Unser Frühjahrsprogramm 2015

Vor kurzem erschienen:

Hier unsere aktuellen Bücher in einer Bücherwand

Soeben erschienen in einer überarbeiteten Neuauflage in größerer Schrift, anderem Umbruch und stärkerem Papier (daher fast 30 Seiten umfangreicher)

BuchelaMonika Littau: Vom Sehen und Sagen. Die Buchela, Ein Biografieroman. ISBN 978-3-8196-0848-3, Bochum 2012, 2. überarb. Aufl. 2015 kart. 342 S. 21 x 13. cm. EUR 17,90

Alles, was Buchela sich wünscht und liebt, scheint ihr verloren zu gehen: Der Lieblingsbruder bei einem Unfall, der Vater im 1. Weltkrieg, das ersehnte Kind stirbt bei der Geburt, und während des Nationalsozialismus wird ihre Familie wie alle Sinti und Roma als asozial und kriminell verfolgt. Die Mutter stirbt in Auschwitz. Wäre da nicht ihre Gabe, Buchela würde an diesem Leben verzweifeln. Doch ihre Vorhersage, dass Konrad Adenauer 1949 den Wahlsieg erringen wird, macht sie schlagartig berühmt. Madame Buchela wird zur Pythia von Bonn.

MONIKA LITTAU wurde 1955 in Dorsten geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geografie und Musikwissenschaft in Bochum und Münster arbeitete sie mehr als 20 Jahre in Forschung, Bildung und Kultur-/Literaturförderung, zuletzt im Kulturministerium Nordrhein-Westfalen. Sie lebt heute als freie Autorin im Ruhrgebiet und im Rheinland. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kinderliteratur, schrieb für Hörfunk und Bühne und veröffentlichte Sachbücher. Für ihre literarische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Nominierung für den Deutschen und Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb in Arnsberg, Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen, Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen und des International Writers and Translators’ Center of Rhodes (iwtcr).

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Auch als ebook lieferbar epub  7,99      Kindle edititon € 7,99

MühlKarl Otto Mühll: Totenwache, Abschiede, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0981-7, kart. 111 S. 19 x 12 cm.  9,90

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Karl Otto Mühl, der nach einem langen Leben zurückblickt auf Schicksale, fremde und eigene, blickt auf die Freunde, die ihn bereits verlassen haben. Sie sind ihm liebend gegenwärtig, und die Erinnerung an sie wird zur aktuellen Begegnung  mit der Rätselhaftigkeit des Lebens und Sterbens. Er hat sie sich nicht nach öffentlicher Bedeutung ausgesucht, diese Freunde, sondern nach der Intensität, mit der sie Teile seines Lebens geworden sind. Und dennoch ist jeder von ihnen ein Solitär, manchmal sogar im öffentlichen Wirken, aber für uns, die Leser, werden sie zu Marksteinen, die uns eindringlich anblicken.Sie erinnern uns daran, dass wir zusammengehören in einer Welt, die uns alle voneinander zu trennen scheint.

Karl Otto Mühl:  Geb. 16.2.1923 in Nürnberg; Realschule in Wuppertal, Lehre als Industriekaufmann, Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England Abitur. 1948–86 Werbe-, Verkaufs- und Exportleiter in verschiedenen Firmen, seit 1987 freier Schriftsteller; verheiratet, drei Töchter. Mitglied im VS. – 1975 Von-der-Heydt-Preis, 2006 Literatur-preis der Springmann Stiftung.

Soeben wurde Karl Otto Mühl mit dem Rheinlandtaler für die Förderung der Kultur im Rheinland ausgezeichnet ( s. dazu unseren Blog Preisverleihungen)

Auch als ebook erschienen € 4,99     Kindle edition € 4,99

9783819609831Flenker, Jürgen: Zungen:Schläge Aphorismen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0983-1, 20 x 12. cm. 124 S. € 11,90

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Zum Buch: „Verzicht ist Luxus in seiner kultiviertesten Form.“Im Sinne dieser Definition ist der Aphorismus ein Luxusgut. Sein Wesen ist die sprachliche Verknappung und die pointierte Zuspitzung. Er ist geradezu ein Gegenentwurf zur allgegenwärtigen Macht der Geschwätzigkeit.

