Zwei Autorenlesungen im April

Ulrich Straeter liest im Literaturcafe, Hollestr. 3, Essen

Ulrich S. normal 72dpi Ulrich Straeter liest aus „Eickmeiers Traum“

Zentralbibliothek Essen

Donnerstag, 03.04.2014 || 20.00 Uhr, Eintritt 5,00 €
Literaturcafé – Hollestraße 3, Essen, Nähe Hbf
9783819609459_frontcoverUlrich Straeter liest aus
Eickmeiers Traum
Musik: LoneCat Erichson, Blues (Piano/Keyboard und Gesang)

In seinem neuesten Buch „Eickmeiers Traum und andere Geschichten“ – mit Illustrationen von IlseStraeter – lässt Ulrich Straeter seine Erinnerungen nicht nur in den 50er und 60er-Jahren stöbern.
LoneCat Erichson, das bekannte Mitglied der Bluesband „Aufstand alter Männer“ (gilt inzwischen als„Kultband“), beherrscht neben seiner schwarzen Blues-Stimme auch das Piano und sein Keyboard. Erwird die Geschichten Ulrich Straeters entsprechend begleitenund alte (und neue) Zeiten musikalischlebendig werden lassen.
Eine Lesung der Stadtbibliothek Essen für Erwachsene und Jugendliche.
s. auch www.stadtbibliothek-essen.de

??????????????????? Staffellesung Peter Märkert & Reinhard Bottländer

Krimilesung: Freitag, dem 4.4.2014, ab 19.00 Uhr, StaBü Bochum-Gerthe; Heinrichstr. 4
Märkert_FotoPeter Märkert liest aus: “Jeder Einzelne”und “Schweigen ist Tod”:
Der Leser wird Zeuge, wie Bewährungshelfer Windich in seinem Büro ermordet wird. Aber wer steckt dahinter? Die Mordkommission erhofft sich Hinweise von Mitarbeitern und Klienten. «Wir müssen sein Motiv verstehen», meint Hauptkommissar Kramer. Dagegen versucht der Täter jede Spur zu verwischen, die ihn belasten könnte. Schreckt dabei auch vor einem weiteren Mord nicht zurück. PETER MÄRKERT, Jahrgang 1955, lebt und arbeitet in Bochum. Nach dem Abitur Studium in Informatik und Sozialarbeit. Tätigkeiten als Taxifahrer, Techniker, Sozialarbeiter im Justizvollzug, Bewährungshelfer und Autor. «Der zurzeit beste Ruhrgebietskrimi» Buchhandlung Winkelmann in der Recklinghäuser Zeitung zum Vorgänger: Jeder Einzelne. Medien: Ein brillanter Bochum-Krimi. Polizeiarbeit im Milieu der Bewährungshilfe – das ist äußerst realistisch geschildert und äußerst spannend erzählt.
Porträt 1und Reinhard Bottländer aus “Infam… und tödlich!”
Ein psychiatrischer Frauenmörder versetzt eine Stadt in Angst und Schrecken. Der Mörder eines Porno-Fotografen versucht einen bösen Trick. Eine Mutter sorgt sich um ihre Kinder. Dafür müssen zwei Ehemänner sterben. In einer Silvesternacht wird ein junger Mann erschossen – mit Pappe. Ein brutaler Sexualtäter wird nach nur einem Jahr wieder in Freiheit entlassen. Er ermordet eine Mutter und ihre jugendliche Tochter. Seine Festnahme wird zu einer tödlichen Gefahr. Diese und andere außergewöhnliche Kriminalgeschichten basieren auf wahren Fällen des früheren Bochumer Hauptkommissars. REINHARD BOTTLÄNDER * 1948 in Bochum stammt aus einer Bergarbeiterfamilie, 1965 Eintritt in den Polizeidienst, Kriminalhauptkommissar. Er machte sich bereits in den 80er Jahren einen Namen als Jugendbuchautor, ab 2007 folgten Kriminalromane, die reale Hintergründe aufzeigen.
 Märkert       5106449-9783819608728_cover                     9783819609442
im Rahmen einer Staffellesung in der StaBü Bochum-Gerthe; Heinrichstr. 4Kostenlose Eintrittskarten in der Bücherei GertheHier all unserer Revierkrimis im Plakat und im Prospekt
Krimi Plakat

 

Geschenktipps Weihnachten 2013

Liebe Literaturfreundinnen und Literaturfreunde,

Weihnachten 2
Hier möchten wir Sie auf einige neuere und ältere Bücher aus unserem großen belletristischen Programm hinweisen, die wir Ihnen als Geschenktipps besonders empfehlen  möchten. Beachten Sie dabei vor allem auch die Leseproben Links, über die Sie ins jeweilige Buch hineinlesen und sich weiter informieren können.

Eingehende Bestellungen liefern wir portofrei aus!

Nicht zu vergessen auch die Hinweise auf unsere sBOOKs

Diese Bücher und unser komplettes Buchprogramm finden Sie in unserem Shop

und auf unserer Homepage

eihnachten 1Hier finden Sie diese Geschenktipps als blätterbaren Katalog 

Nun viel Spaß beim Stöbern    (Für mehr Informationen klicken Sie auf die Buchtitel)

Ihr

Dr. Norbert Brockmeyer

treeckTreeck, Dieter: „und wieder zieht das Elchgespann…“
Das wahn-sinnige Weihnachtsbuch. Geschichten, Verse, Szenen und Lieder aus dem (vor-)weihnachtlichen WahnSinn mit Zeichnungen von Henryk Bzdok, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0883-4, kart. 120 S. mit 15 s/w. Zeichnungen 18,5 x 11,5 cm. € 9,90

Zum Buch:„und wieder zieht das Elchgespann….“ durch den vorweihnachtlichen Alltag. Der Weihnachtsmann und sein Elch „Aljoscha“ erleben dabei immer wieder unliebsame Überraschungen. Und so ist hier und da ein tröstendes Schnäpschen durchaus willkommen. Die Geschichten, Szenen, Gedichte und Lieder erzählen mit Witz und Ironie von der „schönen neuen Medienwelt“, in der sich nicht nur der Weihnachtsmann oftmals nicht mehr zurecht findet. Die Texte entstanden überwiegend für drei literarisch-kabarettistische Weihnachtsprogramme, mit denen der Satiriker Dieter Treeck gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, der in Dortmund lebenden ungarischen Schauspielerin, Kabarettistin und Chansonsängerin Kriszti Kiss seit 1998 auf Kabarettbühnen, in literarischen Kaffeehäusern und überall dort auftritt, wo ihr spöttischer Blick auf den vorweihnachtlichen Konsumrummel willkommen ist.

Dieter Treeck: geboren 1936 in Dortmund, Erzähler, Lyriker, Chanson- und Kabarett-Autor.

Henryk Bzdok: geboren 1937, studierte an der Akademie der Schönen Künste in Krakau Malerei und Grafik.

Hier eine ausführliche Leseprobe

und hier eine Bildergalerie

Kalender 2014Aphorismenkalender 2014.

„Der Lauf der Dinge hat keinen Start und kein Ziel“(D. Träbert). DAphA-Kalender 2014, Aphorismen und Zeichnungen. Hrsg.: Förderverein Deutsches Aphorismus-Archiv (DAphA) Hattingen. 60 S. mit 13 vierfarbigen Zeichnungen, Format 33 x 23 Spiralheftung. Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0915-2.€ 21,90

Zum Kalender 2014:  Wiederum keine erbaulichen Lebensweisheiten oder nur ausnahmsweise, wiederum stattdessen mit dem Gang durch das Jahr ein Gang durch die Möglichkeiten der kurzen Gattung, von der Variation einer sprichwörtlichen Wendung bis zum sprachlichen Bild. Der Erfolg hat unserem heimlichen Motto „Wer vielerlei bringt, wird manchem etwas bringen“ (immerhin „Faust“!, immerhin leicht variiert!) recht gegeben. So vielfältig also die Formen und Muster der Gattung, so deutlich zieht sich diesmal ein Thema durch das Jahr: die Zeit, als Jahreszeit und konkretisiertes Abstraktum, als Erinnerung und Lebensalter, und auch dies nicht nur beschaulich, wie es zu erwarten (oder auch zu befürchten) wäre, sondern in allen Varianten von der besinnlichen Betrachtung bis zum grotesken Einfall. Wieder ist es uns gelungen, aus den Einsendungen unserer schreibenden Mitglieder 40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, jede vierte oder fünfte Woche mit einer Zeichnung zu bereichern, die uns befreundete Künstler/innen zur Verfügung gestellt haben.

Hier eine komplette Leseprobe des Kalenders

und hier eine Bildergalerie

AphorismenbaumAphorismenbaum – Baum der Lebensweisheiten

80 x 60 cm als Tafel gerollt. 96 ausgewählte Aphorismen aus allen Stilepochen. Hrsg. Genealogiekunst Friedrich Wehage-Dubbert. € 11,00 (Allerdings müssen wir hier  zusätzlich Porto € 4,80 berechnen, da das Poster in eine Rolle verschickt wird)

 

Unsere neuen Revierkrimis:

GesingGesing, Daniela: Mörderisches Rennen.

Kommissar Hellers zweiter Fall (Kriminalroman) Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0892-6,

kart. 19 x 12 cm 244 S. € 12,90

Zum Buch: Kommissar Andreas Heller, sportbegeisterter Currywurstfan, Teeliebhaber und bekennender Familienmensch, fiebert beim Bochumer Sparkassengiro dem Sieg des Favoriten entgegen, als in unmittelbarer Nähe ein Mord geschieht. Schon bald jagen Heller und seine chaotische, aber kluge Kollegin Inga Brockmann einen Profikiller, der es auf den einzigen Zeugen des Verbrechens, einen zehnjährigen Jungen, abgesehen hat. Zum Schutz von Jonas bieten Heller und seine Kollegen all ihre Kräfte auf, können aber nicht verhindern, dass der geniale Verbrecher sie mit seinen Tricks hinters Licht führt. Schon bald ist „Der Fuchs“ der meistgesuchte Mann im Ruhrgebiet. Er taucht ab und hinterlässt eine Serie von Morden. Wird Heller das „Geheime Buch“ des Killers finden und ihn rechtzeitig zur Strecke bringen?

Daniela Gesing: *1965 Studium der Komparatistik und Pädagogik, Mitarbeit bei einer Eltern.- und Kinderzeitung, Autorin für einen pädagischen Verlag, legt hier ihren zweiten  Kriminalroman vor (nach: ‘Spurlos verschwunden’, Brockmeyer, Bochum 2010) ! Einen Krimi über ihre Heimatstadt zu schreiben findet sie äußerst spannend, denn man kann die Handlung an bekannten Orten spielen lassen, hat aber dennoch freie Hand bei der Geschichte, Motiven und Hintergründen…

ebookHier gibt’s das eBOOK € 7,98

Und hier eine ausführliche Leseprobe

KüsterKüster, Rainer & Schneider, Rüdiger: “Wolfszorn

Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2011,2. Auflage 2013, ISBN 978-3-8196- 0828-5, 282 S. kart. 18,5 x 12 cm. € 12,90

Als man den Arzt Dr. Christoph Auffermann tot auf der Bochumer Erzbahntrasse findet, scheint für die Kommissare Brenner und Rogalla eine normale Ermittlung zu beginnen. Doch bald zeigt die DNA-Analyse, dass die beiden vor dem ungewöhnlichsten Fall ihrer Karriere und vielleicht sogar der Kriminalgeschichte überhaupt stehen. Ein zweites Opfer wird auf die gleiche Weise hingerichtet. Der Polizeipräsident fordert die Unterstützung einer Profilerin des LKA an. Man hat es mit einem hochintelligenten Täter zu tun, der zudem, was die Auswahl der Opfer betrifft, moralisch motiviert scheint. Hilfreiche Hinweise bekommen die Kommissare auch von einer pfiffigen Praktikantin, mit der Rogalla gern zusammen arbeitet. Mehr und mehr konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Kreis um den Bochumer Arzt. Welche Rolle spielt die geheimnisvolle und prätentiöse Künstlerin Klara Bodschwinna? Oder der Frührentner Jochen Buchholz, der Auffermanns Ehefrau sehr zugetan ist? Rätsel gibt auch der Dichter Andreas Arndt auf, der mit der Vergangenheit nur noch lyrisch fertig wird. Und ebenso verdächtig ist in dem illustren Kreis ein Zahnarzt, der nicht nur Zähne zieht. Als ein drittes Opfer aus dem Auffermann-Kreis gefunden wird, hat die Presse ihre Schlagzeilen, und der Polizeipräsident wird ziemlich nervös. Es kommt zu einem tödlichen Finale, bei dem Brenner wie gelähmt erscheint. Nach „Der Kreis des Kopernikus“ und “Drachentod” ist dies der dritte Bochum-und Revierkrimi des erfolgreichen Autorenduos

ebookHier gibt’s das eBOOK € 6,99

 Und hier eine ausführliche Leseprobe:

 

MärekrtMärkert, Peter: Schweigen ist Tod.

Ein Ruhrgebietskrimi, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0872-8, kart. 224 S. 18,5 x 12 cm.€ 12,90

Der Leser wird Zeuge, wie Bewährungshelfer Windich in seinem Büro ermordet wird. Aber wer steckt dahinter? Die Mordkommission erhofft sich Hinweise von Mitarbeitern und Klienten. «Wir müssen sein Motiv verstehen», meint Hauptkommissar Kramer. Dagegen versucht der Täter jede Spur zu verwischen, die ihn belasten könnte. Schreckt dabei auch vor einem weiteren Mord nicht zurück.

PETER MÄRKERT, Jahrgang 1955, lebt und arbeitet in Bochum. Nach dem Abitur Studium in Informatik und Sozialarbeit. Tätigkeiten als Taxifahrer, Techniker, Sozialarbeiter im Justizvollzug, Bewährungshelfer und Autor. «Der zurzeit beste Ruhrgebietskrimi» Buchhandlung Winkelmann in der Recklinghäuser Zeitung zum Vorgänger: Jeder Einzelne. Medien: Ein brillanter Bochum-Krimi. Polizeiarbeit im Milieu der Bewährungshilfe – das ist äußerst realistisch geschildert und äußerst spannend erzählt. Reinhard Jahn WDR 5 Mordsberatung (27.4.2013)

ebookHier gibt’s das eBOOK € 7,98

Und hier eine ausführliche Leseprobe

 

Romane und Erzählungen:

 

DahlmannDahlmann, Paul Tobias: Verwegen wie Bochumer Bögen.

Historischer Roman, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0935-0, kart. 19.x 12 cm, 164. S.€ 9,90

Im Jahre 1388 tobt die große Fehde zwischen der freien Reichsstadt Dortmund und der sie umgebenden Grafschaft Mark. Söldner verheeren das Land und überfallen auch die friedlichen Hirten von Harpen. Sogleich stellen sich die Bochumer Junggesellen zum Gegenschlag. Was sie erreichen, ist der Beginn für das Maiabendfest, wie es bis heute gefeiert wird.

