissenschafts- und Bildungs-Politik. In der Amtsperiode 1994/95 war er Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).

Im Ruhestand traten seine literarischen Interessen in den Vordergrund. Neben allgemein verständlichen Fachbüchern veröffentlichte er 1988 das erste Buch mit Aphorismen. Ihm sind das Sammeln und Schreiben von Aphorismen eine Herzensangelegenheit. Das Schreiben von Vierzeilern, angeregt von Wilhelm Busch, hat ihm sein Leben lang Freude gemacht. Mit K(l)eine Weisheiten outet und bekennt sich der Autor  zu der Neigung, seine Gedanken in Verse zu fassen.

Quadbeck 3‚Es irrt der Mensch, solang er lebt.
Es lebt der Mensch, solang er strebt.
Es strebt der Mensch, solang er irrt.
Am Ende ist der Mensch verwirrt.‘

Qtadbeck 2

9783819610073Linvers, Edith: Glück, du bist ein Zugvogel

 

Aphorismen und Gedichte. Illustrationen Manuela Dietrich, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1007-3, kart. 15 x 10,5 cm. 90 S. € 9,90

Hier wieder eine Lesprobe dieses schönen Büchleins

„Es muss kein Bestseller sein, um einzelnen Worten mehr Gewicht zu geben.“

Das hält sich die Autorin E.L. in ihrem neuen Buch, das zu ihrem 75. Geburtstag erscheint, vor Augen.Dort, wo das Glück nicht gerade eine Heimat gefunden hat, wird es,wenn es sich vorübergehend niederlässt, umso stärker dankbar wahrgenommen. Durch Aphorismen und Gedichte wird der Leser zum Nachdenken gebracht. Man blättert, liest, stutzt, wird nachdenlich, bildet sich eine eigene Meinung. Bei E.L. ist man vor keiner Überraschung sicher, es ist ihr Wahrnehmen aus vielen Erfahrungen.

„Das Glück ist zu sensibel, um es mit Gewalt herauszufordern.“

Es ist nunmehr das 12. Buch der Autorin, es beschreibt die Bandbreite zwischenmenschlicher Beziehungen, Alltagssituationen, gesellschaftliche, politische Verhältnisse und weist uns darauf hin, dass das Leben endlich ist.

„Du musst nichts Großes hinterlassen, außer einer Bestätigung da gewesen zu sein“
…und am Ende des Daseins glückliche Stunden verbringen oder sich an sie zu erinnern.

Linvers (2)Edith Linvers geb. 1940 in Ostpreußen, lebt seit 1952 in Recklinghausen und war Verwaltungsangestellte im Kulturamt der Stadt, seit 1998 freie Schriftstellerin. Sie schreibt Lyrik und Kurzgeschichten, die bevorzugte Form ist der Aphorismus. Sie wurde u.a.mit dem Alfred Müller- Felsenburg Preis für „Aufrechte Literatur“ ausgezeichnet.

Manuela Dietrich hat wieder auch dieses  Buch illustriert.

‚Glück, du bist so selten, nicht greifbar,
lässt dich nicht festhalten.
Fliegst einfach, wohin es dir gefällt.
Manchmal, wenn du an
meine Tür klopfst, bewirte ich dich.
Wir verspeisen die letzten Reste.
Ich warte auf Nachschlag,
aber die Teller bleiben leer,
weil du einfach gegangen bist.
Du hast dich aus dem Staub gemacht,
ohne dich zu verabschieden,
Glück, du bist ein Zugvogel.‘

RosenkranzRosenkranz, Hermann: DIE NICHT GESTUNDETE ZEIT

Sprüche Richtung Deadline, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1005-9, kart. 18,5 x 12 cm. 62 S. € 9,90

RSCN5676Hermann Rosenkranz, geboren 1932, vierzig Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. Bereits bei uns erschienen: „Keine Zeile ohne meinen Anwalt“. Ein weiterer Aphorismenand erschien im Herbst 2011: „Die Lakonik des Mondes“ und 2012: „Der Sarkast und der Regenbogen“; 2013: Von wegen altersmild“ und 2014: „Letztes Aufbegehren“.

Schnupppertexte:

‚Je später das Leben, desto wacher die Sprüche.‘

‚Ich wollte reinen Tisch machen. Zuviel Brösel.‘

‚Für den Jüngsten Tag nehme ich mir eine Auszeit.‘

‚Ich bin Godot. Warten vergebens.‘

‚Ich lasse mich gehen; das schaff ich sogar ohne Rollator.‘

‚Spricht man mit sich, hört auch keiner zu.‘

‚Was ich hinter mir habe, ist dort gut aufgehoben.‘

‚Die Mehrdeutigkeit – für mich einen Deut zu viel.‘