In seinen Aphorismen setzt sich Jürgen Flenker scharfsinnig mit den sprachlichen, gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Befindlichkeiten unserer Zeit auseinander. Was der Leser in diesem Band findet, sind „Zungen:Schläge“ voller Sprachwitz und aufklärerischem Anspruch, fern jeder Sprücheklopferei. Denn:„Sprüche sind Ansichtskarten, Aphorismen sind Denkzettel.“

Jürgen Flenker wurde 1964 in Coesfeld/Westfalen zwischen Kirchenglocken und Knochenschinken geboren. Er veröffentlichte Lyrik, Prosa und Aphorismen in Zeitschriften und Anthologien und gewann verschiedene Literaturpreise, darunter den 4. Platz beim Aphorismenwettbewerb des Deutschen Aphorismus Archivs 2008, den 2. Platz beim Lyrikpreis München 2012 und den Lyrikpreis postpoetry NRW 2014. Einzelveröffentlichungen: das argument der kletterrosen (Gedichte) 2007, Aufbrüche (Erzählungen) 2012, Ebers Ende (Roman) 2013. Jürgen Flenker ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt als Vielleser und Quartalsliterat in Münster.

Schnuppertexte: „Eine erlesene Wahrheit ist meistens alles andere als das“; „Ein Aphorismus muss nicht stimmen. Es reicht aus, wenn er zutrifft“; „Aphoristiker sind Schleppnetzfischer. Der Großteil der Arbeit besteht darin, den Beifang über Bord zu werfen“; „Am Anfang war das Wort. – Am Ende die Zeitung“; „Je schärfer die Zunge, desto tiefer die Fleischwunde“; „Ein Optimist ist ein Mensch, der beim Verzehr der Henkersmahlzeit Rücksicht auf den Cholesterinspiegel nimmt“.

Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt, jeweils zu den Themenbereichen Literatur/Kunst („Wort und Widerwort“), Sprache, Medien („Zungenschläge“), Gesellschaft („Menschelndes, Allzumenschenlndes“), Männer, Frauen („Beziehungsgestrüpp“), Reilgion („Gott und die Welt und der ganze Rest“), Philosophie, Wissenschaft („Geist und Zeitgeist“), Politik („Zeitlos“).

Bereits hochgelobt und gut besprochen unser neuer Spannungsroman und Psychothriller

Pension V Roman 4Ursula Maria Wartmann: Pension Vera, Roman (Psychothriller), Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0985-5, kart. 19 x 12 cm. ca. 225 S. € 12,90

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Gemeinsam mit seiner Mutter Vera führt der fast 60jährige Marek Swoboda in Dortmund eine kleine altmodische Pension. Beide sind 1968 aus Prag geflohen, nachdem Marek dort aus verschmähter Liebe eine Mitschülerin umgebracht hat. Jahrzehnte später leben Mutter und Sohn noch immer unter einem Dach – verstrickt in Obsessionen, Hass und ihre tagtägliche Beziehungshölle. Der psychopathische Marek sehnt sich verzweifelt nach Liebe. Seine schüchternen Versuche, sich Frauen zu nähern, werden jedoch immer wieder zurückgewiesen. All die Kränkungen brechen sich schließlich in einem brutalen Gewaltakt Bahn, als auch die junge Polin Kristina ihn zurückweist. Er missbraucht und quält sie in seiner Jagdhütte im nahe gelegenen Sauerland, malt sich aber gleichzeitig eine Zukunft mit ihr aus. Marek rechnet allerdings nicht mit Lech, Kristinas halbwüchsigem Sohn. Und nicht mit Marga, seinem Pensionsgast aus Berlin. Als die Krimi-Autorin seltsame Bilder auf Mareks Rechner findet, macht sie sich mit Lech auf die Suche nach der Entführten. Und so wartet in der Jagdhütte schließlich nicht mehr Kristina darauf, dass Marek Swoboda zurückkehrt, sondern ihr Sohn – rachsüchtig und zum Äußersten entschlossen….