PAUL TOBIAS DAHLMANN: Ursprünglich ist Tobias Dahlmann nicht nur ein Bochumer und damit ein Kind des Ruhrgebiets, sondern auch eines der klassischen Science Fiction. Seine ersten eigenen literarischen Impulse erhielt er jedoch aus der Fantasy, wo es Autoren wie Lord Dunsany oder Peter Beagle waren, die ihn besonders faszinierten. Im Laufe seines Studiums der Skandinavistik und Geschichte lernte Tobias Dahlmann die komplexe altnordische Metrik und die mittelalterliche Geschichte  kennen und schätzen. Stets war auch sein Interesse für die Lokalgeschichte vorhanden, deren Ergebnis in diesem historischen Roman vorliegt.

ebookHier das eBOOK € 5,98

Hier wieder die Leseprobe

LöwerLöwer, Siegrid: Oma Hertas Rache

Kriminalsatire, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0921-3, kart. 76 S. 19 x 12 cm€ 8,90

Oma Herta war jetzt 73 Jahre alt geworden, fit im Kopf und noch gut zu Fuß. Okay, einige Krampfadern und 2 Gichtzehen machen ihr zeitweise zu schaffen, aber sie wollte sich nicht eher zur Ruhe setzen, bis sie noch einige Dinge erledigt hatte, die ihr einfach immer noch den Schlaf raubten…

SIEGRID LÖWER Jahrgang 1951, lebt, arbeitet und schreibt seit ihrer Jugend in Bochum. Mag: Schwarzen Humor, Kabarettt…Mag nicht: Engstirnigkeit, Intoleranz… Von ihr bereits erschienen: Dr. Max – ein Hund spricht Klartext… eine Satire mit Humor und Liebe zum Tier, gewürzt mit viel Augenzwinkern

ebookHier das eBOOk € 4,99

Hier die  Leseprobe

Neue Lyrikbände:

VendigDistelmaier-Haas, Doris: Venedig, Fest und Vergehen.

Prosa, Lyrik, Illustrationen, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0923-7, geb. 70 S. 21 x 18 cm. mit 25 Farbzeichnungen der Autorin, Nachwort Wolfgang Kubin.€ 12,90

Es ist nicht einfach, Gemäuer und Kanäle von Venedig in Verse zu fassen. Zu viele haben es zuvor getan. Jeder meint, den Ort zu kennen. Die Dichterin ist das Wagnis eingegangen. Und sie hat die Stadt in einen Tanzboden verwandelt, in eine Singakademie. Überall schwingt es und singt es. Da ist der Rhythmus, da ist die Assonanz, beide machen dieses Wunder möglich. Und das nicht nur in einem einzelnen Text, sondern in einem Zyklus..(Aus dem Nachwort von Wolfgang Kubin).

DORIS DISTELMAIER-HAAS, geb. in Bonn, promovierte über Mallarmé. Für den Reclam Verlag übersetzte sie u. a. Molière, Maupassant und Perrault. Sie veröffentlichte zahlreiche Lyrik- und Prosabände, meist mit eigenen Illustrationen. Als neueste illustrierte Gedichtbände erschienen 2012 „DIAMANTGRÄSER UND GOLDSTÜRME” und “MOORBIRKEN UND SCHWARZE STIERE” (Brockmeyer, Bochum). Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie an den Akademien Perugia und Salzburg. Mit über 15 Einzelausstellungen machte sie sich einen Namen als bildende Künstlerin.

Hier wieder die Leseprobe

ZellerZeller, Michael: wie es anfängt : wie es endet

gedichte und gesänge, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0918-3, kart. 96 S.€ 9,90

In Michael Zellers neuem Gedichtband ist die Lyrik der letzten Jahre gesammelt, als eine Art Zwischensumme seiner Lebensreise, wie er sagt, ein Stück innerer Biographie: Landschaften und Länder tauchen auf, Epochen und Ereignisse, Lust & Liebe und unser Alltag mit seinen Mühen und Freuden. „Zellers Lyrik hat eine angerauhte Zartheit“, urteilte Karl Krolow beim lyrischen Debüt vor gut drei Jahrzehnten und nennt seine Gedichte „scharfe Daseinsstudien“. Darin ist Zeller sich treu geblieben.

MICHAEL ZELLER lebt als Freier Schriftsteller in Wuppertal. Aus meinen Provinzen, sein erster Gedichtband, erschien 1981 in Nürnberg. Zu den Hauptwerken von Zellers Schaffen zählen die Romane Follens Erbe, Der Wiedergänger, Café Europa, Die Reise nach Samosch, Falschspieler. Seine bisher letzte Auszeichnung war 2011 der Andreas Gryphius-Preis.

Hier die Leseprobe

Jugendbücher:

BottländerBottländer, Reinhard: Konrad. Die lange Flucht.

Ein Jugendkrimi, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0927-5, kart. 19 x 12 cm 204 S. € 11,95

Konrads größter Feind ist sein „Widerstandsnerv“, der ihn immer wieder zu den unsinnigsten Handlungen treibt. So landet er schließlich in der Heimerziehung. Aber auch hier eckt er immer wieder an. „Du bist der letzte Dreck!“ So beschimpfen sie ihn. Immer wieder. Alle. Als er eines Tages eine Möglichkeit zur Flucht sieht, zögert er nicht lange und bewegt sich von da ab am Rande der Gesellschaft, im Rocker-, Nichtsesshaften- und Süchtigenmilieu. Sein Überlebenskampf auf der Suche nach einer inneren Heimat und menschlicher Wärme beginnt. In einer Hard-Rock Band findet er endlich Geborgenheit. Doch auch hier kann er nicht bleiben. Reinhard Bottländers Jugendroman fasziniert nicht nur wegen der spannenen äußeren Handlung, sondern auch wegen der inneren Monologe, die Einblicke in die Psyche Konrads geben und uns nachdenklich machen. (Ab 12 Jahre)

REINHARD BOTTLÄNDER * 1948 in Bochum stammt aus einer Bergarbeiterfamilie, 1965 Eintritt in den Polizeidienst, Kriminalhauptkommissar. Er machte sich bereits in den 80er Jahren einen Namen als Jugendbuchautor, ab 2007 folgten Kriminalromane, die reale Hintergründe aufzeigen.

Hier die Leseprobe

ebookDer Titel ist bereits als e-book lieferbar € 5,98

 

Riering 2Riering, Jürgen: DER BUND DER WÄCHTER 2.

Sherlock Holmes gibt sich die Ehre, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0924-4, kart. 19 x 12 cm, 216 S. € 11,95

Einige Wochen nach der Entführung in Stiepel wird Phillip zufällig Zeuge eines Gespräches zwischen Sigismund von Wörns und einem Unbekannten. Was er mithören kann, wirft Fragen auf. Was haben die Steinsucher vor und wieso erwähnten die Männer Sherlock Holmes? Luke, Erkan, Phillip und Leo stellen Nachforschungen an und geraten in größte Gefahr.

JÜRGEN RIERING: Geboren 1974 in Havixbeck, fühlt sich heute längst in Bochum heimisch, wo er seit 1999 lebt. Nach einigen Semestern Pädagogikstudium entschied er sich für eine Ausbildung zum Buchhändler, den Beruf, den er heute noch mit einer eigenen Buchhandlung (Lese Insel) in Bochum Wiemelhausen ausübt. Nach ‘Der Bund der Wächter, Entführung in Stieperl 2010 ist dies sein zweiter Jugendroman. (Ab. 9 Jahre)

ebookDer Titel ist auch als e-book lieferbar € 5,98:

Hier die Leseprobe

Biographien:

 

AnnekeHockamp, Karin: Mathilde Franziska Anneke (1817 – 1884)

“Von vielem Geist und großer Herzensgüte”, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0881-0, kart. 21 x 13 cm. 64 S. mit zahlr. Abb.€ 8,90

Mathilde Franziska Anneke, in Sprockhövel/Westf geboren und in Hattingen/Westf. aufgewachsen, lebte in Wesel und Münster und lange in Milwaukee, Wisconsin. Sie gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der deutschen und amerikanischen Demokratie-  Das Bemerkenswerte ihrer Biographie ergibt sich einerseits aus der emotionalen Verwurzelung im 19. Jahrhundert und aus der sozialen Zugehörigkeit zum Bildungsbürgertum des vergangenen Jahrhunderts und andererseits aus dem starken Engagement, zuweilen auch Kampf, für soziale und rechtliche Gleichheit, für Trennung von Kirche und Schule, für die Teilhabe von Frauen am politischen Geschehen, für das Frauenstimmrecht bis hin zum Eintreten für die Abschaffung der Sklaverei in den USA. Bewegt und bewegend war ihr Leben, das die gängigen Rollenklischees ignorierte, ausgleichend und kämpferisch, aufrührerisch und überzeugend: in diesem Sinne kann man ihr Leben auch als modern bezeichnen. Sie war Ehefrau und Mutter, zeitweise alleinerziehend und zeitweise alleinverdienend, geschieden und wiederverheiratet, Existenzgründerin und Emigrantin. Sie war: – Tochter aus gutem Hause, – hungernde Poetin, – revolutionäre Journalistin und Schriftstellerin, – politisch verfolgte Asylantin, – eine Ehefrau, die einem unsteten Mann folgte und an ihm litt, – eine Mutter, die sieben Kinder gebahr und fünf von ihnen begraben mußte, – Pädagogin aus Naturtalent, – frühe Feministin und Sozialistin, Pionierin der deutschen und amerikanischen Frauenbewegung. In Zeiten, in denen Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit und gleiche Chancen auf Bildung und Wohlstand auch in unserer Gesellschaft in erschreckendem Maße zur Disposition stehen, Werte und Maßstäbe einem dramatischen Wandel unterliegen, kann nicht genügend auf den radikalen Humanismus der Mathilde Franziska Anneke und auf ihr lebenslanges Streben nach einer besseren Welt hingewiesen werden. Sie war romantische Schriftstellerin in Westfalen (1817–1847), Frauenrechtlerin und revolutionäre Sozialistin in Köln (1847–1849), Ordonnanzoffizierin in den Reichsverfassungskämpfen in der Pfalz und in Baden 1849, Frauenrechtlerin, Schulleiterin und Aktivistin gegen die Sklaverei (USA, 1849–1884) .

Hier die Leseprobe

 

SchanzaraSchanzara, Tana: Jeden Morgen dasselbe Theater

Erinnerungen, Geschichten, Lieder. Ursprl. hrsg. von Max Christian Graeff, Neubearbeitung hrsg. von Jutta van Asselt mit Texten von Hans Peter Doll, Peter Turrini und einem Vorwort von Elmar Goerden. 2. neubearb. u. erw. Aufl. Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0766-0, kart. 176  S. 18 x 11,5 cm. mit zahlreichen s/w Fotos. € 9,90

Tana Schanzara eigentlich Schwanzara aus dem tschechischen Tschenzera *1925 in Kiel, gest. 2008 in Bochum war ein echtes Künstlerkind (Vater Komponist, Mutter Opernsängerin). Sie spielte unendlich viele ernste und große Rollen und gehörte seit 1956 bis zu Ihrem Tode zum Ensemble des Bochumer Schauspielhauses. Bekannt wurde sie aber vor allem als “Volksschauspielerin” und “Perle des Ruhrgebiets”. Sie begeisterte neben dem Theater in vielen Filmen und mit ihren Liederabenden. In diesem neubearbeiteten Buch, das in seiner ersten Auflage 1997 im Econ Verlag erschien, erzählt sie eigenwillig und humorvoll – durch zahlreiche Fotos untermauert – aus ihrem ungewöhnlichen Leben und stellt ihre Lieder vor. Die Menschen nicht nur des Ruhrgebietes liebten ihre Tana und so soll dieses Buch ein kleines literarisches Denkmal für Tana sein…!

Vita:Tana Schanzara war ein echtes Künstlerkind. Ihr Vater war Komponist und Baßbuffo, ihre Mutter Opernsängerin. So war es nicht verwunderlich, dass auch Tana früh auf der Bühne stand. Sie hat    unendlich viele ernste, große Rollen gespielt und gehörte 52 Jahre zum Ensemble des Schauspielhauses Bochum. Doch wurde sie auch eine bekannte und verehrte »Volksschauspielerin«, die in zahlreichen Filmen begeisterte. Großen Erfolg hatte sie auch mit ihren Liederabenden. Tana Schanzara wurde 1925 in Kiel geboren. Nach zahlreichen Engagements, u.a. in Oldenburg und Gelsenkirchen, gehörte sie seit 1956 zum festen Ensemble des Schauspielhauses Bochum. Sie starb an ihrem 83. Geburtstag am 19.12.2008 in Bochum.

Leseprobe

 

Neue Aphorismentitel:

BesserBesser, Wilfried:S(CH)ICHTWECHSEL

APHORISMEN, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0938-1, kart. 18 x 10,5 cm. 100 S. € 9,90

“Ja, ich gebe ich zu, ich habe es wieder getan. Weil ich es beim besten Willen nicht lassen kann. Immer wieder überkommt es mich. Und das zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit. Der Aphorismus kennt keine Uhr und keine zeitlichen Grenzen. Wenn er da ist, muss er festgehalten werden. Sind dann genügend neue Texte entstanden, drängt es mich, ein Buch daraus zu machen. Wie Sie sehen, war es jetzt wieder soweit. Das macht mich zum Wiederholungstäter. Gut 300 der neu entstandenen Aphorismen haben es in dieses Buch „geschafft“. 300 Gedanken, die zu Kurztexten wurden. In denen ich erneut dem Leben in all seinen Facetten auf der Spur bin. Wobei ich zugeben muss, dass meine Sicht der Dinge selbstverständlich eine ganz subjektive ist. Aber vielleicht stellen Sie beim Lesen fest, dass Sie und ich an manchen Stellen einen durchaus ähnlichen Blickwinkel haben.” (Aus dem Vorwort des Autors).

SCHNUPPERTEXTE: ‘Das Leben ist kein Wunschzettel. Man muss nehmen, was man bekommt’; ‘Das Leben sollte keine Klosterschule sein. Eher schon eine Cocktailbar auf Lanzarote’; ‘Auf den grünen Zweig zu kommen ist bei einem morschen Baum eine Herausforderung’; ‘Wenn dich das Pech verfolgt, drehe dich um und biete ihm die Stirn’; ‘Die anderen mögen besser sein als ich. Aber mal ehrlich: Wer sind schon die anderen?’; ‘Es wird der Tag kommen, da ist der Mensch nur noch eine App auf dem Smartphone’

Leseprobe

BruderBruder, Horst A.: TriebFeder.

