Unser Bücherherbst 2014

Soeben erschienen:

UVB_Lemmer_Der Sand der Namib_Umschlag_2K.inddHellmut Lemmer: Der Sand der Namib, Roman, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0965-7, kart. 19 x 12,5 cm 372 S. EUR 17,90

auch als ebookeBOOK erschienen € 7,49

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Zum Buch: In Südwestafrika, der ehemals deutschen Kolonie, lebte vor hundert Jahren die Familie des Missionars Karl Skär und seiner Frau Wilhelmine, zu der insgesamt zehn Kinder gehörten. Über dreißig Jahre hinweg können wir hautnah die Geschichte des Landes, die Arbeit des Missionars, seine Sorgen und Probleme, Hoffnungen und Erfolge sowie das quirlige Familienleben in diesem exotischen Land miterleben. Schutztruppler, Herero, Antilopen, Zebras und Perlhühner kreuzen unseren Weg. „Ovambo und Kolonialherren, Missionare und Diamantensucher – dieser Roman ist vielschichtig wie der Sand der Namib. Geschichte wird lebendig.“ So urteilt die WAZ Essen. Der Roman beinhaltet Kolonialgeschichte, Missionsgeschichte und Familiengeschichte. Das Panorama des ehemaligen Südwest, das Leben der Menschen dort vor hundert Jahren, die Aufgaben und Ziele der Mission und der Kolonialherren, die Verdienste und die Schuld, werden vor den Augen des Lesers lebendig. Und man wird Zeuge, wie der Autor recherchiert hat, begleitet ihn auf Spaziergängen mit betagten Familienmitgliedern, ins Kirchenarchiv in Windhoek, zu den unwirtlichsten Stellen der Wüste oder auf den Friedhof in Unterbarmen. Für jeden, der das heutige Namibia besucht hat oder besuchen will, ist dieser Roman ein eindrucksvoller Schlüssel zum Verständnis des Landes und seiner Bewohner.

P1000481Hellmut Lemmer (* 1947 im Sauerland) ist Schriftsteller, Rezitator und Kulturschaffender. Er lebt mit seiner Familie in Hattingen an der Ruhr. Seit 1994 ist er Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Bis zum Jahr 2009 war er tätig als Studiendirektor an einem Wuppertaler Gymnasium. Seit der Gründung im Jahr 1985 arbeitete er richtungsweisend in der Hattinger Kulturinitiative Kubischu. Er ist Initiator der Hattinger Literaturtage und des international beachteten Hattinger Förderpreises für junge Literatur.

Ebenfalls soeben erschienen das Buch des Gewinners des diesjährigen Aphorismenwettbewerbs

9783819609640_frontcoverHeimito Nollé: Aussätzer, Aphorismen, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0964-0, kart. 20 x 12 cm. 90 S. zahlreiche s/w Fotos EUR 11,90

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Foto_Heimito_NolléHeimito Nollé wurde 1970 in Zürich geboren. Er studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Berlin und schloss mit einer Arbeit über Hannah Arendt ab. Sein literarisches Interesse gilt vorwiegend dem Aphorismus und der Lyrik. Heimito Nollé ist 1. Preisträger des Aphorismen-Wettbewerbs 2014 des Deutschen Aphorismus-Archivs (DAphA). Die Aphorismensammlung „Aussätzer“ ist sein Erstling. Seit 2008 ist Nollé als Medienanalyst tätig. Er lebt mit Frau und Hund in Merenschwand AG, Schweiz.

