Aphorismen

Ein Hauptgebiet unserer Verlagsproduktion ist der Aphorismus, deshalb möchten wir dieser Literaturgattung ein ausführliches Blog widmen!
Norbert Brockmeyer
Universitätsverlag Brockmeyer
www.brockmeyer-verlag.de
www.brockmeyer-online.de

Lehrer-Welsch-Preis für das literarische Werk von Gerhard Uhlenbruck

Die Regionalgruppe Köln des Vereins für deutsche Sprache  verleiht seit 2004 den Lehrer-Welsch-Sprachpreis. In Erinnerung an den Kölner Lehrer Heinrich Welsch (1848-1935) ehrt der VDS damit Menschen, die Kölsch und die deutsche Sprache lebendig erhalten. Erster Preisträger war der damalige Zugleiter Alexander von Chiari, der im Rosenmontagszugmotto 2005 das englische Wort „Kids“ nach Protesten durch das kölsche Wort „Pänz“ ersetzt hatte.

. Diesen Preis erhielten u.a. „De Höhner“, Die Sendung mit der Maus oder MdB Wolfgang Bosbach und in diesem Jahr unser Autor Gerd Uhlenbruck für sein hauptsächlich in unsererm Verlag erschienenes literarisch-aphoristisches Werk!

Zu diesem Anlas soll ein neues Aphorismenbuch, sein 9. in unsererm Verlag erscheinen

Arbeitstitel: „Kein Satz ist für die Katz“

Hier einige vorab Kostproben:

„Manche Sätze, die was taugen,
öffnen uns manchmal die Augen,
und finden so den Weg in das Gehirn
wie durch ein Nadelöhr der Zwirn,
andere bringen uns jedoch zum Denken,
indem sie mit Erkenntnis uns beschenken.2

„Verlauf eines Lebens, bei dem man sich schon im Anlauf verlaufen hat.“

„Frech gesagt ist halb gewonnen, wenn auch manchmal unbesonnen.“

„Schwarz auf weiß, das macht mich heiß, und Papier ist ungeduldig weiß.“

„Gesundheit fängt im Kopf an, und macht sich dann auf die Beine..“

Weitere lieferbare Bücher in unserem Verlag

Uhlenbruck, Gerhard: NOTIZEN VOLLER SPITZEN

Aphoristische Sprüche: Wortspiele mit dem Sprachwitz, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1034-9, kart. 21 x 14,6 cm. 112 S. € 11,90

Uhlenbruck, Gerhard: Spruchreif!

Einschlägige Geistesblitze; Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0785-5, kart. 128 S. 21.14,6 cm € 12,90

Uhlenbruck, Gerhard: Denkzettel und Therapierezepte

Sprüche und aphoristische Satz- und Sichtweisen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0993-0, kart. 21 x 14.5 cm 100 S. € 12,90

Uhlenbruck, Gerhard: DENK-AN-SÄTZE.

Wieder sinnige Sprüche und Aphoristische Heil- und Selbstpflege-Sätze, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0930-5, kart. 21 x 15,5 cm. 122 S € 9,90

Uhlenbruck, Gerhard: SPRUCHLANDUNGEN

Frech gewagt und kurz gesagt, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0959-6. kart. 21 x 14,5 cm. 110 S. € 9,90

Uhlenbruck, Gerhard: HERAUS GEFLUTSCHTES

SELBSTGESPRÄCHE VOR TAUBEN OHREN. Aphoristische Spruchsätze und Gedanken, Bochum 2016, 21 x 14,5 cm. 112 S € 11,9

 

Wir gratulieren unserem Autor sehr herzlich zu diesem Erfolg

Dr. Norbert Brockmeyer (Verleger)

Aphorismenkalender 2017

Soeben erschienen: Der neue Aphorismenkalender 2017

Kalender 17Aphorismenkalender 2017

 

„Das Jahr liegt vor uns, aber nicht zu unseren Füßen.“ (Michael Rumpf), DAphA-Kalender 2017, Hrsg. J. Wilbert & F. Spicker, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1032-5, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder.  € 23,90

leseprobenHier eine umfangreiche Leseprobe

Zum Kalender 2017
Das halbe Dutzend ist mit dem vorliegenden Kalender aus dem Deutschen Aphorismus-Archiv voll, und wir danken unseren Käufern, Lesern und Betrachtern dafür, dass das möglich war. Sprüche und Sprüchekalender gibt es einige; was unsere auszeichnet: Sie sind original und frisch vom Erzeuger. Wie jedes Jahr haben wir aus den Einsendungen 40 Texte ausgewählt,von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Sie finden die thematischen „Klassiker“: schauen Sie doch selbst, ob Sie die neuen Versuche zu den alten Themen Treue, Eigenliebe oder Glück überzeugen können. Sie finden Aktuelles und Jahreszeitliches. Vor allem aber – wie sollte es bei einem Kalender als dem papiergewordenen Zeitbewusstsein anders sein: Sie werden immer wieder nicht nur durch den unerbittlichen Ablauf der Ziffern, die für Tage stehen, sondern auch mit den Aphorismen an die Zeit erinnert, an das Heute und Morgen, an Nachwelt, Jahreszeit, Alter, an den geglückten Augenblick. Keine Rede jetzt von „Innehalten“ und „Achtsamkeit“, die sind gerade auf der Leerformelskala ganz oben, aber es wäre nicht das Schlechteste, wenn unsere Texte da zuweilen etwas „anstoßen“. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete/bekannte Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben. Wenn Sie die/den eine(n) oder andere(n) der Wort- und Bildschaffenden näher kennen lernen möchten: auchdafür ist wieder gesorgt. Im Anhang finden Sie die nötigen Angaben in Kürze