Aphorismen, Bochum 2013, 2. erweiterte Auflage, ISBN 978-3-8196-0916-9, Vorwort: Friedemann Spicker, Bilder: Rudolf Raad; kart. 18,5 x 12 cm. 80 S.€ 9,90

Zum Buch:

Man wünscht dem vorliegenden Buch, dass es erst nach der letzten Seite beginne. Das ist – zumal als Einstieg – eine etwas undurchsichtige Paradoxie, aber niemand anderes als der Autor Horst A. Bru¬der selbst löst sie in seinem Aphorismus auf: „Manche Bücher beginnen erst nach der letzten Seite.“ Für den kundigen Leser von Aphorismen ist sie ohnehin weniger undurchsichtig; er versteht ohne weiteres, welche Bücher dann erst beginnen und warum sie es tun: dass es nämlich der rezeptive Nachhall ist, der bei „manchen“ eben die ästhetische Qualität ausmacht. Damit sind wir sogleich in der Mitte dieser Texte angelangt. Die Paradoxie ist eines ihrer Kennzeichen…. Zu seinem Glück hat der Leser hier keine Lebenshilfe zu erwarten, wie sie die triviale Spruchweisheit mit ihren wohlfeilen Imperativen allzu oft kennzeichnet. Da steht lediglich eine bedenkenswerte Aussage: „Das Meiste, das fällt, hat zuvor nie gewankt.“ Wer sich bei Bruder nicht selbst hilft, und zwar mit dem eigenen Kopf, dem hilft niemand. Aber Vorsicht: Man kann auch ‚blindlings denken‘: „Wir denken oft blindlings, handeln aber sehend.“ (Aus dem Vorwort von Friedemann Spicker)

Schnuppertexte:‘Dem Scheinbaren mangelt es an der Größe des Unscheinbaren’; ‘Jeder Mensch ist sich selbst hörig’; ‘Nichts ist – alles bleibt’; ‘Alle Antworten liegen in uns selbst’; ‘Schicksal ist Wille zum Glück’; ‘Achte auf die Dinge, die man dir nicht zeigt’; ‘Erst wenn wir endgültig die Augen schließen, werden sie uns geöffnet’; ‘Der Verstand ist das größte Hindernis auf dem Weg zur Vernunft’; ‘Die Ungerechtigkeit ist die Tochter der Nächstenliebe’.

Hier finden Sie eine Leseprobe

 

FerstlFerstl, Ernst: ZUGESPITZT.

Aphorismen, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0926-8, kart. 18,5 x 12 cm. 93. S. € 9,90

ebookAuch als eBOOK lieferbar €  5,99

Der Autor:

Ernst Ferstl * 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“ Einige Literaturpreise: Einer davon war der 1. Preis beim 1. österreichischen Haiku-Wettbewerb 1992. Dies ist bereits sein vierter Aphorismenband in unserem Hause!

Schnuppertexte:

‘Zeit ist relativ: Jeder neue Tag ist ein Tag mehr und einer weniger’; ‘ Wer die kleinen Freuden des Lebens genießen kann, ist ein großer Glückspilz’; ‘Zum Glücklichsein gibt es einen Universalschlüssel: die Dankbarkeit’; ‘Macht der innere Schweinehund Karriere, kann er es bis zur heiligen Kuh bringen’; ‘Dankbarkeit vertreibt die Unzufriedenheit und zieht das Glück an’; ‘Ein Steckenpferd, das auch heute noch sehr beliebt ist: Prinzipienreiten’; ‘Unsere Gefühle geben uns weit mehr zu denken als unsere Gedanken’; ‘Schlechte Erfahrungen sind ein guter Humus für eine bessere Menschenkenntnis’; ‘ Ein Glaube, der Berge versetzt und dabei blühende Täler verschüttet, wirkt unglaubwürdig’.

Leseprobe

KampKamp, Rudolf: SPRÜCHEWIRBEL

APHORISMEN mit CARTOONS von Pol Leurs, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0917-6, kart. 20,5 x 12,5 cm. 75 S. € 9,90

RUDOLF KAMP wurde 1946 in Düsseldorf geboren und studierte an den Universitäten Bonn und Düsseldorf Philosophie, Germanistik, Linguistik und Pädagogik. Von 1976- 2009 hatte er die Leitung der Volkshochschule in Mosbach/N. inne. Seit seinem Ruhestand wendet er sich verstärkt dem Schreiben von Aphorismen zu. Beim Aphorismen-Wettbewerb 2012 erreichte er den 2.Platz u.a. mit diesen Aphorismen: „Atheisten im Ausnahmezustand: flehen zu Gott um das Ausgleichstor.“ / „Das Janusgesicht der Scham: zuwenig macht dreist, zuviel verklemmt.“ / „Die Kunst des Opportunisten: kaum hört er das Gras wachsen, lobt er schon die Wiese.“. So erschließt sich häufig die satirisch-gesellschaftkritische Sinndimension oder Quintessenz erst auf einem kleinen Um- oder Nebenweg. Und genau dieser Überraschungeffekt macht viele seiner Aphorismen so lesenswert, wie folgende Beispiele zeigen: „Der lästigen Zecke einen schönen Käfig bauen: repressive Toleranz.“ / „Das Dilemma der Ausdauer steckt in guten Vorsätzen, aber auch in Durchhalteparolen.“ / .“Unerhört, wie sie ihr Ziel erreichen: die Leisetreter.“ Die Cartoons des renommierten und vielfach ausgezeichneten Luxemburger Zeichners Pol Leurs verstärken zusätzlich das Lesevergnügen, insbesondere wenn die Zeichnungen mit einem trefflichen aphoristischen Kommentar korrespondieren – wie etwa auf der S. 68, wo es zum Titelbild heißt: „Auf der Habenseite lässt sich das Dasein zweifelsfreier aussitzen.“

POL LEURS wurde 1947 in Luxemburg-Stadt geboren. Die Arbeiten des Autodidakten wurden zwischen 1975 und 1983 regelmäßig in den Zeitschriften „Revue“, „Forum“ und „Ons Stad“ veröffentlicht. Seit 1976 beteiligt sich an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und ist inzwischen Gewinner von 62 nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen.

Leseprobe

 

Ros. AltersmildRosenkranz, Hermann: Von wegen altersmild.

Letzte Einschläge (Aphorismen) Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0931-2, kart. 18,5 x 12 cm. 84 S.€ 9,90

Hermann Rosenkranz, geboren 1932, 40 Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. Bei uns bereits erschienen: 2010 „Keine Zeile ohne meinen Anwalt“, Sprüche, nichts als Sprüche; 2011 „Die Lakonik des Mondes“, lauter nutzlose Notate; 2012 „Der Sarkast und der Regenbogen“, Nachtrag aus Lakonia.

Schnuppertexte:

‘Meine Indolenz erlebt eine Schubumkehr. Keiner merkt’s’; ‘Das Diffuse ist vom Glauben abgefallen’; ‘Das Bauchgefühl ist das Gütesiegel der Beweisführung’; ‘Am Ende des Zickenkrieges gibt es zwei Siegerinnen: Pyrrha 1 und Pyrrha 2′; Seine Direktheit hangelt sich von Metapher zu Metapher’; ‘Bilde den Satz und rede nicht drüber’; ‘Ich schreibe mit Herzblut light’; ‘Dann und wann gehe ich zu Boden. Zu Grunde nie’; ‘Ich engagiere mich für alles, was mich kalt lässt’; ‘Fegefeuer: Werbespots ohne Programmunterbrechung’; ‘Ich bin die Fahnenstange – flaggenlos glücklich’; ‘Je später das Leben, desto ausbleibender die Gäste’; ‘Schweigen: Anthologie der ausgesparten Worte’; ‘In jedem Glück steckt ein Quäntchen Wehmut’; ‘Ich mache eine heftige Metamorphose durch. Ändern tut sich nichts’; ‘Die Lakonik der Skepsis: kein Wort zu viel, kein Fragezeichen zu wenig’.

Leseprobe

WestfalenSpicker, Friedemann/Wilbert, Jürgen: Der Aphorismus in Westfalen

Illustrationen Erich Krian (DAphA-Drucke 5) Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0937-4, kart. 20 x 14,8 cm, 126 S. € 14,90

Das literarische Genre des Aphorismus wird die „Kleine Gattung“ genannt. Dabei haben seit jeher große Köpfe große Gedanken in wenige Worte gefasst und so beachtliche Beiträge zur Literaturgeschichte geleistet. Was aber macht der Aphorismus in der Region? Ist er für die regionale Autorenschaft als Genre relevant, wer beschäftigt sich mit ihm, auf welche Weise?  Am Aphorismenwettbewerb 2012 mit insgesamt 548 Einsendungen nahmen immerhin auch über 40 Autorinnen und Autoren aus Westfalen teil. Damit nicht genug: Über zwanzig Mitglieder des Fördervereins DAphA kommen aus dieser Region. Dieser Sammelband überzeugt sowohl mit seinen hier zusammengestellten Aphorismen von aktuellen Autorinnen und Autoren aus Westfalen als auch den dokumentierten Ergebnissen der Tagung und vor allem der Biobibliografie der Westfälischen Aphoristiker vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dabei ging es um eine historische Aufarbeitung, nämlich diejenigen westfälischen Aphoristikerinnen und Aphoristiker herauszuheben, die in der Gattungsgeschichte Bedeutung erlangt haben. Dazu zählen insbesondere Johann Georg Hamann (1730-1788), um die Jahrhundertwende Peter Hille (1854-1904), nach dem Zweiten Weltkrieg Gertrud von le Fort (1876-1971) und Ernst Meister (1911- 1979) sowie in der unmittelbaren Gegenwart Liselotte Rauner (1920-2005) und Hugo Ernst Käufer (geb. 1927).

INHALTSVERZEICHNIS: I Der Aphorismus in Westfalen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Von Friedemann Spicker. II Westfälische Aphorismen. Eine Auswahl von Texten lebender Autorinnen und Autoren, Zusammengestellt von Jürgen Wilbert. III Westfälische Aphoristikerinnen und Aphoristiker vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Eine Biobibliographie, Von Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert.

Leseprobe    

UhlenbruckUhlenbruck, Gerhard: DENK-AN-SÄTZE.

Wieder sinnige Sprüche und Aphoristische Heil- und Selbstpflege-Sätze, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0930-5, kart. 21 x 15,5 cm. 122 S.€ 9,90

 

Zum Buch: Denk-an-Sätze beinhalten in diesem Fall mental aktivierende Anregungen, zufällige Gedankengänge und um Verständnis bemühte Fehlverhaltensweisen aus der Erfahrung eines Lebens als naturwissenschaftlicher Mediziner, um sie anderen interessierten Menschen zur sinnvollen Versuchsanordnung ihres individuellen Lebensstils nicht ohne Humor, Selbstironie und Witz so anzubieten, dass sie ihre Art zu leben im Hinblick auf ein gesundes Wohl-Ergehen und ein zufriedenes Selbstbewusstsein täglich wie mit Hilfe eines optimal stimulierenden Rezeptes kritisch reflektieren können: Wenn man als Autor schon nicht aus den eigenen Fehlern gelernt hat, Denkfehler und den Stress bitterer Pillen eingeschlossen, sollen es doch wenigstens andere versuchen! (G. Uhlenbruck).

Schnuppertexte: ‘Aphorismen schreiben, das ist Wortsport auf der gedanklichen Kurzstrecke, nachdem man auf der philosophischen Langstrecke genügend trainiert hat’; ‘Depression: Nach der Pensionierung stand er auf verlorenem Posten’; ‘Ruhig Blut tut dem Blutdruck gut’; ‘Männer haben ihre Achillesferse, aber weder am rechten noch am linken Bein, sondern zwischen den Beinen’;

Gerhard Uhlenbruck: * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie. Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor für Immunbiologie an der Universität Köln. b 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge insgesamt über 30 eigene Aphorismenbände. Dieses Buch ist bereits der fünfte Aphorismenband von des Autors in unserem Hause.

Leseprobe    

 

                                                      Banner Verlag II             

Unsere Bücher können Sie über jede Buchhandlung oder direkt beim Verlag bestellen.

Versand innerhalb 1-2 Tagen über Post: Versandkostenfrei mit Rechnung zahlbar innerhalb 30 Tagen.

Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer

Im Haarmannsbusch 112

D-44797 Bochum

Tel. 0234-9791600 Fax 0234-9791601

bestellung@brockmeyer-verlag.de

Shop: www.brockmeyer-verlag.de

Homepage. www.brockmeyer-online.de

eBOOKs:. www.brockmeyer-ebooks.de

__________________________________________________________________________

Bestellung:

Autor – Titel:

 

 

 

 

 

 

 

 

Abs.

Vorname, Name:

Straße:

PLZ, Ort

Datum, Unterschrift

 

Geschenkideen aus dem Brockmeyer Verlag

Weihnacht 5Wir möchten  Ihnen einige Geschenkideen aus unserem großen Buchsortimernt vorstellen. Natürlich lohnt es sich, auch in allen anderen Kategorien unseres shops und unserer homepage zu stöbern.

Neben vielen Büchern möchten wir auf ein ganz besonderes Poster hinweisen

AphorismenbaumBaum der Lebensweisheiten 80 x 60 cm als Tafel gerollt. 96 ausgewählte Aphorismen aus allen Stilepochen. 

Baum der Lebensweisheiten (Arbor Philosophicae Sententiae). Ausgewählte Aphorismen kultureller Epochen. Diese Sammlung von Lebensweisheiten in Baumform, nach kulturellen Epochen geordnet, repräsentiert 96 Aphorismen und Sinnsprüche in historischer Dimension und Internationalität von Laotse, Hippokrates und Plato über Lichtenberg und Ebner-Eschenbach bis Lec, Moser, Canetti und Benyoetz.

Poster 80 x 60 cm € 15,00

Wir liefern innerhalb Deutschlands portofrei! Außerhalb Deutschlands müssen wir wegen der Größe der Verpackung Paketporto berechnen! Nur direkt bei uns, nicht über den Buchhandel bestellbar!