Ursula Maria Wartmann geb. 1953 in Oberhausen. Diplom-Soziologin. Redakteurin. Schriftstellerin. Lebte, studierte und arbeitete u.a. in Aachen, Marburg und Hamburg. 2006 Rückkehr ins Ruhrgebiet (Dortmund).

Genres: Biografie. Erzählung. Essay. Hörspiel, Reportage, Roman. Auszeichnungen: 1983 Elisabeth-Selbert-Förderpreis der Hessischen Landesregierung; 1993 Literaturpreis des Ullstein-Verlags; 1997 Auszeichnung der GEDOK; 2001 Förderpreis Literaturpreis Ruhrgebiet; 2002 Literaturpreis Oberhausen; 2007 Literaturpreis Autorinnenvereinigung Berlin

Auch als ebook erschienen € 6,99

TagungSpicker, F. & Wilbert J. ( Hrsg.): Größe im Kleinen, Der Aphorismus und seine Nachbarn. Dokumentation zum 6. Internationalen Aphoristikertreffen. Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0987-9, Zeichnungen: H.-J. Uthke und Z. Januszewski, gebunden 22,3 x 15,4 cm 126. S. € 14,90

Hier finden Sie eine sehr umfangreiche Leseprobe

Beim nunmehr 6. Aphoristikertreffen, haben wir uns zu einer Erweiterung entschlossen. Wir wollen neben dem Aphorismus auch seine Nachbarn in den Blick nehmen. Das hat unter anderem auch innere Gründe. Denn die ‚Sortenreinheit‘der Gattung ist in den Neuerscheinungen derletzten Jahre keineswegs mehr der Normalfall. Wer sind diese Nachbarn? Worin besteht die Nachbarschaft? Hat der eine oder andere dieser Nachbarnheute eine besondere Konjunktur? Besteht eine Tendenz zur Vermischung der Grenzen? Das sindnur einige der Fragen, die sich unmittelbar ergeben. „Literarische Kleinformen“: das ist der Begriff, unter den die Literaturwissenschaft diese benachbarten Formen fasst. Zu den „Literarischen Kleinformen“ gehören im Wesentlichen: die Anekdote, an deren Zweiteilung sich die Grenze zu den größeren, rein epischen Textsorten exakt bestimmen lässt, der Witz und das Rätsel, die sich schon umgangssprachlich von ihrer Intention her abgrenzen lassen, und das Epigramm, das in der Regel durch seine gebundene Form zu bestimmen ist, des Weiteren und kernhaft das Sprichwort, die in der griechischen und römischen Antike gründenden Formen Apophthegma und Sentenz, weiter die Maxime mit ihrer inhaltlich bestimmten und das Fragment mit seiner an eine literarische Epoche geknüpften Sonderbedeutung, schließlich der Aphorismus als für die Moderne besonders bedeutsame und ertragreiche Textsorte.

Uhl 15Gerhard Uhlenbruck: Denkzettel und Therapierezepte

Sprüche und aphoristische Satz- und Sichtweisen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0993-0, kart. 21 x 14.5 cm 100 S. € 12,90

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Buchrückseite:

„Im Alter sind manche Männer immer noch hinter
den jungen Mädchen her, doch sie wissen
überhaupt nicht mehr warum.“
„Es wäre ganz anders gekommen und gewesen.
hätte man diese Sprüche hier schon vorher gelesen:
denn dadurch wird das Gehirn trainiert und stimuliert,
so dass eine solche Vergesslichkeit wäre nie passiert!“

GERHARD UHLENBRUCK * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes („Zauberberg-Erlebnis“) im Schwarzwald: Folge war ein „aphoristischer“ Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: „Nicht für immer – .“ 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge fast jährlich eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbände.