Zum Buch: Einer seiner preisgekrönten Aphorismen lautet: „Um den Schein zu wahren, verbirgt sich Größe oft im Unscheinbaren.“ Neben der philosophisch-inhaltlichen Fundierung sind es als Gütekriterien die bildhaft-metaphorische und sprachlich-stilistische Ausgestaltung, die die Texte dieser Veröffenlichung mit dem originellen Titel „Aussätzer“ auszeichnen. …Er selbst ist kein „epischer Charakter“; seine Texte sind kurz und prägnant, dabei jeweils „mehr als ein Spruch, ein Einspruch.“ Das berühmt-berüchtigte Potenzproblem des Aphoristikers (nach Hanns-Hermann Kersten: „je kürzer- desto besser“) wird auch von ihm beklagt: „Der Aphoristiker ist ein schlechter Liebhaber – kaum auf der Höhe, kommt er schon zum Punkt.“ …Was ihn durchgängig zu kritisch-aphoristischen Kommentaren herausfordert, ist das Geschwätzige, das Laute in unserer Kommunikationsgesellschaft. Dies belegen die folgenden Beispiele:: „Die schlimmste Lärmbelästigung … ist das Platzen von Sprechblasen.“ / „Im Rauschen der Informationsflut hört man den Ertrinkenden nicht.“ / „Die Bilderflut zerstört jede Anschauung.“ Darin wird sein zentrales Anliegen, Aphorismen zu schreiben, deutlich: Aphorismen sind für ihn „kleine Lichtungen im Phrasenwald.“ …Hier einige bissig-appetitliche Kostproben: „Er sank immer tiefer, bis auf die Höhe der Zeit.“ / „Eine Zeit, in der sich alles bewegt, ist nicht zwangsläufig eine bewegte Zeit.“ / „Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns!“ / „Wir betreiben Raubbau an der Zeit: von der langen Weile bleiben nur noch Schrecksekunden.“ … Neben den grundlegenden Stilmitteln der Verknappung und Überraschung beherrscht er gleichermaßen den wirkungsvollen rhetorischen Kniff der Pointierung und Übertreibung: „Beim Versuch des aufrechten Gangs bringen es viele nur bis zum Strammstehn.“ Von der beißenden, (selbst)ironischen Kritik bleibt auch sein Geburts- und Heimatland Schweiz nicht verschont: „Um den Horizont der Schweiz zu erweitern, müsste man Berge versetzen können.“ Oder als lakonische (Schein-)Definition: „Die Schweiz, ein Alptraum.“ Ferner finden wir bei Nollé auch viele sprachliche Neuschöpfungen (Neologismen), so u.a. „Egotripper“, „Sprach-Emissionen“, „Uhrteil“, „Bildungsdrohung“, „Broschürenkunst“. Der Aphorismus in Frageform kommt ebenfalls vor: „Mit wem betrügt man sich selbst?“ / „Was nützt Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit?“ / „Er ist Vorstand der Firma, warum sollte er hinter ihr stehen?“ … (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

9783819609619_coverAphorismenkalenderVor kurzem erschienen: Der neue Aphorismenkalender 2015! In einer vollständigen Leseprobe können Sie sich ein Bild dieses wunderschönen, geistreichen Kalenders machen und ihn natürlich gern bestellen! Wir liefern portofrei!.

Aphorismenkalender 2015 „Galgenhumor lässt die Seele baumeln“ (Jörg Dahlbeck), DAphA-Kalender 2015, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0961-9, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90

Kalender 2Zum Kalender: Fragen Sie sich auch, ob der Sommer dieses Jahr baden geht oder ob es ein Sommerloch gibt? Kann der November guttun, und kommt der Dezember zu früh? Auflösung im vorliegenden Kalender, zu gegebener Zeit (26. Woche, 33., 44., 49.). Wenn Sie durch den liebevollen Februar (Valentinstag), den entbehrungsreichen März (Fastenzeit) oder den wetterlaunigen April begleitet werden wollen: greifen Sie zu! Dass Schiffbruch nicht in jedem Fall eine Katastrophe ist (39.), dass es nicht genügt, aus dem Hamsterrade herauszufinden (35.): hier werden Sie zum Nachdenken darüber verführt. Zum Erntedankfest, zum Totensonntag und zum Jahreswechel ist unseren Autoren gleichfalls wieder Überraschendes und Bedenkenswertes eingefallen. Und Schnee gibt es ungeachtet des letzten Winters auch mehrfach. Wenn Ihnen das alles aber zu jahreszeitlich ist: dann finden Sie hier auch die großen Gegenwartsfragen – gattungsgemäß klein – verhandelt, besonderen Stoff fürs Gehirn (24., 29.), das Bauchgefühl nicht zu vergessen (17.). Oder suchen Sie solide Imperative, wollen über das Schöne nachdenken (22.) und das, was sie wieder zu tun versäumt haben? Auch damit können wir dienen. Wieder haben wir uns bemüht, 40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen. Wieder haben wir auch Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete Künstler/innen zur Verfügung gestellt haben.