Allen Lesern und Freunden unseres Verlages wünschen wir eine besinnliche Adventszeit

Norbert Brockmeyer

Quadbeck 3

Aphorismenkalender 2017

Soeben erschienen: Der neue Aphorismenkalender 2017

Kalender 17Aphorismenkalender 2017

 

„Das Jahr liegt vor uns, aber nicht zu unseren Füßen.“ (Michael Rumpf), DAphA-Kalender 2017, Hrsg. J. Wilbert & F. Spicker, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1032-5, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder.  € 23,90

leseprobenHier eine umfangreiche Leseprobe

Zum Kalender 2017
Das halbe Dutzend ist mit dem vorliegenden Kalender aus dem Deutschen Aphorismus-Archiv voll, und wir danken unseren Käufern, Lesern und Betrachtern dafür, dass das möglich war. Sprüche und Sprüchekalender gibt es einige; was unsere auszeichnet: Sie sind original und frisch vom Erzeuger. Wie jedes Jahr haben wir aus den Einsendungen 40 Texte ausgewählt,von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Sie finden die thematischen „Klassiker“: schauen Sie doch selbst, ob Sie die neuen Versuche zu den alten Themen Treue, Eigenliebe oder Glück überzeugen können. Sie finden Aktuelles und Jahreszeitliches. Vor allem aber – wie sollte es bei einem Kalender als dem papiergewordenen Zeitbewusstsein anders sein: Sie werden immer wieder nicht nur durch den unerbittlichen Ablauf der Ziffern, die für Tage stehen, sondern auch mit den Aphorismen an die Zeit erinnert, an das Heute und Morgen, an Nachwelt, Jahreszeit, Alter, an den geglückten Augenblick. Keine Rede jetzt von „Innehalten“ und „Achtsamkeit“, die sind gerade auf der Leerformelskala ganz oben, aber es wäre nicht das Schlechteste, wenn unsere Texte da zuweilen etwas „anstoßen“. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete/bekannte Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben. Wenn Sie die/den eine(n) oder andere(n) der Wort- und Bildschaffenden näher kennen lernen möchten: auchdafür ist wieder gesorgt. Im Anhang finden Sie die nötigen Angaben in Kürze

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2017: Kathrin Bärbock; Baeredel Brehl; Helmut A. Bruder; Jörg Dahlbeck; Wolfgang Endler;  Thomas Häntsch; ; Peter Hohl; Hans-Norbert Janowski; Rudolf Kamp; Martin Liechti; ; Edith Linvers; Andrea Mira Meneghin; ; Heimito Nollé; Helmut Peters; Hans-Georg Schipping; Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger; Felix Renner; Hermann Rosenkranz; Michael Rumpf; Harald Schmid; Peter T. Schulz; Jože Širec; Georg Skrypzak; Oliver Tietze; Gerhard Uhlenbruck; Christian Uri Weber; Josef Wille; Gudrun Zydek.

RückblattZeichnungen: H.D. Gölzenleuchter (Bochum), Zygmunt Januszewski (Warschau), Mathilde Jörgens (Haan), Gerd Mittendorf (Radevormwald), Andreas Noßmann (Brühl), Jutta Pauly (Haan), Hans-Joachim Uthke (Hilden).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 3 Ex.  € 20,00 portofrei

ab 5 Ex. € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 12, 00 portofrei.

 

Geschenkideen 2015

Weihnacht 5Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen aus unserem aktuellen Buchprogramm wieder einige Geschenktipps geben

Als wunderschönes Geschenk möchten  wir Ihnen besonders empfehlen:

QuadbeckQuadbeck-Seeger, Hans-Jürgen: K(l)eine Weisheiten

Vierzeiler, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1006-6, geb. (Hardcover) 24 x 16 cm. (Querformat) 116 S. vierfarbig.  (Wir liefern portofrei!)

“Ein glücklicherZufall fügte es, dass ein Schulkamerad aus einer Familie kam, die mit Wilhelm Busch verwandt war. Sein Vater, im Krieg leider gefallen, hatte eine große Bibliothek, die auch alle Ausgaben der Werke von Wilhelm Busch enthielt. So konnte ich mir immer wieder ein Buch ausleihen und mit großem Vergnügen anschauen und lesen. Besonders hatten es mir die Vierzeiler im Kreuzreim angetan, mit denen der Dichter die meist komischen Lebenssituationen so treffend schildert. Meine Begegnung mit der Literatur begann also mit Wilhelm Busch. Diese frühe Zuneigung hat bis heute gehalten.
Schon als Student machte ich mir gelegentlich den Spaß, was mich freute oder ärgerte, worüber ich mich wunderte oder was mich erstaunte, in vier Zeilen zu fassen. So entstand über die Jahre ein rechtes Konvolut. Im Winter2014 /15 fasste ich Mut und ging an dieArbeit eine Auswahl zu veröffentlichen.” (aus dem Vorwort)

Quadbeck 3Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe dieses schönen Buches!

Schnuppertexte:

‘Man muss es immer wieder sagen
und kann es nicht genug betonen:
Bei Wilhelm Busch was nachzuschlagen,
wird Freude machen und sich lohnen.

 

‘Das Zerreißen von Papier
ist dem Dichter ein Pläsir,
denn nicht von allem, was er schreibt,
wünscht er, dass es ewig bleibt.’

 

‘Wenn ich endlich fertig bin
mit dem letzten Satz,
frag ich: Macht das Ganze Sinn
oder war es für die Katz?’

 

‘Das Alter ist nicht ungefährlich,
mit dir geht’s abwärts ziemlich schüssig.
Zunächst hält man dich für entbehrlich
und schließlich gar für überfl üssig’.

 

‘Es irrt der Mensch, solang er lebt.
Es lebt der Mensch, solang er strebt.
Es strebt der Mensch, solang er irrt.
Am Ende ist der Mensch verwirrt.’

Qtadbeck 2“Jedermann zu empfehlen, der die kleine Form mag – und ein vortreffliches Geschenk für gute Freunde. Portionsweise zu lesen, gut zum Nachtisch oder auf dem Nachttisch.” (Musenblätter 2015)

Genauso zu empfehlen unsere beiden Kalender:

Apho_KalenderAphorismenkalender 2016

„Im Fallen wendet sich das Blatt.“ (Georg Skrypzak), DAphA-Wochenkalender 2016, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1001-1, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90
und

Starcke_Kalender„Star(c)ke Wortbilder 2016“

Bilder & Gedichte der Bochumer Künstler Peter & Michael Starcke (Monatskalender), ISBN 978-3-8196-1002-8, 16 S. 31 x 23 cm (Ringheftung) € 14,90

am seeHier eine umfassende Leseprobe

Für alle Freunde von Krimis und Spannungsliteratur

Natürlich sind diese spannenden Bücher auch als eBOOKs erschienen

Küster 3Küster, Rainer: Schuldenspiele

Ein Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1015-8, kart. 19 x 12. cm. ca. 284 S.  € 12,90

leseprobenHier eine umfangreiche Leseprobe

Wer den Autor Rainer Küster näher kennt, weiß, dass er neben seinem beachtlichen Erzähltalent auch ein akribischer Beobachter ist, der die Orte und Handlungen in seinen Geschichten und Kriminalromanen sorgfältig recherchiert und immer für überraschende Wendungen und Momente im Verlauf des Geschehens gut ist. Er lässt es nicht bei seinen Einfällen bewenden, die den raffinierten Plots seiner Romane zu Grunde liegen, sondern informiert sich bei Fachfrauen und Experten zu ausgesuchten Themen und inspiziert Tatorte persönlich an Ort und Stelle. Seine Protagonisten kommen überzeugend daher, unverwechselbare Charaktere, wie der Autor selber einer ist, der in all seinen Romanen die Nähe zum Revier, zum Fußball und auch zu seinem bevorzugten Getränk nicht leugnen kann. Immer wieder versteht er es, Atmosphäre zu entfalten und einzufangen. Der Leser wähnt sich mitten im Geschehen, um dennoch immer wieder überlistet zu werden.
Auch dieser neue Kriminalroman Rainer Küsters „Schuldenspiele“ ist einer der Sonderklasse, ein Muss für jeden Krimifan.

Märkert 3Märkert, Peter: Unter die Räder gekommen

Kriminalroman, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1016-5, kart. 19 x 12 cm ca. 270 S. € 12,90

leseprobenAuch hier die Leseprobe

Kristof Driesen wird nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft in der Bochumer Altstadt erschossen. Gibt es einen Zusammenhang mit seinen Überfällen? Oder dem heftigen Streit in der Familie? Hauptkommissar Kramer erhofft sich Unterstützung bei Marie Marler, die als Bewährungshelferin Kristofs Freunde betreut. Sie erfährt von einem zurückliegenden Missbrauch.

9783819609947_frontcoverA.NOA: Blutsspuren

Roman gegen das Vergessen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0994-7, kart.  352 S. Taschenbuch 19 x 12 cm. € 17,90

leseprobenHier die Leseprobe

Ein packender Thriller um Nazi- Vergangenheit und Gegenwart, ein spannender Unterhaltungsroman gegen das Vergessen! Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, rechtsradikale und neonazistische Strömungen, nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa. EINE ZUKUNFTSVISION?

Pension V Roman 4Wartmann, Ursula Maria: Pension Vera

Roman, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0985-5, kart. 19 x 12 cm. 231 S.€ 12,90

leseprobenHier wieder die Leseprobe

Wer die “Pension Vera” betritt, weiß nicht, auf was er sich da einläßt. Die unscheinbare kleine Pension wird von Mutter und Sohn geführt, die sich im Umgang miteinander nichts schenken. Soviel Hass und Verachtung ist schwer auszuhalten: Marek, der das Ziel dieser mütterlichen Attacken ist, könnte einem leid tun, wenn er nicht selbst diese beängstigenden Züge hätte. Ein Mann sucht die Liebe und macht alles dabei falsch. Ursula Maria Wartmann zieht uns in den Sog der psychischen Abgründe einer Mutter-Sohn-Beziehung, die Marek vom Opfer zum Täter werden läßt. Wer anders könnte sein Opfer werden als seine neue Bekanntschaft Kristina? Eine weitere wichtige Rolle spielt Dortmund vor dem Hintergrund des nahenden Kulturhauptstadtjahrs 2009. Die wortgewaltige und sensible Sprache der Autorin begeistert und beeindruckt mit filmreifen Bildsequenzen.

Und hier unser neues Jugendbuch

RothfussRothfuss, Uli: Wargus Werde zum Wolf

Jugendroman, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1003-5, kart. 19 x 12 cm. 224 S. € 12,90

leseprobenHier wieder die Leseprobe

Ein altes, herrschaftliches Gebäude in der kleinen Stadt am Fluss, eine großzügige Wohnung und darunter ein Keller über mehrere Ebenen, mit Gewölben und geheimen Kammern. Nach und nach entdeckt Simon, der mit seiner Familie von der Großstadt hier her an den Rand des Schwarzwaldes gezogen ist, in die Kleinstadt, dass in diesem Keller einer wohnt: Mensch und Wolf, seit Jahrhunderten, kaum versteckt und doch fähig, sich mühelos und mit zwischen den Zeiten zu bewegen. Fasziniert von der Welt des Wargus zieht Simon immer öfter mit ihm mit, heimlich, verborgen bei Nacht und in phantastische Abenteuer, die ihm nachher immer wieder in erzählten, geschriebenen Geschichten begegnen. Dass er dabei noch sein Mädchen kennenlernt, ihm immer wieder begegnet, sacht annähert, zieht ihn noch tiefer hinein in die geheimnisvolle Welt des Menschen, der nachts zum Wolf wird (Ab 12 J.)

Natürlich eignen sich auch alle unsere anderen Titel als Geschenk, vor allem unsere zahlreichen Aphorismentitel! 

Jedenfalls würden wir uns freuen, wenn Sie Interesse an unserem Buchangebot finden. Und wünschen Ihren eine schöne Adventszeit!

Ihr

Dr. Norbert Brockmeyer

Weihnachten 2

 

Unser Herbstprogramm 2015

9783819609947_frontcoverA.NOA: Blutsspuren.

Roman gegen das Vergessen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0994-9, kart. 352 S. Taschenbuch 19 x 12 cm. € 17,90

ebookAuch ala ebook erschienen € 7,99   Kindle Ausgabe € 7,99

leseprobenHier eine ausführliche Leseprobe

Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, rechtsradikale und neonazistische Strömungen, nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa. EINE ZUKUNFTSVISION?

In David Grosjohanns Familie wurde das Thema Nationalsozialismus und Holocaust stets totgeschwiegen. Nach dem Tod seines vermeintlichen Vaters erfährt er die Wahrheit über seine Herkunft. Seine Mutter eröffnet ihm, dass er in Wirklichkeit jüdischer Abstammung ist und sein echter Vater einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg nach Israel auswanderte.So macht David sich auf die Suche. Die Spur führt ihn nach Südamerika, wo er die Tagebücher seines Vaters findet. Sie erzählen die Geschichte des Juden Samuel Malchin, dessen Familie von den Nazis ins Warschauer Ghetto deportiert und anschließend im KZ Treblinka umgebracht worden war.Gefesselt vom grausamen Schicksal seiner Familie und Millionen anderer Menschen, erzählt David die Geschichte des Juden Samuel, der wie durch ein Wunder die Wirren des Krieges und den Holocaust überlebt und gemeinsam mit einer Kinderbande in den Trümmern Berlins aufwächst. Nach einer Ausbildung des israelischen Geheimdienstes macht Samuel sich, getrieben vom Hass
auf die Nazis, in Südamerika auf die Suche nach geflüchteten NSVerbrechern. Dort stößt er auf ein funktionierendes Nazi-Netzwerk, das mit Hilfe von Raubgeld ein engmaschiges Netz aus verbrecherischen
Machenschaften aufgebaut hat. David Grosjohann findet auf seiner Reise durch die Jahrzehnte die erschütternde Realität, dass Intoleranz, Fremdenhass und Nazismus, selbst 70 Jahre nach Ende des Krieges immer noch vorhanden sind und die Menschheit aus der Historie offenbarimmer noch nichts gelernt hat.

“Ein packender Thriller um Nazi- Vergangenheit und Gegenwart, ein spannender Unterhaltungsroman gegen das Vergessen!”

Uwe Slodowski ( A. NOA) *1958. Der geborene Schwabe wuchs im Ruhrgebiet auf, nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre, arbeitete er jahrelang als selbstständiger Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Gastronomie. Er entwickelte eine Vielzahl gastronomischer Konzepte, die er auch teilweise selbst betrieb. Sein erstes Buch „Faulspiel“, ein Roman mit dem Thema Manipulation beim Fussball, publizierte er 2011 unter dem Pseudonym A.NOA. Er arbeitet heute als freier Schriftsteller und lebt im Sauerland.

Zellrt_gültigZeller, Michael: FALSCHSPIELER

Roman, 2. überarb., erstmals unter dem Autorennamen ersch. Ausg., Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1000-4, kart. (Klappenbroschur) 21 x 14,5 cm. 272 S € 19,90

leseprobenHier finden Sie eine ausführliche Leseprobe

Der Skandal:

Es ist der größte Literaturskandal, der sich jemals in der Bundesrepublik zugetragen hat: Im Jahr 1952 erscheint ein schmaler Gedichtband unter dem Titel „Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße“. Der angebliche Autor: George Forestier, Fremdenlegionär in Indochina, ein Jahr zuvor bei den Kämpfen verschollen. Die Gedichte sollen sein Vermächtnis sein. Der Coup gelingt. Das Buch wird zur literarischen Sensation des Jahres und fährt traumhafte Auflagen ein. Doch einen George Forestier hat es nie gegeben …  Als der Schwindel auffliegt, steht der gesamte literarische Betrieb des Landes blamiert vor aller Welt: Verleger wie Lektoren, die Fachkritik vor allem. Auch der berühmte Dichter Gottfried Benn hatte seine Finger darin stecken. Ein äußerst peinlicher Augenblick der Branche, der bis heute die Frage wachhält: Sieht so die Wirklichkeit unsres Verlagswesens aus?