 Auch als ebook erschienen € 5,99

TreeckDieter Treeck: „Ich habe noch ein Bein von Dir…“

Poesie des Alltags, Zeichnungen von Henryk Bzdok, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0980-0, kart. Klappenbroschur 142 S. 20 x 12,5. cm. € 12,90

Hier eine Leseprobe dieses humorvollen Buches

Vers-Satiren, Couplets, Chansons und Alltagspoesie aus der „Wort-Werkstatt“ des Dortmunder Satirikers, Poeten und Erzählers Dieter Treeck unter einem provokant-augenzwinkernden Titel: „Ich habe noch ein Bein von Dir“. Es sind Texte aus zwanzig Jahren, in denen der Autor vor allem Liedtexte, aber auch leichtfüßige und schräge Verse notierte, in denen er wort-spielerisch die Besonderheiten des Alltäglichen aufspürte. Gedichte, in deren Zeilen sich die – mitunter frivolen – Gedanken frech-fröhlich biegen.

„Du hast mir in mein Herz gestochen; mit spitzer Feder, Wort um Wort“. In diesen Zeilen aus dem Gedicht „messerscharf“ spiegelt sich z.B. die Palette makabrer, spöttischer, aber auch melancholischer Verse, die für die Kabarett-Bühne entstanden.

Von besonderem Reiz sind auch die Gedichte, die besonderen Anlässen gewidmet sind: satirische Impressionen von Ungarn-Reisen etwa, Geburtstags-Widmungen abseits aller Rituale und nicht zuletzt auch deutsche Nachdichtungen ungarischer Kabarett-Chansons aus dem frühen 20. Jahrhundert. Eine Entdeckung zweifellos!

Der in Katowice/Kattowitz lebende Zeichner Henryk Bzdok hat den Texten seines Freundes Dieter Treeck eigene Bild-Kommentare beigegeben.

Auch als ebook lieferbar € 4,99

kulinKulin, Katja & Kroos, Christian (Hrsg.): AufBruchStellen

Die besten Texte aus drei Jahren Zehntausend-Wettbewerb im DSFo, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0988-6, kart. 20 x 12,4 cm. 135 S. € 12,90

Hier wieder eine Leseprobe

Das Leben des Menschen steckt voller Brüche, längst verläuft es nicht mehr gradlinig, nichts scheint vorherbestimmt. Seine Wendungen sind kaum vorhersehbar, und oft genug bleibt uns selbst eigenes Handeln unerklärlich.
Im Zehntausend-Wettbewerb des Deutschen Schriftstellerforums entstanden vielschichtige gegenwartsliterarische Texte, die auf verschiedenste Weise von Aus- und Aufbrüchen, von deren Gelingen oder Scheitern, berichten. Sie belegen, dass das Internet durchaus Raum für die Entwicklung ernsthafter Literatur bietet.
Das Medium Buch erlaubt noch einmal einen ganz neuen Blick auf die Texte, und so vereint dieser Sammelband die besten Beiträge aus drei Jahren Wettbewerb.

Es wäre verfehlt, hier über die einzelnen Geschichten reden zu wollen, ein Überblick würde an der Vielfältigkeit ihrer Inhalte scheitern. Zu verschieden sind die Texte, zu unterschiedlich ihre Art, von augenzwinkernder Leichtigkeit bis zu dunkelstem Pessimismus, von wortgewaltiger Expressivität bis hin zu leiser Reduktion. Jeder Text nimmt den Leser mit auf eine höchst individuelle und eigenartige Reise, doch auf den Punkt geschrieben sind sie alle: Zehntausend Zeichen erlauben keine großen Ausschweifungen. Es sind Miniaturen mit vielen Facetten und, was die Zusammenstellung in diesem Band angeht, ohne Wiederholungen.

Auch als ebook lieferbar € 6,99

Über Ihr Interesse würden wir uns freuen. Unser aktuelles Programm liefern wir portofrei!

Hier unser komplettes Buchprogramm

Mit freundlichen Grüßen

Ihr. Norbert Brockmeyer

Banner Verlag II

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