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2017: Kathrin Bärbock; Baeredel Brehl; Helmut A. Bruder; Jörg Dahlbeck; Wolfgang Endler;  Thomas Häntsch; ; Peter Hohl; Hans-Norbert Janowski; Rudolf Kamp; Martin Liechti; ; Edith Linvers; Andrea Mira Meneghin; ; Heimito Nollé; Helmut Peters; Hans-Georg Schipping; Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger; Felix Renner; Hermann Rosenkranz; Michael Rumpf; Harald Schmid; Peter T. Schulz; Jože Širec; Georg Skrypzak; Oliver Tietze; Gerhard Uhlenbruck; Christian Uri Weber; Josef Wille; Gudrun Zydek.

RückblattZeichnungen: H.D. Gölzenleuchter (Bochum), Zygmunt Januszewski (Warschau), Mathilde Jörgens (Haan), Gerd Mittendorf (Radevormwald), Andreas Noßmann (Brühl), Jutta Pauly (Haan), Hans-Joachim Uthke (Hilden).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 3 Ex.  € 20,00 portofrei

ab 5 Ex. € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 12, 00 portofrei.

 

Aphorismenkalender 2015 erschienen

AphorismenkalenderAphorismenkalender 2015

„Galgenhumor lässt die Seele baumeln“ (Jörg Dahlbeck), DAphA-Kalender 2015, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0961-9, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder.€ 21,90

Kalender 2Hier  eine vollständige Leseprobe des Kalenders

Zum Kalender: Fragen Sie sich auch, ob der Sommer dieses Jahr baden geht oder ob es ein Sommerloch gibt? Kann der November guttun, und kommt der Dezember zu früh? Auflösung im vorliegenden Kalender, zu gegebener Zeit (26. Woche, 33., 44., 49.). Wenn Sie durch den liebevollen Februar (Valentinstag), den entbehrungsreichen März (Fastenzeit) oder den wetterlaunigen April begleitet werden wollen: greifen Sie zu! Dass Schiffbruch nicht in jedem Fall eine Katastrophe ist (39.), dass es nicht genügt, aus dem Hamsterrade herauszufinden (35.): hier werden Sie zum Nachdenken darüber verführt. Zum Erntedankfest, zum Totensonntag und zum Jahreswechel ist unseren Autoren gleichfalls wieder Überraschendes und Bedenkenswertes eingefallen. Und Schnee gibt es ungeachtet des letzten Winters auch mehrfach. Wenn Ihnen das alles aber zu jahreszeitlich ist: dann finden Sie hier auch die großen Gegenwartsfragen – gattungsgemäß klein – verhandelt, besonderen Stoff fürs Gehirn (24., 29.), das Bauchgefühl nicht zu vergessen (17.). Oder suchen Sie solide Imperative, wollen über das Schöne nachdenken (22.) und das, was sie wieder zu tun versäumt haben? Auch damit können wir dienen. In aller Unbescheidenheit: Kein Wunder angesichts dieser Vielfalt, dass dieser Aphorismenkalender 2015 schon zum vierten Mal erscheinen kann: wiederum mit dem Gang durch das Jahr ein Gang durch die Möglichkeiten der kurzen Gattung, vom Wortspiel und der sprichwörtlichen Wendung bis zum sprachlichen Bild. Wieder haben wir uns nach Kräften bemüht, aus den Einsendungen 40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete Künstler/innen zur Verfügung gestellt haben. Nun wünschen wir Ihnen ein zwölf Monate langes Vergnügen mit dem Aphorismen-Kalender 2015.

Kalender 3KünstlerInnen: Ute Becker (Wuppertal); H. D. (Oskar) Gölzenleuchter (Bochum); Zygmunt Januszewski (Warschau); Mathilde Jörgens (Haan); Thomas Koch (Sprockhövel); Erich Krian (Dortmund); Carmen Meiswinkel (Hattingen); Andreas Noßmann (Brühl); Hans Joachim Uthke (Hilden).

Kalender 4AutorInnen: Wilfried Besser (Recklinghausen); Eva Annabelle Blume (Gelsenkirchen); Claudia Brefeld (Bochum); Baeredel Brehl (Dortmund); Horst A. Bruder (Grünstadt); Jörg Dahlbeck (Löhne); H.D. Gölzenleuchter (Bochum); Thomas Häntsch (Weeze); Peter Hohl (Ingelheim); Harald K. Hülsmann (Düsseldorf); Hans Norbert Janowski (Esslingen); Rudolf Kamp (Mosbach); Reiner Klüting (Bochum); Martin Liechti (Zürich / Schweiz); Edith Linvers (Recklinghausen); Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (Bad Dürkheim); Felix Renner (Zug / Schweiz); Hermann Rosenkranz (Düsseldorf); Michael Rumpf (Grünstadt); Hans-Georg Schipping (Haan); Harald Schmid (Berlin); Peter-T. Schulz (Mülheim an der Ruhr); Joze Sirek (Lasko / Slowenien); Detlef Träbert (Niederkassel); Gerhard Uhlenbruck (Köln); Hans-Joachim Uthke (Hilden); Christian Uri Weber (Radebeul); Jacques Wirion (Luxemburg); Norman Wojak (Gelsenkirchen); Gudrun Zydek (Hennef).