Der Roman:

Angelehnt an den  genau aufgerollten Betrugsfall Forestier erfindet der Autor Michael Zeller eine einfallsreiche, komplexe Erzählung, getragen von den unvergesslichen Charakteren dreier Schriftsteller-Typen, FALSCHSPIELER jeder auf seine Weise. Um sie und ihre Frauen entfaltet sich ein lebendiges Panorama der deutschen Gesellschaft, von den Nachkriegsjahren  bis in unsere Gegenwart hinein. Die Leidenschaften schlagen hohe Wellen in diesem brisanten Spiel um Original und Fälschung, um Geld und Ruhm.

Porträt1145Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller zu leben. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde.  Zuletzt, 2014, erschien die Erzählung„BruderTod“ (im Universitätsverlag Brockmeyer).

FALSCHSPIELER ist sein achter Roman.

Michael Zeller lebt seit längerem in Wuppertal.

9783819609992_frontcoverBenyoëtz, E: Auch Kürze hat ihre Maßlosigkeit – Spicker/Wilbert Deutschsprachige jüdische Aphoristik.

(DAphA-Sonderedition) Bochum 215, ISBN 978-3-8196-0999-2, kart. 21 x 21 cm. 110 S. 2 farbige Zeichnungen von Metavel. € 12,90

leseprobenHier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Die Lesung von Elazar Benyoetz am 11. 3. 2015 – und der literarische Vortragsabend im Dialog von Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert über „Jüdische Aphoristiker“ am 25. 2. 2015 fanden im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2015 statt. Diese wurden unter dem Leitthema „angekommen – jüdisches (er)leben“ im Rheinland durchgeführt. Diese Publikation möchte die Projektergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich machen.

Benyoetz_Foto_FestschriftVorwort Unterwegs

‘So lange man glaubt, mit einem Problem fertig werden zu müssen, ist Erledigtes nicht denkbar’

Das ist ein Grundproblem der Philosophie, weil man auf philosophischem Wege auch mit dem Erledigten nicht fertig wird. Mehr als andere schriftlich festgelegte Formen eignet sich der Aphorismus dazu, mit Erledigtem fertig zu werden. Nicht, dass er das Problem löste, doch er vermag es auf die sichtbare Spitze zu treiben oder ihm die Spitze zu nehmen. Es sieht dann wie erledigt aus und klingt nur wie ein knapper Seufzer.In einem Leben, das sein Ende nehmen muss, kann nichts erledigt werden.

Gehört dies nun zum Thema Aphorismus? Ist Aphoristik ein Thema, eine literarische, für sich bestehende Gattung, eine Geistesart? Kommt sie in Betracht, ist sie Trachtgut oder Schmuckwort für Momente? So viele Fragen beschäftigten mich ein Leben lang, soll es am Ende die Aphoristik gewesen sein, die mich beschäftigte? Wieso, warum, wozu? Wollte ich denn Aphoristiker werden und nicht Dichter sein?

„Aphoristiker werden, um ein Leben lang Dichter bleiben zu können“, war die ferne Antwort, die ich nur nach und nach vernehmen konnte:ein Dichter auseinanderlaufender Zeilen

Mit Achtzig neigt man eher zum Plaudersack als zum Aphorismus, man will lieber von sich oder aus seinem Leben erzählen, um wenigstens im Rückblick etwas davon genossen zu haben. Diese Neigung hatte ich in mir gespürt und war bereit, ihr nachzugeben. Da überraschte mich die Vermutung, ich wäre mein  Leben lang mit Fragen der Aphoristik beschäftigt, es wäre also wiederum ein Versuch, mit Erledigtem fertig zu werden.

E.B.

QuadbeckQuadbeck-Seeger, Hans-Jürgen: K(l)eine Weisheiten

Vierzeiler, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1006-6, geb. (Hardcover) 24 x 16 cm. (Querformat) 116 S. vierfarbig. € 12,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

“Ein glücklicherZufall fügte es, dass ein Schulkamerad aus einer Familie kam, die mit Wilhelm Busch verwandt war. Sein Vater, im Krieg leider gefallen, hatte eine große Bibliothek, die auch alle Ausgaben der Werke von Wilhelm Busch enthielt. So konnte ich mir immer wieder ein Buch ausleihen und mit großem Vergnügen anschauen und lesen. Besonders hatten es mir die Vierzeiler im Kreuzreim angetan, mit denen der Dichter die meist komischen Lebenssituationen so treffend schildert. Meine Begegnung mit der Literatur begann also mit Wilhelm Busch. Diese frühe Zuneigung hat bis heute gehalten.
Schon als Student machte ich mir gelegentlich den Spaß, was mich freute oder ärgerte, worüber ich mich wunderte oder was mich erstaunte, in vier Zeilen zu fassen. So entstand über die Jahre ein rechtes Konvolut. Im Winter2014 /15 fasste ich Mut und ging an die Arbeit eine Auswahl zu veröffentlichen.” (aus dem Vorw

p1249111_200Über den Autor:

Geboren 1939 in Insterburg (Ostpreußen).Nach der Flucht wuchs er in Verden (Aller) auf.In München studierte er Chemie, daneben Physiknund Anthropologie. Sein Berufsweg begann 1967 in der Forschung der BASF AG in Ludwigshafen. Er leitete von 1990–1997 die Forschungder BASF und engagierte sich  für Wissenschafts- und Bildungs-Politik. In der Amtsperiode 1994/95 war er Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).

Im Ruhestand traten seine literarischen Interessen in den Vordergrund. Neben allgemein verständlichen Fachbüchern veröffentlichte er 1988 das erste Buch mit Aphorismen. Ihm sind das Sammeln und Schreiben von Aphorismen eine Herzensangelegenheit. Das Schreiben von Vierzeilern, angeregt von Wilhelm Busch, hat ihm sein Leben lang Freude gemacht. Mit K(l)eine Weisheiten outet und bekennt sich der Autor  zu der Neigung, seine Gedanken in Verse zu fassen.

Quadbeck 3‘Es irrt der Mensch, solang er lebt.
Es lebt der Mensch, solang er strebt.
Es strebt der Mensch, solang er irrt.
Am Ende ist der Mensch verwirrt.’

Qtadbeck 2

9783819610073Linvers, Edith: Glück, du bist ein Zugvogel

 

Aphorismen und Gedichte. Illustrationen Manuela Dietrich, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1007-3, kart. 15 x 10,5 cm. 90 S. € 9,90

Hier wieder eine Lesprobe dieses schönen Büchleins

“Es muss kein Bestseller sein, um einzelnen Worten mehr Gewicht zu geben.”

Das hält sich die Autorin E.L. in ihrem neuen Buch, das zu ihrem 75. Geburtstag erscheint, vor Augen.Dort, wo das Glück nicht gerade eine Heimat gefunden hat, wird es,wenn es sich vorübergehend niederlässt, umso stärker dankbar wahrgenommen. Durch Aphorismen und Gedichte wird der Leser zum Nachdenken gebracht. Man blättert, liest, stutzt, wird nachdenlich, bildet sich eine eigene Meinung. Bei E.L. ist man vor keiner Überraschung sicher, es ist ihr Wahrnehmen aus vielen Erfahrungen.

“Das Glück ist zu sensibel, um es mit Gewalt herauszufordern.”

Es ist nunmehr das 12. Buch der Autorin, es beschreibt die Bandbreite zwischenmenschlicher Beziehungen, Alltagssituationen, gesellschaftliche, politische Verhältnisse und weist uns darauf hin, dass das Leben endlich ist.

“Du musst nichts Großes hinterlassen, außer einer Bestätigung da gewesen zu sein”
…und am Ende des Daseins glückliche Stunden verbringen oder sich an sie zu erinnern.

Linvers (2)Edith Linvers geb. 1940 in Ostpreußen, lebt seit 1952 in Recklinghausen und war Verwaltungsangestellte im Kulturamt der Stadt, seit 1998 freie Schriftstellerin. Sie schreibt Lyrik und Kurzgeschichten, die bevorzugte Form ist der Aphorismus. Sie wurde u.a.mit dem Alfred Müller- Felsenburg Preis für “Aufrechte Literatur” ausgezeichnet.

Manuela Dietrich hat wieder auch dieses  Buch illustriert.

‘Glück, du bist so selten, nicht greifbar,
lässt dich nicht festhalten.
Fliegst einfach, wohin es dir gefällt.
Manchmal, wenn du an
meine Tür klopfst, bewirte ich dich.
Wir verspeisen die letzten Reste.
Ich warte auf Nachschlag,
aber die Teller bleiben leer,
weil du einfach gegangen bist.
Du hast dich aus dem Staub gemacht,
ohne dich zu verabschieden,
Glück, du bist ein Zugvogel.’

RosenkranzRosenkranz, Hermann: DIE NICHT GESTUNDETE ZEIT

Sprüche Richtung Deadline, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1005-9, kart. 18,5 x 12 cm. 62 S. € 9,90

RSCN5676Hermann Rosenkranz, geboren 1932, vierzig Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. Bereits bei uns erschienen: “Keine Zeile ohne meinen Anwalt”. Ein weiterer Aphorismenand erschien im Herbst 2011: “Die Lakonik des Mondes” und 2012: “Der Sarkast und der Regenbogen”; 2013: Von wegen altersmild” und 2014: “Letztes Aufbegehren”.

Schnupppertexte:

‘Je später das Leben, desto wacher die Sprüche.’

‘Ich wollte reinen Tisch machen. Zuviel Brösel.’

‘Für den Jüngsten Tag nehme ich mir eine Auszeit.’

‘Ich bin Godot. Warten vergebens.’

‘Ich lasse mich gehen; das schaff ich sogar ohne Rollator.’

‘Spricht man mit sich, hört auch keiner zu.’

‘Was ich hinter mir habe, ist dort gut aufgehoben.’

‘Die Mehrdeutigkeit – für mich einen Deut zu viel.’

 

 

 

Unsere neuen Kalender 2016

Apho_KalenderAphorismenkalender 2016

„Im Fallen wendet sich das Blatt.“ (Georg Skrypzak), Wochenkalender 2016, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1001-1, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90

Hier eine umfassende Leseprobe

Zum Kalender 2016: Wenn man Freunde besucht und sie (ungefragt!) davon erzählen, wie anregend der Aphorismus des DAphA-Kalenders letzte Woche wieder gewesen sei (oder erzählen, dass Freunde erzählt haben, wie passend der Aphorismus letzte Woche wieder gewesen sei), dann ist das für die Kalendermacher: so richtig schön motivierend. Wir haben also keinen Grund, Ihnen 2016 den schon liebgewonnenen DAphA-Kalender vorzuenthalten. Hier ist er, zum fünften Mal. Wieder verbindet sich mit dem Gang durch das Jahr ein Gang durch die Möglichkeiten der kurzen Gattung. Wieder haben wir uns nach Kräften bemüht, aus den Einsendungen  40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Was ist zu wahr, um schön zu sein? Warum ist der Schnee von gestern mehr als nur „der Schnee von gestern“? Rostet alte Liebe etwa doch? Ist Papier wirklich geduldig? Ist es Luxus, auf Luxus zu verzichten? Neue Fragen zu alten Gewissheiten. „Wärmere Winter“, „längere Tage“, die Knallerei am Jahresende: alles aphoristisch reflektiert. Und „nackte Wahrheiten“ gibt es auch. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns  Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben.

Künstlerinnen und Künstler: Dörthe Janosa ((Wetter); Zygmunt Januszewski (Warschau); Thomas Koch (Sprockhövel); Andreas Noßmann (Brühl); Katja Pfaffenbach (Schwelm); Martin Sendlak-Rinkwitz (Bochum); Irmhild Schaefer (Sprockhövel); Monika Tönnis-Littek (Erftstadt); Hans Joachim Uthke (Hilden).

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2016:
Wilfried Besser (Recklinghausen); Eva Annabelle Blume (Gelsenkirchen); Baeredel Brehl (Dortmund); Horst A. Bruder (Grünstadt); Thomas Häntsch (Weeze); Peter Hohl (Ingelheim); Harald K. Hülsmann (Düsseldorf); Hans Norbert Janowski (Esslingen); Rudolf Kamp (Mosbach); Reiner Klüting (Bochum); Martin Liechti (Zürich / Schweiz); Edith Linvers (Recklinghausen); Andrea Mira Meneghin (Basel); Heimito Nollé (Merenschwand/Schweiz); Helmut Peters (Recklinghausen); Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (Bad Dürkheim); Felix Renner (Zug / Schweiz); Fritz A. Rinnhofer (Graz/Österreich); Hermann Rosenkranz (Düsseldorf); Hans-Georg Schipping (Haan); Harald Schmid (Berlin); Peter-T. Schulz (Mülheim an der Ruhr); Joze Sirek (Lasko / Slowenien); Georg Skrypzak (Berne); Detlef Träbert (Niederkassel); Oliver Tietze (Hohen Neuendorf); Gerhard Uhlenbruck (Köln); Hans-Joachim Uthke (Hilden); Christian Uri Weber (Radebeul); Jacques Wirion (Luxemburg); Norman Wojak (Gelsenkirchen); Gudrun Zydek (Hennef).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 5 Ex.  € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 15,00 portofrei

ab 25 Ex. € 12, 00 portofrei.

mitten-im-leben-300x300       schaefer2  

_______________________________________________________________

Starcke_Kalender„Star(c)ke Wortbilder 2016“.

Bilder & Gedichte der Bochumer Künstler Peter & Michael Starcke (Monatskalender), ISBN 978-3-8196-1002-8, 16 S. 31,5 x 23 cm. € 14,90

Hier eine umfassende Leseprobe

Seit einigen Jahren unterstützen die Zwillingsbrüder, der Maler Peter Starcke und der Lyriker Michael Starcke mit ihrer künstlerischen Arbeit die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet, deren Motto folgend: „Gemeinsam handeln – gemeinsam helfen!“. Mit einem Kalender ihrer „Wortbilder“ für das Jahr 2016 wollen sich die Zwillingsbrüder erneut einsetzen und einen Teil des Erlöses dieses Kalenders der Stiftung spenden. In einem Vorwort des ebenfalls im Brockmeyer Verlag erschienenen Buches „StarckeKunst“ schreibt Michael Starcke: „wir können nicht mehr als einen anfang machen, mit allem, was werden soll.“ In diesem Sinne mag dieser Kalender ein Zeichen der Solidarität und des sozialen Engagements für die notwendige und wichtige Sache sein, Kindern, die krank sind,zu helfen.

Starcke- BrüderPeter Starcke, geboren 1949 in Erfurt, Informatiker und Systemanalytiker, lebt als Maler und Zeichner in Bochum. Seit 1982 stellt er regelmäßig aus und ist auch an Gruppenausstellungen beteiligt. Ausstellungsorte waren bisher u. a. in Erfurt, Dinslaken, Geldersheim, Mülheim a. d. Ruhr, Gelsenkirchen, Bochum und anderswo. Neben Bildern, Zeichnungen und Linoldrucken gestaltet er Buchtitel und Kalender und illustriert Gedichtbücher undGedichte, u. a. die seines Zwillingsbruders Michael.