Am 10. September erscheint ein neuer Kriminalroman:

9783819609756Günter Schönborn: Die verschollenen Pläne, Krimi Krimi zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0975-6, kart. 19 x 12 cm. 116. S. EUR 9,90

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Zentral- und Osteuropa vor und nach der politischen Wende der 90er-Jahre. Ein Kommunikationszentrum wird lahmgelegt, ein Wochenendhaus brennt ab, ein Auto fliegt in die Luft, ein Flugobjekt stürzt ab, ein Manager verschwindet spurlos, es beginnt eine Jagd nach angeblich verschollenen Plänen. Vorgänge, die zunächst keinen Zusammenhang erkennen lassen, sich aber im Verlauf der packenden Handlung zu einem Mosaik menschlicher Schicksale zusammenfügen. Das alles geschieht an authentischen Schauplätzen, vor dem Hintergrund umfassender gesellschaftspolitischer Veränderungen und im Spannungsfeld von wirtschaftlichen Interessen und wissenschaftlichem Anspruch. Ein faszinierendes Spiegelbild der damaligen Zeit des Umbruchs und seiner Gewinner und Verlierer.

Foto Günter SchönbornGÜNTER SCHÖNBORN bekleidete als Betriebswirt über Jahrzehnte hinweg Führungspositionen in der Wirtschaft. Er war in zahlreichen Ländern mit herausfordernden Aufgaben betraut. Für seinen letzten Arbeitgeber, ein Unternehmen der Telekommunikationsbranche, war er maßgeblich am Aufbau der neuen Märkte in Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika beteiligt. Nach seiner Pensionierung veröffentlichte er einige erfolgreiche Fachbücher. Für den vorliegenden Krimi konnte er auf seine umfangreichen fachlichen Erfahrungen und menschlichen Begegnungen zurückgreifen.

Dieser Krimi ist bereits alsebook eBOOK erschienen EUR 4,99

Mitte September erscheint:

9783819609718_frontcoverMichael Zeller: BruderTod, Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. 21 x 14,5 cm. 144 S. EUR 14,90

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Porträt1145Michael Zeller,
ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller leben zu können. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Herausragend die Romane FOLLENS ERBE, CAFÉ EUROPA, DIE REISE NACH SAMOSCH, FALSCHSPIELER. Zuletzt erschienen (im Universitätsverlag Brockmeyer) die Gedichte „wie es anfängt : wie es endet“. Er lebt seit längerem in Wuppertal.
2013 erschien bei uns Michael Zellers Lyrikband: wie es anfängt : wie es endet

Zum Buch: Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

Das ebookeBOOK ist bereits erschienen EUR 7,99

Aus unserem Hauptverlagsgebiet, der Aphoristik erscheinen bzw. sind gerade erschienen:

9783819609664_frotncoverHarald K. Hülsmann: LANG NACHGEDACHT und KURZ GEFASSTEine Auswahl von Aphorismen & lyrischen Notaten aus jüngerer Zeit – Zum 80. Geburtstag herausgegeben von Jürgen Wilbert, Titelzeichnung Hans-Joachim Uthke, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0966-4, kart. 20 x 12 cm. 32 S EUR 7,90

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Am 6. Juni 2014 ist der Düsseldorfer Autor Harald K. Hülsmann 80 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums fand am 2. Juli 2014 eine kleine Ehrung im NRW-Literaturbüro Düsseldorf statt. Folglich reifte die Idee, seine bisher unveröffentlichten Kurztexte zu sichten, zu sortieren und eine Auswahl davon herauszugeben. Jetzt liegt dieser Auswahlband vor, die Texte sind gemäß den jeweiligen Datumseinträgen nach Jahren 2007 ff. geordnet. Überzeugen Sie sich nun also selbst von seiner ausgeprägten Fähigkeit zur Prägnanz und zur lyrischen wie satirischen Ausdruckskraft.

HülsmannHarald K. Hülsmann wurde am 6. Juni 1934 in Düsseldorf geboren, im Zeitraum von 1962-1997 arbeitete er als Verwaltungsangestellter. Seine beruflichen Erfahrungen als „abhängig Beschäftigter“ sind mehrfach in seine Aphorismen eingeflossen. Für seine literarische Arbeit hat er diverse Preise und Stipendien erhalten, so u.a. den Senryu-Preis in Japan 1983 für seine Haikus und 1989 das Bundesverdienstkreuz; er ist Mitglied in der KOGGE, im VS und im P.E.N. Und was hält der Geehrte selber von solchen Preisverleihungen? In einem seiner Notate heißt es: „Kulturpreise werden oft von jenen vergeben, die selbst gerne einen solchen erhalten hätten.“ (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert).