Hier kann der Kalender gern zu portofreien Lieferung bestellt werden

Gerhard Uhlenbruck 85!

P1060829 aAm 17. Juni 2014 wird einer der wichtigsten zeitgenösssoschen deutschsprachigen  Aphoristiker 85 Gerhard Uhlenbruck. 

* 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am
Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln.

Uhl_Festschr.2Bekennender Kölner, Marathonläufer und F.C Fan!
Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft
Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung
(Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der
Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes
(„Zauberberg-Erlebnis“) im Schwarzwald: Dort musste man sich mit dem
Leben, der Liebe und der Liebe zum Leben auseinandersetzen. Folge war
ein „aphoristischer“ Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard
Günther: „Nicht für immer – .“ 1975). Ab 1977 erschienen dann in
regelmäßiger Abfolge insgesamt fast 40 eigene, vorwiegend
medizinische Aphorismenbücher. Humorvolle Aphorismen auch
zum Thema Kölner Klüngel: „Kölner Klüngel Kalender“ und „Kölner Humor
als Lebensphiolosophie“ (mit J. Bennack). Sport-Aphorismen werden
regelmäßig abgedruckt in der „Spiridon Laufzeitschrift“ und satirische
Spott-Aphorismen im schweizerischen „Nebelspalter“.

In unserem Verlag erschienen seit 2009 bis heute 6 Aphorismenbände von Gerhard Uhlenbruck und eine Festschrift zu seinem 80. Geburtstag s. u.

Soeben erschien rechtzeitig zu seinem runden Geburtag sein neuestes Werk:

5106449-9783819609596_coverUhlenbruck, Gerhard: SPRUCHLANDUNGEN.

Frech gewagt und kurz gesagt, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0959-6. kart. 21 x 14,5 cm. 110 S.€ € 9,90

‚Nicht jeder Spruch wird beim Leser landen können, um hocherfreut empfangen zu werden, manchen Spruch aber wird er vielleicht beim Überfliegen registrieren wie Spruchbänder, die für Sprache werben und spruchreifes Denken anregen‘.
Schnuppertexte: ‚Wenn man blank ist, empfindet man nicht selten blanke Wut gegenüber denen, die es nicht sind‘; ‚Beim Ringen um Anerkennung bin ich nicht auf der Matte geblieben und habe einige Fehlgriffe getan‘; ‚Liebe, das ist so etwas wie Gesundheit: Wenn man sie nicht hat, dann fehlt einem etwas – ‚; ‚Wer Schwächen hat, entwickelt eine ganz besondere Stärke, sie zu verstecken‘; ‚Was die Fußnoten meiner Kritiker anbetrifft, da bin ich völlig von den Socken, weil sie meine Achillesferse betreffen‘; ‚Der Raucher steht mit einem Bein im Grab, mit dem anderen auf seinem Standpunkt‘.

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

2013 erschien:

9783819609305Uhlenbruck, Gerhard: DENK-AN-SÄTZE.

Wieder sinnige Sprüche und Aphoristische Heil- und Selbstpflege-Sätze, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0930-5, kart. 21 x 15,5 cm. 122 S.€ 9,90

Zum Buch: Denk-an-Sätze beinhalten in diesem Fall mental aktivierende Anregungen, zufällige Gedankengänge und um Verständnis bemühte Fehlverhaltensweisen aus der Erfahrung eines Lebens als naturwissenschaftlicher Mediziner, um sie anderen interessierten Menschen zur sinnvollen Versuchsanordnung ihres individuellen Lebensstils nicht ohne Humor, Selbstironie und Witz so anzubieten, dass sie ihre Art zu leben im Hinblick auf ein gesundes Wohl-Ergehen und ein zufriedenes Selbstbewusstsein täglich wie mit Hilfe eines optimal stimulierenden Rezeptes kritisch reflektieren können: Wenn man als Autor schon nicht aus den eigenen Fehlern gelernt hat, Denkfehler und den Stress bitterer Pillen eingeschlossen, sollen es doch wenigstens andere versuchen! (G. Uhlenbruck).

Zum Buch: Denk-an-Sätze beinhalten in diesem Fall mental aktivierende Anregungen, zufällige Gedankengänge und um Verständnis bemühte Fehlverhaltensweisen aus der Erfahrung eines Lebens als naturwissenschaftlicher Mediziner, um sie anderen interessierten Menschen zur sinnvollen Versuchsanordnung ihres individuellen Lebensstils nicht ohne Humor, Selbstironie und Witz so anzubieten, dass sie ihre Art zu leben im Hinblick auf ein gesundes Wohl-Ergehen und ein zufriedenes Selbstbewusstsein täglich wie mit Hilfe eines optimal stimulierenden Rezeptes kritisch reflektieren können: Wenn man als Autor schon nicht aus den eigenen Fehlern gelernt hat, Denkfehler und den Stress bitterer Pillen eingeschlossen, sollen es doch wenigstens andere versuchen! (G. Uhlenbruck).

Hier wieder eine umfangreiche Leseprobe

2012 erschien:

9783819608742_frontcoverUhlenbruck, Gerhard: Gedankensplitter ohne Kopfzerbrechen.