Michael Starcke, geboren 1949 in Erfurt, lebt und arbeitet als Lyriker in Bochum. Mitglied im VS, der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE, im Pen-Zentrum Deutschland und im Kunst4tel. Arbeitsstipendien des Landes NRW.2013 Preisträger des 3. Dorstener Lyrikpreises 2013, 2013 Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur. 25 selbstständige Veröffentlichungen, zuletzt: “tröstlich die grüne decke”, Gedichte, Bochum 2012;  “von oben winzige punkte”, Gedichte, Bochum 2014.

am see    Starcke 3

Unser Frühjahrsprogramm 2015

Vor kurzem erschienen:

Hier unsere aktuellen Bücher in einer Bücherwand

Soeben erschienen in einer überarbeiteten Neuauflage in größerer Schrift, anderem Umbruch und stärkerem Papier (daher fast 30 Seiten umfangreicher)

BuchelaMonika Littau: Vom Sehen und Sagen. Die Buchela, Ein Biografieroman. ISBN 978-3-8196-0848-3, Bochum 2012, 2. überarb. Aufl. 2015 kart. 342 S. 21 x 13. cm. EUR 17,90

Alles, was Buchela sich wünscht und liebt, scheint ihr verloren zu gehen: Der Lieblingsbruder bei einem Unfall, der Vater im 1. Weltkrieg, das ersehnte Kind stirbt bei der Geburt, und während des Nationalsozialismus wird ihre Familie wie alle Sinti und Roma als asozial und kriminell verfolgt. Die Mutter stirbt in Auschwitz. Wäre da nicht ihre Gabe, Buchela würde an diesem Leben verzweifeln. Doch ihre Vorhersage, dass Konrad Adenauer 1949 den Wahlsieg erringen wird, macht sie schlagartig berühmt. Madame Buchela wird zur Pythia von Bonn.

MONIKA LITTAU wurde 1955 in Dorsten geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geografie und Musikwissenschaft in Bochum und Münster arbeitete sie mehr als 20 Jahre in Forschung, Bildung und Kultur-/Literaturförderung, zuletzt im Kulturministerium Nordrhein-Westfalen. Sie lebt heute als freie Autorin im Ruhrgebiet und im Rheinland. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kinderliteratur, schrieb für Hörfunk und Bühne und veröffentlichte Sachbücher. Für ihre literarische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Nominierung für den Deutschen und Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb in Arnsberg, Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen, Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen und des International Writers and Translators’ Center of Rhodes (iwtcr).

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Auch als ebook lieferbar epub  7,99      Kindle edititon € 7,99

MühlKarl Otto Mühll: Totenwache, Abschiede, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0981-7, kart. 111 S. 19 x 12 cm.  9,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Karl Otto Mühl, der nach einem langen Leben zurückblickt auf Schicksale, fremde und eigene, blickt auf die Freunde, die ihn bereits verlassen haben. Sie sind ihm liebend gegenwärtig, und die Erinnerung an sie wird zur aktuellen Begegnung  mit der Rätselhaftigkeit des Lebens und Sterbens. Er hat sie sich nicht nach öffentlicher Bedeutung ausgesucht, diese Freunde, sondern nach der Intensität, mit der sie Teile seines Lebens geworden sind. Und dennoch ist jeder von ihnen ein Solitär, manchmal sogar im öffentlichen Wirken, aber für uns, die Leser, werden sie zu Marksteinen, die uns eindringlich anblicken.Sie erinnern uns daran, dass wir zusammengehören in einer Welt, die uns alle voneinander zu trennen scheint.

Karl Otto Mühl:  Geb. 16.2.1923 in Nürnberg; Realschule in Wuppertal, Lehre als Industriekaufmann, Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England Abitur. 1948–86 Werbe-, Verkaufs- und Exportleiter in verschiedenen Firmen, seit 1987 freier Schriftsteller; verheiratet, drei Töchter. Mitglied im VS. – 1975 Von-der-Heydt-Preis, 2006 Literatur-preis der Springmann Stiftung.

Soeben wurde Karl Otto Mühl mit dem Rheinlandtaler für die Förderung der Kultur im Rheinland ausgezeichnet ( s. dazu unseren Blog Preisverleihungen)

Auch als ebook erschienen € 4,99     Kindle edition € 4,99

9783819609831Flenker, Jürgen: Zungen:Schläge Aphorismen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0983-1, 20 x 12. cm. 124 S. € 11,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Zum Buch: „Verzicht ist Luxus in seiner kultiviertesten Form.“Im Sinne dieser Definition ist der Aphorismus ein Luxusgut. Sein Wesen ist die sprachliche Verknappung und die pointierte Zuspitzung. Er ist geradezu ein Gegenentwurf zur allgegenwärtigen Macht der Geschwätzigkeit.

In seinen Aphorismen setzt sich Jürgen Flenker scharfsinnig mit den sprachlichen, gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Befindlichkeiten unserer Zeit auseinander. Was der Leser in diesem Band findet, sind „Zungen:Schläge“ voller Sprachwitz und aufklärerischem Anspruch, fern jeder Sprücheklopferei. Denn:„Sprüche sind Ansichtskarten, Aphorismen sind Denkzettel.“

Jürgen Flenker wurde 1964 in Coesfeld/Westfalen zwischen Kirchenglocken und Knochenschinken geboren. Er veröffentlichte Lyrik, Prosa und Aphorismen in Zeitschriften und Anthologien und gewann verschiedene Literaturpreise, darunter den 4. Platz beim Aphorismenwettbewerb des Deutschen Aphorismus Archivs 2008, den 2. Platz beim Lyrikpreis München 2012 und den Lyrikpreis postpoetry NRW 2014. Einzelveröffentlichungen: das argument der kletterrosen (Gedichte) 2007, Aufbrüche (Erzählungen) 2012, Ebers Ende (Roman) 2013. Jürgen Flenker ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt als Vielleser und Quartalsliterat in Münster.

Schnuppertexte: “Eine erlesene Wahrheit ist meistens alles andere als das”; “Ein Aphorismus muss nicht stimmen. Es reicht aus, wenn er zutrifft”; “Aphoristiker sind Schleppnetzfischer. Der Großteil der Arbeit besteht darin, den Beifang über Bord zu werfen”; “Am Anfang war das Wort. – Am Ende die Zeitung”; “Je schärfer die Zunge, desto tiefer die Fleischwunde”; “Ein Optimist ist ein Mensch, der beim Verzehr der Henkersmahlzeit Rücksicht auf den Cholesterinspiegel nimmt”.

Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt, jeweils zu den Themenbereichen Literatur/Kunst (“Wort und Widerwort”), Sprache, Medien (“Zungenschläge”), Gesellschaft (“Menschelndes, Allzumenschenlndes”), Männer, Frauen (“Beziehungsgestrüpp”), Reilgion (“Gott und die Welt und der ganze Rest”), Philosophie, Wissenschaft (“Geist und Zeitgeist”), Politik (“Zeitlos”).

Bereits hochgelobt und gut besprochen unser neuer Spannungsroman und Psychothriller

Pension V Roman 4Ursula Maria Wartmann: Pension Vera, Roman (Psychothriller), Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0985-5, kart. 19 x 12 cm. ca. 225 S. € 12,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe

Gemeinsam mit seiner Mutter Vera führt der fast 60jährige Marek Swoboda in Dortmund eine kleine altmodische Pension. Beide sind 1968 aus Prag geflohen, nachdem Marek dort aus verschmähter Liebe eine Mitschülerin umgebracht hat. Jahrzehnte später leben Mutter und Sohn noch immer unter einem Dach – verstrickt in Obsessionen, Hass und ihre tagtägliche Beziehungshölle. Der psychopathische Marek sehnt sich verzweifelt nach Liebe. Seine schüchternen Versuche, sich Frauen zu nähern, werden jedoch immer wieder zurückgewiesen. All die Kränkungen brechen sich schließlich in einem brutalen Gewaltakt Bahn, als auch die junge Polin Kristina ihn zurückweist. Er missbraucht und quält sie in seiner Jagdhütte im nahe gelegenen Sauerland, malt sich aber gleichzeitig eine Zukunft mit ihr aus. Marek rechnet allerdings nicht mit Lech, Kristinas halbwüchsigem Sohn. Und nicht mit Marga, seinem Pensionsgast aus Berlin. Als die Krimi-Autorin seltsame Bilder auf Mareks Rechner findet, macht sie sich mit Lech auf die Suche nach der Entführten. Und so wartet in der Jagdhütte schließlich nicht mehr Kristina darauf, dass Marek Swoboda zurückkehrt, sondern ihr Sohn – rachsüchtig und zum Äußersten entschlossen….

Ursula Maria Wartmann geb. 1953 in Oberhausen. Diplom-Soziologin. Redakteurin. Schriftstellerin. Lebte, studierte und arbeitete u.a. in Aachen, Marburg und Hamburg. 2006 Rückkehr ins Ruhrgebiet (Dortmund).

Genres: Biografie. Erzählung. Essay. Hörspiel, Reportage, Roman. Auszeichnungen: 1983 Elisabeth-Selbert-Förderpreis der Hessischen Landesregierung; 1993 Literaturpreis des Ullstein-Verlags; 1997 Auszeichnung der GEDOK; 2001 Förderpreis Literaturpreis Ruhrgebiet; 2002 Literaturpreis Oberhausen; 2007 Literaturpreis Autorinnenvereinigung Berlin

Auch als ebook erschienen € 6,99

TagungSpicker, F. & Wilbert J. ( Hrsg.): Größe im Kleinen, Der Aphorismus und seine Nachbarn. Dokumentation zum 6. Internationalen Aphoristikertreffen. Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0987-9, Zeichnungen: H.-J. Uthke und Z. Januszewski, gebunden 22,3 x 15,4 cm 126. S. € 14,90

Hier finden Sie eine sehr umfangreiche Leseprobe

Beim nunmehr 6. Aphoristikertreffen, haben wir uns zu einer Erweiterung entschlossen. Wir wollen neben dem Aphorismus auch seine Nachbarn in den Blick nehmen. Das hat unter anderem auch innere Gründe. Denn die ‚Sortenreinheit‘der Gattung ist in den Neuerscheinungen derletzten Jahre keineswegs mehr der Normalfall. Wer sind diese Nachbarn? Worin besteht die Nachbarschaft? Hat der eine oder andere dieser Nachbarnheute eine besondere Konjunktur? Besteht eine Tendenz zur Vermischung der Grenzen? Das sindnur einige der Fragen, die sich unmittelbar ergeben. „Literarische Kleinformen“: das ist der Begriff, unter den die Literaturwissenschaft diese benachbarten Formen fasst. Zu den „Literarischen Kleinformen“ gehören im Wesentlichen: die Anekdote, an deren Zweiteilung sich die Grenze zu den größeren, rein epischen Textsorten exakt bestimmen lässt, der Witz und das Rätsel, die sich schon umgangssprachlich von ihrer Intention her abgrenzen lassen, und das Epigramm, das in der Regel durch seine gebundene Form zu bestimmen ist, des Weiteren und kernhaft das Sprichwort, die in der griechischen und römischen Antike gründenden Formen Apophthegma und Sentenz, weiter die Maxime mit ihrer inhaltlich bestimmten und das Fragment mit seiner an eine literarische Epoche geknüpften Sonderbedeutung, schließlich der Aphorismus als für die Moderne besonders bedeutsame und ertragreiche Textsorte.

Uhl 15Gerhard Uhlenbruck: Denkzettel und Therapierezepte

Sprüche und aphoristische Satz- und Sichtweisen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0993-0, kart. 21 x 14.5 cm 100 S. € 12,90

Hier eine Leseprobe

Buchrückseite:

“Im Alter sind manche Männer immer noch hinter
den jungen Mädchen her, doch sie wissen
überhaupt nicht mehr warum.“
„Es wäre ganz anders gekommen und gewesen.
hätte man diese Sprüche hier schon vorher gelesen:
denn dadurch wird das Gehirn trainiert und stimuliert,
so dass eine solche Vergesslichkeit wäre nie passiert!“

GERHARD UHLENBRUCK * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes (“Zauberberg-Erlebnis”) im Schwarzwald: Folge war ein “aphoristischer” Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: “Nicht für immer – .” 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge fast jährlich eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbände.

 Auch als ebook erschienen € 5,99

TreeckDieter Treeck: “Ich habe noch ein Bein von Dir…”

Poesie des Alltags, Zeichnungen von Henryk Bzdok, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0980-0, kart. Klappenbroschur 142 S. 20 x 12,5. cm. € 12,90

Hier eine Leseprobe dieses humorvollen Buches

Vers-Satiren, Couplets, Chansons und Alltagspoesie aus der „Wort-Werkstatt“ des Dortmunder Satirikers, Poeten und Erzählers Dieter Treeck unter einem provokant-augenzwinkernden Titel: „Ich habe noch ein Bein von Dir“. Es sind Texte aus zwanzig Jahren, in denen der Autor vor allem Liedtexte, aber auch leichtfüßige und schräge Verse notierte, in denen er wort-spielerisch die Besonderheiten des Alltäglichen aufspürte. Gedichte, in deren Zeilen sich die – mitunter frivolen – Gedanken frech-fröhlich biegen.

„Du hast mir in mein Herz gestochen; mit spitzer Feder, Wort um Wort“. In diesen Zeilen aus dem Gedicht „messerscharf“ spiegelt sich z.B. die Palette makabrer, spöttischer, aber auch melancholischer Verse, die für die Kabarett-Bühne entstanden.

Von besonderem Reiz sind auch die Gedichte, die besonderen Anlässen gewidmet sind: satirische Impressionen von Ungarn-Reisen etwa, Geburtstags-Widmungen abseits aller Rituale und nicht zuletzt auch deutsche Nachdichtungen ungarischer Kabarett-Chansons aus dem frühen 20. Jahrhundert. Eine Entdeckung zweifellos!

Der in Katowice/Kattowitz lebende Zeichner Henryk Bzdok hat den Texten seines Freundes Dieter Treeck eigene Bild-Kommentare beigegeben.

Auch als ebook lieferbar € 4,99

kulinKulin, Katja & Kroos, Christian (Hrsg.): AufBruchStellen

Die besten Texte aus drei Jahren Zehntausend-Wettbewerb im DSFo, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0988-6, kart. 20 x 12,4 cm. 135 S. € 12,90

Hier wieder eine Leseprobe

Das Leben des Menschen steckt voller Brüche, längst verläuft es nicht mehr gradlinig, nichts scheint vorherbestimmt. Seine Wendungen sind kaum vorhersehbar, und oft genug bleibt uns selbst eigenes Handeln unerklärlich.
Im Zehntausend-Wettbewerb des Deutschen Schriftstellerforums entstanden vielschichtige gegenwartsliterarische Texte, die auf verschiedenste Weise von Aus- und Aufbrüchen, von deren Gelingen oder Scheitern, berichten. Sie belegen, dass das Internet durchaus Raum für die Entwicklung ernsthafter Literatur bietet.
Das Medium Buch erlaubt noch einmal einen ganz neuen Blick auf die Texte, und so vereint dieser Sammelband die besten Beiträge aus drei Jahren Wettbewerb.