Tra bert_U1(1)Detlef Träbert: Ein Vertrauensbruch lässt sich nicht schienen Aphorismen und andere kleine Sachen, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0970-1, kart. 19 x 12,5 cm. 86 S EUR 9,90

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SCHNUPPERTEXTE: ‚Denken ist vorsätzlich‘; ‚ Wer denkt, sündigt nicht.‘; ‚Gedankenspiele sind Spiele ohne Sieger, bei denen man nur gewinnen kann‘; ‚Freiheit für Gedanken: Raus aus den Köpfen!‘; ‚Des Menschen Hoffen mag vergehen, die Hoffnung selbst bleibt stets bestehen‘; ‚Breitet der Kummer Schatten aus, so wirft Lächeln einen Schimmer Lichtes in deine Seele‘; ‚Der etwas von dir hält, gibt dir Halt.‘; ‚Der Gelassene hat Selbstbewusstsein, der Lässige demonstriert es‘; ‚Ein Tiefpunkt gibt Orientierung‘

ZUM BUCH: Wie gehen Menschen miteinander, wie gehen sie mit sich selbst um? Wie gestalten sie ihr Leben – das eigene wie das soziale? Um Sinnfragen, Menschlichkeit und Frieden geht es in diesem Buch. Mit Aphorismen, anderen Kurzprosa-Formen sowie lyrischen Texten reflektiert Detlef Träbert den herrschenden Zeitgeist, Krieg und Gewalt, Tod und Sterben, Religion und mehr. Mal humorvoll, mal satirisch, mal besinnlich, mal polarisierend, dabei stets geistreich und originell, fordert Träbert zum Mit-, Nach- und Selbst-Denken auf. Eine Lektüre, die niemanden kalt lässt!

DSC_0377ZUM AUTOR: Der Diplom-Pädagoge DETLEF TRÄBERT aus Köln ist bundesweit als Referent für pädagogische und bildungspolitische Themen gefragt. Neben seiner Vortrags- und Fortbildungstätigkeit verfasst er Sachbücher und schreibt für Zeitungen und Zeitschriften. (www.schulberatungsservice.de) Ehrenamtlich ist Detlef Träbert seit Jahrzehnten im Bundesvorstand der Aktion Humane Schule e.V. engagiert (www.aktion-humane-schule.de). Zum Aphorismus fand er über den Einsatz von Spruch-zitaten in seiner pädagogischen Arbeit. Er ist Mitglied im Förderverein für das Deutsche Aphorismus-Archiv (DAphA) Hattingen e.V. „Ein Vertrauensbruch lässt sich nicht schienen“ ist Träberts dritter Aphorismen-Band. Im Universitätsverlag Brockmeyer erschien 2011 „DenkMalAn! – Aphoristische Andenken“.

RosnekranzHermann Rosenkranz: Letztes Aufbegehren.Sprüche aus dem Abendrot, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0969-5, kart. 18,5 x12 cm. 90 S.  EUR 9,90

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Hermann Rosenkranz, geboren 1932, vierzig Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. 2010 „Keine Zeile ohne meinen Anwalt“ Sprüche, nichts als Sprüche; 2011 „Die Lakonik des Mondes“, lauter nutzlose Notate; 2012 „Der Sarkast und der Regenbogen“ Nachtrag aus Lakonia 2013 „Von wegen altersmild“ Letzte Einschläge, sämtlich im Brockmeyer Verlag, Bochum.

MOTTO. ‚Auch ungelesen sind meine Sprüche von bleibendem Wert.‘

SCHNUPPERTEXTE:‘ Die Kür ruft. Die Pflicht kann warten‘; ‚Einsamkeit ist Größe im Selbstgespräch‘; ‚Er ist schon zu Lebzeiten verschieden‘; ‚Auch beim Scheitern achte man auf Qualität.‘; ‚Mein Vokabular des langsamen Verstummens‘; ‚Nachhaltig an ihm sind nur seine Vorurteile‘.

Der Blog wird in den nächsten Wochen um weitere Neuerscheinungen ergänzt z. B zwei wunderschöne Lyriktitel: Erscheinungstermin Oktober 2014

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