Satzweise versetzte Sichtweisen, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0874-2 kart. 21 x 14, 5 cm. 80 S. € 9,90

epubauch als eBook erschienen € 5,99

„Der Wortwitz beherrscht sein Werk“, urteilt der Aphorismenforscher F. Spicker. „Man muss sich dem Wortspieltrieb und –treiben dieses Autors aussetzen, den der prinzipielle medizinische Blick auf die Welt und die Menschen unverwechselbar macht“.

Aus dem Vorwort: „Sprüche oder Aphorismen schreiben, so sollte man meinen, ist entweder etwas für Menschen, die viel freie Zeit haben, um sich solche Gedanken machen zu können, oder aber für Menschen, die wenig Zeit haben, und deshalb ihre Gedanken kurz und präzise ausdrücken müssen….stellen aphoristische Sprüche die kürzeste und schnellste Form der Information dar, die eine Erkenntnis vermitteln kann, und zwar sofort. „Mentalokine“ könnte man sie in Analogie zu den Interleukinen nennen…. Aphorismen versuchen das auf prägnante, witzige und geistreiche Weise, denn wenn man schon klein ist, muss man entsprechend auf sich aufmerksam machen! Dabei gelten auch die Gesetze einer Infektion: Was nicht haftet, wirkt auch nicht! Denn Rezeptoren sind wie innere Ohren, aber höchst individuell. Im Übrigen möchte ich … mit Chargaff, dem berühmten DNA-Forscher, schließen:“Aphorismen sind, was übrig bleibt, wenn alles Wichtige nicht gesagt wird.“ Ich hoffe, dass trotz dieser humorvollen Bemerkung für den Leser genug an Wichtigem übrig bleibt und hängen bleibt.“ (G. Uhlenbruck)

Schnuppertexte: Ich bringe Gedankliches zu Papier, um es zur Sprache zu bringen und damit ich auf diese Weise zu Wort komme, ohne dass es mir abgeschnitten wird‘; ‚Beim Lesen denkt man die Gedanken eines anderen nach: Manchmal macht das nachdenklich‘; ‚Am besten kann man Dinge verschweigen, indem man das Thema wechselt‘; ‚Aus meinen Fehlern bin ich zwar nicht schlau, aber klug geworden‘; ‚Es gibt Menschen, die nur bei Fieber menschliche Wärme entwickeln‘; ‚Die Zeit, die ein Arzt sich für seine Patienten nimmt, ist unbezahlbar: Leider haben das die Krankenkassen wörtlich genommen‘.

Hier wieder die Leseprobe

2011 erschien:

9783819608353Uhlenbruck, Gerhard: Sprüche.

Gedankensprünge von Mensch zu Mensch, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0835-3, kart. 21 x 14,5 cm. 136 S.€ 12,90

Zum Buch: Dies ist bereits nach „Wortmeldungen“ 2009 und „Spruchreif“ 2011 das dritte Buch von Gerhard Uhlenbruck in unserem Verlag. Wie von ihm gewohnt ist auch diese umfangreiche Aphorismensammlung humorvoll, bissig, witzig, wie es sich für einen echten Kölner gehört. Natürlich sind viele Medizinaphorismen und zahlreiche Sprüche, die sich mit dem Alter beschäftigen darunter, immer mit einem kleinen nachdenkliche Seitenhieb versehen!

Schnuppertexte:„Das Gegenteil von einer unglücklichen Ehe ist eine zufriedene Ehe“; „Polterabend: Glück und Glas – wie leicht bricht das?“; „Leider hat Glück nur eine kurze Haltbarkeitsgarantie: Es gibt demzufolge keine glücklichen, wohl aber zufriedene Ehen“; „Wenn man sein Leben nur mit Arbeit ausfüllt, kann es auch daran liegen, dass man innerlich hohl ist“; „Abnehmen: Der Speck heiligt die Mittel ihn loszuwerden“; „An sich denkt jeder nur an sich, und tut nur gutes wenn es ihm gut tut“; „Die meiste Zeit unseres Lebens verlieren wir damit, Zeit für uns zu gewinnen“.

Hier wieder die Leseprobe

Ebenfalls 2011 erschien:

9783819607875_frontcoverUhlenbruck, Gerhard: Spruchreif!

Einschlägige Geistesblitze, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0787-5, kart. 128 S., 21 x 14,5 cm. € 12,90

epubAuch als e-book lieferbar € 7,97

Schnuppertexte:

‚Selbstwertgefühl: Die meisten Menschen wollen den Anschein erwecken, dass sie anscheinend aufgeweckt sind‘; ‚Ein Mensch, der den Verstand verliert, gewinnt dafür an menschlichem Verständnis‘; ‚Selbstgefällig schmeichelt uns, was den Anderen an uns gefällt‘; ‚Die meisten Menschen sind rechtschaffen: Sie schaffen sich zu Unrecht auf Kosten anderer ihr Recht‘; ‚Wer nur für seinen Lohn lebt, dessen Leben lohnt sich nicht für ihn‘; ‚Mit Humor kann man sogar die Schokoladenseiten des Lebens durch den Kakao ziehen‘; ‚Liebe: Das höchste Gefühl ist auch gleichzeitig tiefste Empfindung‘; ‚Wenn man etwas durch einen Aphorismus auf einen Nenner bringt, dann bleibt unter dem Strich das, was zählt‘; ‚Was die Menschen schier unerträglich macht: Die Gier nach Erträgen‘; ‚Liebe macht blind, weil man sich dann auch blind vertraut‘.