Es wäre verfehlt, hier über die einzelnen Geschichten reden zu wollen, ein Überblick würde an der Vielfältigkeit ihrer Inhalte scheitern. Zu verschieden sind die Texte, zu unterschiedlich ihre Art, von augenzwinkernder Leichtigkeit bis zu dunkelstem Pessimismus, von wortgewaltiger Expressivität bis hin zu leiser Reduktion. Jeder Text nimmt den Leser mit auf eine höchst individuelle und eigenartige Reise, doch auf den Punkt geschrieben sind sie alle: Zehntausend Zeichen erlauben keine großen Ausschweifungen. Es sind Miniaturen mit vielen Facetten und, was die Zusammenstellung in diesem Band angeht, ohne Wiederholungen.

Auch als ebook lieferbar € 6,99

Über Ihr Interesse würden wir uns freuen. Unser aktuelles Programm liefern wir portofrei!

Hier unser komplettes Buchprogramm

Mit freundlichen Grüßen

Ihr. Norbert Brockmeyer

Banner Verlag II

Neuer Online shop und Geschenktipps

9783819609695_frontcover Students Studying in LibraryUnser neugestalteter, moderner und attraktiver Onlineshop brockmeyer-verlag.de ist seit einigen Tagen Online. Ein Besuch lohnt sich . Hier finden Sie auf den Artikelseiten unser aktuelles belletristisches und wissenschaftliches Buchprogramm, und ein großes Angebot preiswerter Restauflagen älterer Titel unseres Hauses,  die  wir zu sehr günstigen Sonderpreisen anbieten. Zahlreiche Titel haben wir inzwischen auch als ebooks publiziert.

NeuUnsere aktuellen Neuerscheinungen finden Sie hier

Weihnacht 5Einige Geschenktipps  haben wir für Sie hier zusammengestellt

Nur einige Titel, die ausgezeichnet oder/und in den Medien besonders gewürdigt wurden möchten wir hier im einzelnen vorstellen

9783819609718_frontcoverZeller, Michael: BruderTod.

Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. 21 x 14,5 cm. 144 S.€ 14,90

hier eine ausführliche Leseprobe

Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller leben zu können. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Herausragend die Romane FOLLENS ERBE, CAFÉ EUROPA, DIE REISE NACH SAMOSCH, FALSCHSPIELER. Zuletzt erschienen (im Universitätsverlag Brockmeyer) die Gedichte „wie es anfängt : wie es endet“. Er lebt seit längerem in Wuppertal.

Zum Buch: Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

Der Titel wurde am 19.11.14 in der FAZ in einer ausführlichen Rezension als bemerkenswertes, bewegendes Buch gewürdigt!

Das Buch des Siegers des diesjährigen Aphorismenwettbewerbs des Schweizers Heimito Nollé wurde vor allem in Schweizer Zeitungen in teilweise ganzseitigen Berichten als bemerkenswertes Debüt hervorgehoben!

9783819609640_frontcoverNollé, Heimito: Aussätzer.

Aphorismen, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0964-0, kart. 20 x 12 cm. 90 S. zahlreiche s/w Fotos € 11,90

Hier wieder eine ausführliche Leseprobe

Heimito Nollé wurde 1970 in Zürich geboren. Er studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Berlin und schloss mit einer Arbeit über Hannah Arendt ab. Sein literarisches Interesse gilt vorwiegend dem Aphorismus und der Lyrik. Heimito Nollé ist 1. Preisträger des Aphorismen-Wettbewerbs 2014 des Deutschen Aphorismus-Archivs (DAphA). Die Aphorismensammlung „Aussätzer“ ist sein Erstling. Seit 2008 ist Nollé als Medienanalyst tätig. Er lebt mit Frau und Hund in Merenschwand, Schweiz.

Zum Buch: Einer seiner preisgekrönten Aphorismen lautet: „Um den Schein zu wahren, verbirgt sich Größe oft im Unscheinbaren.“ Überzeugt hat die Juroren zum einen „die gleichmäßige Qualität der eingereichten Aphorismen“, zum anderen „die bildhafte Umsetzung“. Neben der philosophisch-inhaltlichen Fundierung sind es genau diese Gütekriterien der bildhaft-metaphorischen und sprachlich-stilistischen Ausgestaltung, die auch die Texte dieser Veröffenlichung mit dem originellen Titel „Aussätzer“ auszeichnen. …Er selbst ist kein „epischer Charakter“; seine Texte sind kurz und prägnant, dabei jeweils „mehr als ein Spruch, ein Einspruch.“ Das berühmt-berüchtigte Potenzproblem des Aphoristikers (nach Hanns-Hermann Kersten: „je kürzer- desto besser“) wird auch von ihm beklagt: „Der Aphoristiker ist ein schlechter Liebhaber – kaum auf der Höhe, kommt er schon zum Punkt.“ …Was ihn durchgängig zu kritisch-aphoristischen Kommentaren herausfordert, ist das Geschwätzige, das Laute in unserer Kommunikationsgesellschaft. Dies belegen die folgenden Beispiele:: „Die schlimmste Lärmbelästigung … ist das Platzen von Sprechblasen.“ / „Im Rauschen der Informationsflut hört man den Ertrinkenden nicht.“ / „Die Bilderflut zerstört jede Anschauung.“ Darin wird sein zentrales Anliegen, Aphorismen zu schreiben, deutlich: Aphorismen sind für ihn „kleine Lichtungen im Phrasenwald.“  …Hier einige bissig-appetitliche Kostproben: „Er sank immer tiefer, bis auf die Höhe der Zeit.“ / „Eine Zeit, in der sich alles bewegt, ist nicht zwangsläufig eine bewegteZeit.“ / „Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns!“ / „Wir betreiben Raubbau an der Zeit: von der langen Weile bleiben nur noch Schrecksekunden.“ … Neben den grundlegenden Stilmitteln der Verknappung und Überraschung beherrscht er gleichermaßen den wirkungsvollen rhetorischen Kniff der Pointierung und Übertreibung: „Beim Versuch des aufrechten Gangs bringen es viele nur bis zum Strammstehn.“ Von der beißenden, (selbst)ironischen Kritik bleibt auch sein Geburts- und Heimatland Schweiz nicht verschont: „Um den Horizont der Schweiz zu erweitern, müsste man Berge versetzen können.“ Oder als lakonische (Schein-)Definition: „Die Schweiz, ein Alptraum.“ Ferner finden wir bei Nollé auch viele sprachliche Neuschöpfungen (Neologismen), so u.a. „Egotripper“, „Sprach-Emissionen“, „Uhrteil“, „Bildungsdrohung“, „Broschürenkunst“, „Bodybuilder der Literatur“. Der Aphorismus in Frageform kommt ebenfalls vor: „Mit wem betrügt man sich selbst?“ / „Was nützt Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit?“ / „Er ist Vorstand der Firma, warum sollte er hinter ihr stehen?“ … Nollés „Aussätzer“ stellen eine viel versprechende Bereicherung der gegenwärtigen Aphorismus-Landschaft dar.(Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

WeinbörnerStolz sind wir auch auf  das neue Buch des diesjährigen Siegers des Müller-Felsenburg Preises für aufrechte Literatur Udo Weinbörner

Weinbörner, Udo: ZART WILL ICH DICH BERÜHREN.

GEDICHTE Mit schwarz-weiß Fotografien von GERHARD NOTZEM, Geleitwort MICHAEL STARCKE, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0968-8, kart. 20 x 12,5 cm 154 S.€ 11,90

Hier wieder die ausfürhliche Leseprobe

Auf 150 Seiten, Gedichte ausgewählt aus 30 Jahren, zusammengestellt in einer handsignierten, limitierten Auflage. Zusammen mit den Bildern des Werler Fotografen Gerhard Notzem ein Leseereignis und das Buch ein Liebhaberstück zugleich. Die jetzt vorliegenden Liebesgedichte, Zeitgedichte, Gedichte vom Glauben und Heimatgedichte sind thematischen Schwerpunkten zugeordnet und auf eine spannende und höchst anspruchsvolle Art unterschiedlich. Der Lyrikband bezaubert bei den Liebesgedichten mit einfühlsamen Metaphern, scheut dabei oft auch nicht Reim und Versmaß. Viele der Gedichte sind inzwischen nicht von ungefähr bereits vertont. Soziales Engagement, experimentelle Lyrik und Gedichte in der Tradition der Literatur der Arbeitswelt zeigen im anschließenden Kapitel einen Dichter, der alltagssprachenmächtig nicht im Elfenbeinturm wohnt. Sehr persönliche Eindrücke eröffnen sich dem Leser in den Glaubensgedichten und in den in ihrer Art ganz besonderen Gedichten über den Geburtsort Plettenberg in Westfalen.

Udo Weinbörner *1959 in Plettenberg (Westfalen), lebt in Meckenheim bei Bonn. Er ist Autor von zahlreichen Sachbüchern und Romanen. 2005 erschien sein erfolgreicher historischer Roman „Schiller/Der Roman“, 2010 der Roman „Der General des Bey/Das abenteuerliche Leben des Amrumer Schiffsjungen Hark Olufs“, und 2013 der Roman „Georg Büchner/Das Herz so rot“ und die Erzählungen „Goethe, Schiller & Company“: 1985 publizierte er, seinen erster Gedichtband „Goethe ade“. Weinbörner wurde 2014 mit dem ‚Alfred- Müller-Felsenburg-Preis-für aufrechte Literatur“ausgezeichnet.

Wagner 1Hinweisen müssen wir natürlich noch nicht nur für Bochumer auf die neu erschienene DVD

Bomben auf Bochum. Film von Johannes Volker Wagner

Eine deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0978-7, Spieldauer ca. 50 Min. DVD in Box 18,5 x 12 cm. mit Infomaterialien. € 19,90

Der Film versucht, die Realität des Krieges in deutschen Städten in den Jahren 1942-45 einzufangen. Das Besondere liegt in seiner dokumentarischen Nähe zum Geschehen. Viele Aufnahmen wurden oft unter Lebensgefahr unmittelbar nach den Luftangriffen gedreht. So sind einzigartige Filmdokumente entstanden., die in gleicher Intensität aus keiner anderen deutschen Stadt überliefert sind.

Johannes Volker Wagner, Autor und Herausgeber des Filmes, ist ausgewiesener Nationalsozialismus Forscher. Er hat sich seit vielen Jahren wissenschaftlich und medial, aber auch beruflich – als Referent beim Bundesarchiv und langjähriger Direktor des Stadtarchivs Bochum – mit Fragen zur NS-Zeit beschäftigt.

PulsHingewiesen werden soll natürlich auch noch auf unsere letzte, Anfang Dezember erschinenene Neuerscheinung:

Puls, Gerd: Lass es Liebe sein.

Erzählungen, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0977-0, kart. 19 x 12 cm. 240 S.€ 13,90

Hier wieder die Leseprobe

Liebevolle“ Erzählungen, die es in sich haben: 14 abwechslungsreiche und pointierte Erzählungen bringen es auf den Punkt. Es ergeben sich zarte Berührungen und herbe Enttäuschungen, lustvolle Begegnungen und mörderische Beziehungen. Erotik und Spannung, Liebe und Mordlust gehen – genau beobachtet und mit leichter Feder einfühlsam und humorvoll in Szene gesetzt – (nicht immer) harmonische Verbindungen ein. 14 Erzählungen über Lust und Leidenschaft, Enttäuschung und Tod. Auf Umwegen, Irrwegen, Abwegen, schmalen Trampelpfaden und prachtvollen Boulevards, auf Einbahnstraßen, Sackgassen oder im Kreisverkehr – überall ist Liebe unterwegs und was dafür gehalten wird. Überraschend, unterhaltsam und amüsant, unbeschwert und temperamentvoll, aber auch nachdenklich und melancholisch bewegen sich die Erzählungen in ganz unterschiedliche Richtungen. Im weiten Feld menschlichen Miteinanders von zartem Beginn hin zu groteskem Scheitern inmitten skurriler und makabrer Momente, Varianten, Konstellationen und Situationen kommt auch der Humor nicht zu kurz.

Gerd Puls *1949 in Kamen; verheiratet, zwei Söhne. Gerd Puls lebt nach wie vor in Kamen. Seit 1971 regelmäßige Veröffentlichungen von Lyrik, Erzählungen, Kindergeschichten, Reportagen, Zeichnungen und Druckgrafik in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien.
Bildnerische Arbeiten vor allem in den Bereichen Zeichnung, Malerei und Skulptur. Seit 1971 regelmäßige Kunstausstellungen, häufig in Verbindung mit Lesungen.

Weihnacht 3Mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit

Ihr Norbert Brockmeyer

 

 

Unser Bücherherbst 2014

Soeben erschienen:

UVB_Lemmer_Der Sand der Namib_Umschlag_2K.inddHellmut Lemmer: Der Sand der Namib, Roman, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0965-7, kart. 19 x 12,5 cm 372 S. EUR 17,90

auch als ebookeBOOK erschienen € 7,49

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Zum Buch: In Südwestafrika, der ehemals deutschen Kolonie, lebte vor hundert Jahren die Familie des Missionars Karl Skär und seiner Frau Wilhelmine, zu der insgesamt zehn Kinder gehörten. Über dreißig Jahre hinweg können wir hautnah die Geschichte des Landes, die Arbeit des Missionars, seine Sorgen und Probleme, Hoffnungen und Erfolge sowie das quirlige Familienleben in diesem exotischen Land miterleben. Schutztruppler, Herero, Antilopen, Zebras und Perlhühner kreuzen unseren Weg. „Ovambo und Kolonialherren, Missionare und Diamantensucher – dieser Roman ist vielschichtig wie der Sand der Namib. Geschichte wird lebendig.” So urteilt die WAZ Essen. Der Roman beinhaltet Kolonialgeschichte, Missionsgeschichte und Familiengeschichte. Das Panorama des ehemaligen Südwest, das Leben der Menschen dort vor hundert Jahren, die Aufgaben und Ziele der Mission und der Kolonialherren, die Verdienste und die Schuld, werden vor den Augen des Lesers lebendig. Und man wird Zeuge, wie der Autor recherchiert hat, begleitet ihn auf Spaziergängen mit betagten Familienmitgliedern, ins Kirchenarchiv in Windhoek, zu den unwirtlichsten Stellen der Wüste oder auf den Friedhof in Unterbarmen. Für jeden, der das heutige Namibia besucht hat oder besuchen will, ist dieser Roman ein eindrucksvoller Schlüssel zum Verständnis des Landes und seiner Bewohner.