Hier wieder die Leseprobe

Als erstes Buch von Gerhard Uhlenbruck erschien 2009 bei uns:

5106449-9783819607219_coverUhlenbruck, Gerhard: „Wortmeldungen“

Wieder Sprüche voller Widersprüche: Aphoristische Notizen oder Rezepte zum Zitieren, Ausgewählte Aphorismen, 2009, ISBN 978-3-8196-0721-9, kart. 18,5 x 12 cm. 128 S., Zeichnungen von EVA SCHWARZ, Nachwort FRIEDEMANN SPICKER. € 12,90

epubAuch dieses Buch gibt es als eBOOK € 5,99

Schnuppertexte : „Mancher Ansatz zu einem Aphorismen Buch besteht darin, nach jedem Satz einen Absatz zu machen“; „Wenn man ganz in seiner Aufgabe aufgeht, denkt man nicht ans Aufgeben“; „Ein Aphorismus ist ein Geistesblitz nicht ohne Geist und Witz“; „Wo ein Wille ist, ist auch ein Umweg“; „Wo ein Wille ist, ist auch einer, der im Wege steht“; „Das Kind im Manne kommt nicht selten auf seine Mutter“; „Liebe macht blind, vor allem die Eigenliebe macht die Augen trübe“.  „Scheidung im Alter: Mit der zweiten sieht man besser – aus“;  „Eine Tragödie, die mit einem Happy end beginnt, nennt man Ehedrama“; “ Wenn man im Alter keinen Biss mehr drauf hat, geht man auf dem Zahnfleisch, aber mit den dritten Zähnen kann man wenigstens noch einen Zahn zulegen“;  „Wenn man denkt, macht man sich Gedanken, wenn man aber nachdenkt und sie bedenkt, dann werden sie verdrängt“;  „Im Alter werden unsere Stärken schwächer und unsere Schwächen stärker“;  „Man sollte Kranke nicht kränken, indem man krankhaft mit seiner Gesundheit angibt“; „Wer angibt hat nicht mehr vom Leben, aber mehr vom Leben erwartet.“;  „Manchmal ist es vom Arzt  todanständig, kein Sterbenswörtchen zur Diagnose des Patienten zu sagen“;  „Am Ende des Lebens wird man zum letzten Mal hereingelegt – und umgebettet in ein Bett mit einem Brett vor dem Kopf“; „Wenn das Glück im Leben zu spät kommt, kommt der Tod zu früh“;  „Der Hypochonder hört das Gras wachsen, in welches er glaubt bald beißen zu müssen“.

Hier wieder die Leseprobe

Und hier nun die kleine Festschrift zm 80.

Jürgen Wilbert(Hrsg.): „Aus meinen Fehlern werden andere klug.“

Festschrift zum 80. Geburtstag von Gerhard Uhlenbruck,Bochum 2009, ISBN 978-3-8196-0739-4, kart. 56 S. 18,7 x 12 cm. mit Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke.   € 7,90

Zahlreiche Aphoristiker ehren Uhlenbruck in diesem Büchlein mit eigenen Aphorismen, ergänzt durch die Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke.

hier die Leseprobe

Mit diesem Buch ehrte das Deutsche Aphorismus-Archiv den Aphoristiker und Immunbiologen Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck aus Köln anlässlich seines 80. Geburtstags. Der Jubilar aus Köln ist gegenwärtig mit seinen über 30 Büchern der meistverlegte deutschsprachige Verfasser von Aphorismen, der kürzesten Form von Prosa. In Aphorismen sieht Uhlenbruck eine literarische Form der Stärkung von Abwehrkräften. Diese wortwitzigen und geistreichen, nicht selten provokanten Sentenzen sind für ihn „immu“nisierende Gegengiftpfeile“; denn Humor (laut Uhlenbruck „Witz ohne Häme“) ist – nach der Liebe – die beste Medizin, was auch heute mit wissenschaftlichen Methoden bewiesen werden kann. Solche „Gedanken auf dem Sprung“ sind sozusagen mentales Gesundheitstraining. „Lachen soll gesund sein, leider haben die meisten nichts zu lachen.“ (GU).

Uhl_Festschr1Lieber Gerhard Uhlenbruck,

wir wünschen weiterhin natürlich Gesundheit und noch viel Schaffenskraft

‚Ad multos annos!

Norbert Brockmeyer

 

 

 

 

 

 

Aphorismenkalender 2013

9783819608513_frontcover.jpgGanz besonders möchten wir Sie wieder auf unseren wunderschönen Aphorismenkalender 2013 hinweisen! „Im Winter rücken die Wörter zusammen“, DAphA-Kalender 2013, Aphorismen und Zeichnungen, Herausgeber: Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, 60 S. mit 14 vierfarbigen Zeichnungen, Format 33 x 23 (B4), ISBN 978-3-8196-0851-3, Spiralheftung. € 19,90 Vorbestellpreis bis 15. 8. 2013 € 15,00

Hier finden Sie eine umfassende Leseprobe

gozenleuchter.pngZum Kalender: „Im Winter rücken die Wörter zusammen“ Dieser Aphorismus von MICHAEL RUMPF und eine Zeichnung von ZYGMUNT JANUSZEWSKIzieren das Titelblatt des neuen, im letzten Jahr so erfolgreichen APHORISMENKALENDERS 2013. „Der DAphA-Kalender-Premiere im vorigen Jahr haben wir ein Begleitwort mitgegeben, das auch Skepsis formulierte angesichts so manch anderer Kalender mit ihrer erbaulichen Lebensweisheit. Der große Erfolg hat uns nicht nur eines Besseren belehrt, er hat uns auch ermutigt, das Vorhaben weiterzuführen…Wieder haben wir uns nach Kräften bemüht, aus den Einsendungen unserer Mitglieder passende Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang zu vergegenwärtigen, sei es, weil sie Freude machen, sei es, weil sie zu Gedankengängen anregen….Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie 14 x mit einem besonderen Augenschmaus zu erfreuen…: den Zeichnungen, die uns die befreundeten Künstler wiederum unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben.“(aus dem Vorwort).

nossmann.pngKünstler: H. D. (Oskar) Gölzenleuchter (Bochum); Zygmunt Januszewski (Warschau); Inge Knorr (Sprockhövel); Thomas Koch (Sprockhövel); Carmen Meiswinkel (Hattingen); Andreas Nossmann (Brühl); Peter T. Schulz (Mülheim); Hans Joachim Uthke (Hilden).

Autorinnen & Autoren: Wilfried Besser (Recklinghausen); Eva Annabelle Blume (Gelsenkirchen); Claudia Brefeld (Bochum); Horst A. Bruder (Grünstadt); Thomas Häntsch (Weeze); Peter Hohl (Ingelheim); Harald K. Hülsmann (Düsseldorf); Hans Norbert Janowski (Esslingen); Michael Jung (Lotte-Halen); Hugo Ernst Käufer (Bochum); Rudolf Kamp (Mosbach); Reiner Klüting (Bochum); Edith Linvers (Recklinghausen); Helmut Peters (Herten); Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (Bad Dürkheim); Felix Renner (Zug, Schweiz); Hermann Rosenkranz (Düsseldorf); Michael Rumpf (Grünstadt); Harald Schmid (Berlin); Peter-T. Schulz (Mülheim an der Ruhr); Oliver Tietze (Hohen Neudorf); Detlef Träbert (Niederkassel); Gerhard Uhlenbruck (Köln); Anselm Vogt (Bochum); Christian Uri Weber (Radebeul); Jacques Wirion (Luxemburg); Norman Wojak (Recklinghausen); Gudrun Zydek (Hennef).

Hier eine Bildergalerie des wunderschönen Kalenders

Leseproben: Die ersten APHORISMEN des Kalenders lauten: ‚Für den Rheinländer beginnt das Neue Jahr nach Karneval. Vorher würden gute Vorsätze nur stören‘ (Gerhard Uhlenbruck); ‚Rhythmisierung des Jahres ist das wirksamste Mittel gegen das Vergehen‘ (Michael Rumpf); ‚Ins Grau des Alltags sucht die Schwarz-Weiß-Unterscheidung etwas Farbe zu bringen‘ (Jacques Wirion); ‚Humor wirkt besonders lebendig, wenn man sich über andere totlachen kann‘ (Hugo Ernst Käufer); ‚Am Aschermittwoch beginnt der Rosenmontagszug der Tugenden‘ (Reiner Klüting).

Neuer Aphorismenkalender für 2012

november.jpgmai.jpgaugust-kopie.jpgcover.jpgAphorismenkalender 2012: „Die Zeit blättert den Tag um.“

Herausgeber: Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker (DEUTSCHES APHORISMUS-ARCHIV) 60 S. , davon 15 vierfarbig, Format 33 x 23 (B4), ISBN 978-3-8196-0817-9, Spiralheftung EUR 24,95

„Die Zeit blättert den Tag um.“ Dieser Satz von Baeredel Brehl aus Dortmund und die farbige Zeichnung „Globetrotter“ vom polnischen Künstler Zygmunt Januszewski zieren das Deckblatt des ersten DAphA-Kalenders, der Ende August erscheinen wird. Der 60-seitige Wandkalender umfasst 40 Aphorismen — sie bilden die Spruchseiten für 40 Wochen im neuen Jahr – von 29 schreibenden DAphA-Mitgliedern aus Bochum bis Zug (Schweiz). Ferner sind in ihm 12 farbige Zeichnungen von 6 Künstlern/Künstlerinnen – jeweils zu Beginn eines Monats – enthalten. Mit dabei sind die Hattinger Künstlerin Carmen Meiswinkel und H.D. Gölzenleuchter aus Bochum, außerdem neben Z. Januszewski aus Warschau H.J. Uthke, Marlies Blauth und Andreas Nossmann. Auf dem Blatt der 1. Woche ist zum Beispiel der saisonal passende Aphorismus von H.J. Quadbeck-Seeger abgedruckt: „Gute Vorsätze zählen zur bevorzugten Beute des inneren Schweinehundes.“ Auch der bekannte Kölner Aphoristiker und Immunbiologie Gerhard Uhlenbruck ist mit drei Sentenzen vertreten, so in der 52. Woche mit seinem aphoristischen Kommentar: „Weihnachten bietet uns den willkommenen Anlass, die Mitmenschen ganz ungeniert mit Geschenken bestechen zu können.“ Und vom Bochumer Autor Hugo Ernst Käufer stammt die denkwürdige Einsicht: „Wir sehen, was wir uns denken.“