P1000481Hellmut Lemmer (* 1947 im Sauerland) ist Schriftsteller, Rezitator und Kulturschaffender. Er lebt mit seiner Familie in Hattingen an der Ruhr. Seit 1994 ist er Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Bis zum Jahr 2009 war er tätig als Studiendirektor an einem Wuppertaler Gymnasium. Seit der Gründung im Jahr 1985 arbeitete er richtungsweisend in der Hattinger Kulturinitiative Kubischu. Er ist Initiator der Hattinger Literaturtage und des international beachteten Hattinger Förderpreises für junge Literatur.

Ebenfalls soeben erschienen das Buch des Gewinners des diesjährigen Aphorismenwettbewerbs

9783819609640_frontcoverHeimito Nollé: Aussätzer, Aphorismen, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0964-0, kart. 20 x 12 cm. 90 S. zahlreiche s/w Fotos EUR 11,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Foto_Heimito_NolléHeimito Nollé wurde 1970 in Zürich geboren. Er studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Berlin und schloss mit einer Arbeit über Hannah Arendt ab. Sein literarisches Interesse gilt vorwiegend dem Aphorismus und der Lyrik. Heimito Nollé ist 1. Preisträger des Aphorismen-Wettbewerbs 2014 des Deutschen Aphorismus-Archivs (DAphA). Die Aphorismensammlung „Aussätzer” ist sein Erstling. Seit 2008 ist Nollé als Medienanalyst tätig. Er lebt mit Frau und Hund in Merenschwand AG, Schweiz.

Zum Buch: Einer seiner preisgekrönten Aphorismen lautet: „Um den Schein zu wahren, verbirgt sich Größe oft im Unscheinbaren.” Neben der philosophisch-inhaltlichen Fundierung sind es als Gütekriterien die bildhaft-metaphorische und sprachlich-stilistische Ausgestaltung, die die Texte dieser Veröffenlichung mit dem originellen Titel „Aussätzer” auszeichnen. …Er selbst ist kein „epischer Charakter”; seine Texte sind kurz und prägnant, dabei jeweils „mehr als ein Spruch, ein Einspruch.” Das berühmt-berüchtigte Potenzproblem des Aphoristikers (nach Hanns-Hermann Kersten: „je kürzer- desto besser”) wird auch von ihm beklagt: „Der Aphoristiker ist ein schlechter Liebhaber – kaum auf der Höhe, kommt er schon zum Punkt.” …Was ihn durchgängig zu kritisch-aphoristischen Kommentaren herausfordert, ist das Geschwätzige, das Laute in unserer Kommunikationsgesellschaft. Dies belegen die folgenden Beispiele:: „Die schlimmste Lärmbelästigung … ist das Platzen von Sprechblasen.” / „Im Rauschen der Informationsflut hört man den Ertrinkenden nicht.” / „Die Bilderflut zerstört jede Anschauung.” Darin wird sein zentrales Anliegen, Aphorismen zu schreiben, deutlich: Aphorismen sind für ihn „kleine Lichtungen im Phrasenwald.” …Hier einige bissig-appetitliche Kostproben: „Er sank immer tiefer, bis auf die Höhe der Zeit.” / „Eine Zeit, in der sich alles bewegt, ist nicht zwangsläufig eine bewegte Zeit.” / „Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns!” / „Wir betreiben Raubbau an der Zeit: von der langen Weile bleiben nur noch Schrecksekunden.” … Neben den grundlegenden Stilmitteln der Verknappung und Überraschung beherrscht er gleichermaßen den wirkungsvollen rhetorischen Kniff der Pointierung und Übertreibung: „Beim Versuch des aufrechten Gangs bringen es viele nur bis zum Strammstehn.” Von der beißenden, (selbst)ironischen Kritik bleibt auch sein Geburts- und Heimatland Schweiz nicht verschont: „Um den Horizont der Schweiz zu erweitern, müsste man Berge versetzen können.” Oder als lakonische (Schein-)Definition: „Die Schweiz, ein Alptraum.” Ferner finden wir bei Nollé auch viele sprachliche Neuschöpfungen (Neologismen), so u.a. „Egotripper”, „Sprach-Emissionen”, „Uhrteil”, „Bildungsdrohung”, „Broschürenkunst”. Der Aphorismus in Frageform kommt ebenfalls vor: „Mit wem betrügt man sich selbst?” / „Was nützt Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit?” / „Er ist Vorstand der Firma, warum sollte er hinter ihr stehen?” … (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

9783819609619_coverAphorismenkalenderVor kurzem erschienen: Der neue Aphorismenkalender 2015! In einer vollständigen Leseprobe können Sie sich ein Bild dieses wunderschönen, geistreichen Kalenders machen und ihn natürlich gern bestellen! Wir liefern portofrei!.

Aphorismenkalender 2015 “Galgenhumor lässt die Seele baumeln” (Jörg Dahlbeck), DAphA-Kalender 2015, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0961-9, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90

Kalender 2Zum Kalender: Fragen Sie sich auch, ob der Sommer dieses Jahr baden geht oder ob es ein Sommerloch gibt? Kann der November guttun, und kommt der Dezember zu früh? Auflösung im vorliegenden Kalender, zu gegebener Zeit (26. Woche, 33., 44., 49.). Wenn Sie durch den liebevollen Februar (Valentinstag), den entbehrungsreichen März (Fastenzeit) oder den wetterlaunigen April begleitet werden wollen: greifen Sie zu! Dass Schiffbruch nicht in jedem Fall eine Katastrophe ist (39.), dass es nicht genügt, aus dem Hamsterrade herauszufinden (35.): hier werden Sie zum Nachdenken darüber verführt. Zum Erntedankfest, zum Totensonntag und zum Jahreswechel ist unseren Autoren gleichfalls wieder Überraschendes und Bedenkenswertes eingefallen. Und Schnee gibt es ungeachtet des letzten Winters auch mehrfach. Wenn Ihnen das alles aber zu jahreszeitlich ist: dann finden Sie hier auch die großen Gegenwartsfragen – gattungsgemäß klein – verhandelt, besonderen Stoff fürs Gehirn (24., 29.), das Bauchgefühl nicht zu vergessen (17.). Oder suchen Sie solide Imperative, wollen über das Schöne nachdenken (22.) und das, was sie wieder zu tun versäumt haben? Auch damit können wir dienen. Wieder haben wir uns bemüht, 40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen. Wieder haben wir auch Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete Künstler/innen zur Verfügung gestellt haben.

Am 10. September erscheint ein neuer Kriminalroman:

9783819609756Günter Schönborn: Die verschollenen Pläne, Krimi Krimi zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0975-6, kart. 19 x 12 cm. 116. S. EUR 9,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Zentral- und Osteuropa vor und nach der politischen Wende der 90er-Jahre. Ein Kommunikationszentrum wird lahmgelegt, ein Wochenendhaus brennt ab, ein Auto fliegt in die Luft, ein Flugobjekt stürzt ab, ein Manager verschwindet spurlos, es beginnt eine Jagd nach angeblich verschollenen Plänen. Vorgänge, die zunächst keinen Zusammenhang erkennen lassen, sich aber im Verlauf der packenden Handlung zu einem Mosaik menschlicher Schicksale zusammenfügen. Das alles geschieht an authentischen Schauplätzen, vor dem Hintergrund umfassender gesellschaftspolitischer Veränderungen und im Spannungsfeld von wirtschaftlichen Interessen und wissenschaftlichem Anspruch. Ein faszinierendes Spiegelbild der damaligen Zeit des Umbruchs und seiner Gewinner und Verlierer.

Foto Günter SchönbornGÜNTER SCHÖNBORN bekleidete als Betriebswirt über Jahrzehnte hinweg Führungspositionen in der Wirtschaft. Er war in zahlreichen Ländern mit herausfordernden Aufgaben betraut. Für seinen letzten Arbeitgeber, ein Unternehmen der Telekommunikationsbranche, war er maßgeblich am Aufbau der neuen Märkte in Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika beteiligt. Nach seiner Pensionierung veröffentlichte er einige erfolgreiche Fachbücher. Für den vorliegenden Krimi konnte er auf seine umfangreichen fachlichen Erfahrungen und menschlichen Begegnungen zurückgreifen.

Dieser Krimi ist bereits alsebook eBOOK erschienen EUR 4,99

Mitte September erscheint:

9783819609718_frontcoverMichael Zeller: BruderTod, Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. 21 x 14,5 cm. 144 S. EUR 14,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Porträt1145Michael Zeller,
ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller leben zu können. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Herausragend die Romane FOLLENS ERBE, CAFÉ EUROPA, DIE REISE NACH SAMOSCH, FALSCHSPIELER. Zuletzt erschienen (im Universitätsverlag Brockmeyer) die Gedichte „wie es anfängt : wie es endet”. Er lebt seit längerem in Wuppertal.
2013 erschien bei uns Michael Zellers Lyrikband: wie es anfängt : wie es endet

Zum Buch: Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

Das ebookeBOOK ist bereits erschienen EUR 7,99

Aus unserem Hauptverlagsgebiet, der Aphoristik erscheinen bzw. sind gerade erschienen:

9783819609664_frotncoverHarald K. Hülsmann: LANG NACHGEDACHT und KURZ GEFASSTEine Auswahl von Aphorismen & lyrischen Notaten aus jüngerer Zeit – Zum 80. Geburtstag herausgegeben von Jürgen Wilbert, Titelzeichnung Hans-Joachim Uthke, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0966-4, kart. 20 x 12 cm. 32 S EUR 7,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe

Am 6. Juni 2014 ist der Düsseldorfer Autor Harald K. Hülsmann 80 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums fand am 2. Juli 2014 eine kleine Ehrung im NRW-Literaturbüro Düsseldorf statt. Folglich reifte die Idee, seine bisher unveröffentlichten Kurztexte zu sichten, zu sortieren und eine Auswahl davon herauszugeben. Jetzt liegt dieser Auswahlband vor, die Texte sind gemäß den jeweiligen Datumseinträgen nach Jahren 2007 ff. geordnet. Überzeugen Sie sich nun also selbst von seiner ausgeprägten Fähigkeit zur Prägnanz und zur lyrischen wie satirischen Ausdruckskraft.

HülsmannHarald K. Hülsmann wurde am 6. Juni 1934 in Düsseldorf geboren, im Zeitraum von 1962-1997 arbeitete er als Verwaltungsangestellter. Seine beruflichen Erfahrungen als „abhängig Beschäftigter” sind mehrfach in seine Aphorismen eingeflossen. Für seine literarische Arbeit hat er diverse Preise und Stipendien erhalten, so u.a. den Senryu-Preis in Japan 1983 für seine Haikus und 1989 das Bundesverdienstkreuz; er ist Mitglied in der KOGGE, im VS und im P.E.N. Und was hält der Geehrte selber von solchen Preisverleihungen? In einem seiner Notate heißt es: „Kulturpreise werden oft von jenen vergeben, die selbst gerne einen solchen erhalten hätten.” (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert).

Tra bert_U1(1)Detlef Träbert: Ein Vertrauensbruch lässt sich nicht schienen Aphorismen und andere kleine Sachen, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0970-1, kart. 19 x 12,5 cm. 86 S EUR 9,90

Hier wieder eine umfangreiche Leseprobe

SCHNUPPERTEXTE: ‘Denken ist vorsätzlich’; ‘ Wer denkt, sündigt nicht.’; ‘Gedankenspiele sind Spiele ohne Sieger, bei denen man nur gewinnen kann’; ‘Freiheit für Gedanken: Raus aus den Köpfen!’; ‘Des Menschen Hoffen mag vergehen, die Hoffnung selbst bleibt stets bestehen’; ‘Breitet der Kummer Schatten aus, so wirft Lächeln einen Schimmer Lichtes in deine Seele’; ‘Der etwas von dir hält, gibt dir Halt.’; ‘Der Gelassene hat Selbstbewusstsein, der Lässige demonstriert es’; ‘Ein Tiefpunkt gibt Orientierung’

ZUM BUCH: Wie gehen Menschen miteinander, wie gehen sie mit sich selbst um? Wie gestalten sie ihr Leben – das eigene wie das soziale? Um Sinnfragen, Menschlichkeit und Frieden geht es in diesem Buch. Mit Aphorismen, anderen Kurzprosa-Formen sowie lyrischen Texten reflektiert Detlef Träbert den herrschenden Zeitgeist, Krieg und Gewalt, Tod und Sterben, Religion und mehr. Mal humorvoll, mal satirisch, mal besinnlich, mal polarisierend, dabei stets geistreich und originell, fordert Träbert zum Mit-, Nach- und Selbst-Denken auf. Eine Lektüre, die niemanden kalt lässt!

DSC_0377ZUM AUTOR: Der Diplom-Pädagoge DETLEF TRÄBERT aus Köln ist bundesweit als Referent für pädagogische und bildungspolitische Themen gefragt. Neben seiner Vortrags- und Fortbildungstätigkeit verfasst er Sachbücher und schreibt für Zeitungen und Zeitschriften. (www.schulberatungsservice.de) Ehrenamtlich ist Detlef Träbert seit Jahrzehnten im Bundesvorstand der Aktion Humane Schule e.V. engagiert (www.aktion-humane-schule.de). Zum Aphorismus fand er über den Einsatz von Spruch-zitaten in seiner pädagogischen Arbeit. Er ist Mitglied im Förderverein für das Deutsche Aphorismus-Archiv (DAphA) Hattingen e.V. „Ein Vertrauensbruch lässt sich nicht schienen” ist Träberts dritter Aphorismen-Band. Im Universitätsverlag Brockmeyer erschien 2011 „DenkMalAn! – Aphoristische Andenken”.

RosnekranzHermann Rosenkranz: Letztes Aufbegehren.Sprüche aus dem Abendrot, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0969-5, kart. 18,5 x12 cm. 90 S.  EUR 9,90

Auch hier wieder eine umfangreiche Leseprobe

Hermann Rosenkranz, geboren 1932, vierzig Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. 2010 „Keine Zeile ohne meinen Anwalt” Sprüche, nichts als Sprüche; 2011 „Die Lakonik des Mondes”, lauter nutzlose Notate; 2012 „Der Sarkast und der Regenbogen” Nachtrag aus Lakonia 2013 „Von wegen altersmild” Letzte Einschläge, sämtlich im Brockmeyer Verlag, Bochum.

MOTTO. ‘Auch ungelesen sind meine Sprüche von bleibendem Wert.’

SCHNUPPERTEXTE:’ Die Kür ruft. Die Pflicht kann warten’; ‘Einsamkeit ist Größe im Selbstgespräch’; ‘Er ist schon zu Lebzeiten verschieden’; ‘Auch beim Scheitern achte man auf Qualität.’; ‘Mein Vokabular des langsamen Verstummens’; ‘Nachhaltig an ihm sind nur seine Vorurteile’.

Der Blog wird in den nächsten Wochen um weitere Neuerscheinungen ergänzt z. B zwei wunderschöne Lyriktitel: Erscheinungstermin Oktober 2014