Hier gibt’s eine ausführliche Leseprobe

und hier den Bestelllink 

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Aphorismen

Gedankenübertragung Zu einem besonderen Schwerpunkt unserer Verlagsarbeit entwickelte sich in den letzen Jahren die Aphoristik. Besonders in der Zusammenarbeit mit dem Hattinger Aphorismusarchiv (DAphA) entstanden zahlreiche Publikationen und Autorenkontakte. Unser komplettes Aphorismusprogramm finden Sie in unserem Shop und auf unserer Homepage

Der Aphorismus gilt als besonders kurze bis auf Satz und Einzelwort verknappte literarische Prosaform, die oft rhetorisch oder metaphorisch daherkommt und in besonderem Maße auf die kritische Weiterarbeit des Lesers setzt. „Aphorismen sind darauf aus, Gedanken auf die Sprünge zu helfen“ (Hugo Ernst Käufer). Aphorismen sind „Denkanzettelungen“  wie es im Untertitel des neuen Buches von Jürgen Wilbert heißt. 

Deshalb wollen wir unseren Überblick mit einem grundsätzlichen Buch von Friedemann Spicker starten: Die Welt ist voller Sprüche, Große Aphoristiker im Porträt. Unter Mitarbeit von Angelika Spicker-Wendt (dapha-drucke 3) Bochum 2010 ISBN 978-3-8196-0767-7, kart. ca. 160 S.  € 11,90.

Kurze Sprüche prägen mehr denn je unsere Umwelt: die eigene Umgebung von der Arbeitswelt bis zum T-Shirt, die Werbung, die Politik. In einer Sprache, die den Leser nicht nur ansprechen und unterhalten, sondern geradezu anstecken will, erzählt der Autor in 22 selbstständigen Kapiteln von den großen „Sprüchemachern“ oder Aphoristikern, von ihrem Leben und den dazugehörenden Sprüchen. Das Buch will den interessierten Einsteiger abholen und den Kenner durch eine originelle Sichtweise überraschen. Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe  zu diesem hervorragenden Einsteigerbuch.

Ein zweiter Titel von Friedemann Spicker beshäftigt sich mit dem zu Unrecht fast vergessenen Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker Hans Albrecht Moser „Efeu ohne Baum“ Gedanken eines Durchschnittsmenschen. Fotos von WERNER SELTIER.(DAphA Drucke 2) Bochum 2009. Auc hier gibt es eine Leseprobe mit sehr bissigen und sarkastischen Aphorismen: z. B. „Die Menschen, die mehr scheinen wollen, als sie sind, versäumen dabei gewöhnlich, mehr zu werden, als sie sind“ ( S. 11)

Einführenden Charakter für Leser und Autoren  in die  „kleine-große Welt“ dieser Literaturgattung haben auch die Dokumentationen der inzwischen vier Aphoristikertreffen in Hattingen. Der neueste Band „Gedanken-Übertragung „ erscheint in diesen Tagen( hier eine umfangreiche Leseprobe). Die beiden Vorgängerbände „Gedanke, Bild und Witz“ (hier ebenfalls eine umfangreiche Leseprobe) und „Gedankenspiel“ (auch hier eine Leseprobe) sind ebenfalls in unserem Hause erschienen.

Einen hervorragenden Ein- und Überblick in den aktuellen deutschsprachigen Aphorismus bieten die beiden Publikationen der von DAphA 2008 und  2010 durchgeführten Aphorismenwettbewerbe: „Witz – Bild – Sinn“ (hier die Leseprobe) und Gedanken sind unhöflich. Sie kommen ohne anzuklopfen“ ( auch hier wieder die Leseprobe).

Den Überblick über unsere Einzelpublikationen wollen wir beginnen mit dem Nestor der deutschen Aphoristiker und einem der kreativsten Köpfe mit bisher bereits über 30 Aphorismen Bänden Gerhard Uhlenbruck. Drei Bände von und über ihn sind in unserem Verlag erschienen.

Im April 2011 erschien sein jüngstes Werk: „Spruchreif“ Wie von ihm gewohnt ist auch diese umfangreiche Aphorismensammlung humorvoll, bissig, witzig, wie es sich für einen echten Kölner gehört. Natürlich sind viele Medizinaphorismen und zahlreiche Sprüche, die sich mit dem Alter beschäftigen darunter, immer mit einem kleinen nachdenkliche Seitenhieb versehen! ( Hier wieder eien umfangreiche Leseprobe). Eine Fortsetzung ist für den Herbst 2011 geplant! 2009 erschienn bei uns:  Gerhard Uhlenbruck: Wortmeldungen Wieder Sprüche voller Widersprüche: Aphoristische Notizen oder Rezepte zum Zitieren, Ausgewählte Aphorismen mit Zeichnungen von EVA SCHWARZ und einem Nachwort von FRIEDEMANN SPICKER. (Auch hierzu finden Sie eine schöne Leseprobe) Eine kleineFestschrift zum 80. Geburtstag von Gerhard Uhlenbruck: Aus meinen Fehlern werden andere klugherausgegeben von Jürgen Wilbert mit Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke erschein ebenfalls 2009. Hier die Leseprobe

Eine besonders starke Verbindung unseres Verlages ist in den letzten Jahren zu Hugo Ernst Käufer, dem Literaturpreisträger Ruhrgebiet und einem der wichtigsten Ruhrgebietsautoren der letzten Jahrzehnte entstanden. Neben einigen anderen Publikationen hat er in unserem Verlag drei Aphorismenbände heraussgebracht. Im April 2011 erschien: Kriecher stolpern nicht mit 8 Porträtzeichnungen von Artur Cremer – acre. (Zur Leseprobe klick hier).  2008 erschien Auf dem Kerbholz Neue Aphorismen und Zeichnungen von Artur Cremer-acre, Handymenschen (Leseprobe). Und  2006 „Ein Mann ohne Frau ist wie ein Vogel ohne Brille“ mit einem grundlegenden Essay zum Aphorismus: „Gedanken auf die Sprünge helfen“ und wiederum mit Zeichnungen (4 Porträtskizzen) von Artur Cremer-acre (Leseprobe).

Ebenfalls im April 2011 erschien als dritter Aphorismenband in unserem Frühjahrsprogramm 2011 von  Horst A. Bruder, dem 2. Preisträger des letzjährigen Aphorismenwettbewerbs: DruckStellen mit einem Vorwort: Jürgen Wilbert, Fotos: Mira und Martin Roser. Der Autor setzt auf die Leser seines Buches, denn: „Jeder Leser
verändert ein Buch.“ Diese Veränderung können Sie in der Leseprobe und natürlich vor allem im Buch selbst erleben!

Nun zu unserem bekannten österreichischen Autor Ernst Ferstl. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“ Von ihm ist 2009 bei uns erschienen Gedankenwege. Die  Leseprobe finden Sie hier. Ein weiterer Band „Ausgedrückte Eindrücke“ ist für den Herbst 2011 in Vorbereitung.

Der DAphA Vorsitzende  Jürgen Wilbert veröffentlichte 2010 in unserem Hause seinen neuesten Aphorismenband  Knapp DenkbarAphodiktisches. Denkanzettelungen wiederum mit wundervollen Illustrationen von Zygmunt Januszweski und einem Geleitwort von Friedemann Spicker. Eine seiner Aphorismusdefinitionen: „Der Aphorismus: Aufklärung zwischen den Zeilen“. Viel mehr seiner Aphorismen können Sie auch hier wieder in der Leseprobe genießen!

Richtig schön bissig sind die Aphorismen eines weiteren Düsseldorfer Autors und früheren Strafverteidigers  Hermann Rosenkranz: Keine Zeile ohne meinen Anwalt Sprüche, nichts als Sprüche mit Zeichnungen von Patrick Borchers, ebenfalls 2010 erschienen, also schon vor Guttenberg:  „Ich bin kein Plagiator. Aber ganz
gelegentlich wird man ja wohl einen fremden Gedanken aus einer guten Lage dekantieren dürfen“. Oder ebenfalls zur Politik: „Eine Rede, die etwas bewegen will, braucht ihre eigenständige Würze. Unsere Politiker aber würzen allesamt ihre Reden mit Maggi.“Viel mehr in der Leseprobe und natürlich vor allem im Buch!

Der Autor eines unserer jüngsten Aphorismenbücher stammt aus Recklinghausen. Wilfried Besser veröffentlichte Ende 201o bei uns sein Buch Über kurz oder lang.Neue Aphorismen und andere Ungereimtheiten. Der Autor möchte in seinem Buch festhalten: „Gedanken und Eindrücke zu den unterschiedlichsten Themen, die mich (und mitunter auch die Welt) bewegt haben und noch bewegen. Mit der Besonderheit, dass diese Gedanken nicht in Geschichten oder gar einem Roman festgehalten wurden sondern in ihrer knappsten (und vielleicht auch treffendsten) Form, der des Aphorismus“. Ob ihm dies gelungen ist können Sie in der Leseprobe und vor allem im Buch feststellen!

Ebenfalls aus Recklinghausen stammt Helmut Peters mit seinem sehr schönen kleinen Geschenkbüchlein „VerMUTungen“ Gedanken & Aphorismen, mit einem Vorwort von Gerhard Uhlenbruck,  Bochum 2009. (Leseprobe hier) z.B: „Als er merkte, dass sie sich nur noch um ihn drehte, drehte er sich um und ging“

Vor allem als Jugendbuch- und Krimiautor bekannt  ist Volker W. Degener. Bei uns legte er 2008 einen Aphorismenband vor : „Denk von mir, was du willst!“  Zeitgenössische Aphorismen mit 8 Zeichnungen von H.-D Gölzenleuchter, Nachwort: Hugo Ernst Käufer. (Zur Leseprobe)

Gleich im Dreierpack traten 2007 Rolf Potthof, Anselm Vogt und Reiner Klüting mit ihrem Titel auf: „Leitkultur? Kultur Light!“ Aphoristisches Wörterbuch zur Kulturkritik mit 12 s/w Zeichnungen von H.-J. Uthke. (Hier geht’s zur umfangreichen Leseprobe). Hier finden sich sehr viele philosophische Aphorismen: z.B. „Die zynischen Jongleure der Quartalsbilanzen brauchen keine Weltverbesserer“

 Der Blog wird fortgesetzt und wartet auf Ihre Aphorismen in den Kommentaren und Diskussionen!

Norbert Brockmeyer

www.brockmeyer-verlag.de