Aphorismen

hier! festival. regional. international -wir sind dabei!

hier! – das ist das neue Literaturfestival des Netzwerks literaturland westfalen.
Vom 26. August bis zum 30. September 2017 zeigen mehr als 60 literarische Einrichtungen, Initiativen und
engagierte Einzelakteure aus ganz Westfalen mit mehr als 70 Sonderveranstaltungen quer durch
die Genres, was Westfalen literarisch alles zu bieten hat.

Hier finden Sie das komplette Programm als pdf

Mit Einzellesungen, speziellen Literaturtagen und kleinen literarischen Reihen, mit Lesungs- und
Gesprächsformaten sowie künstlerischen Begegnungen setzt das Netzwerk literaturland westfalen fünf Wochen lang den Fokus auf die
literarischen Stärken der Großregion zwischen Münsterland und Siegerland, Ostwestfalen-Lippe und Ruhrgebiet.

Wichtige Literatur- und Kulturorte werden ebenso präsentiert wie die hiesige Verlagslandschaft und erfolgreich etablierte
Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Westfalen. Dazu kommen viele renommierte nationale
und internationale Gäste, aber auch Nachwuchsautorinnen und -autoren.

Viele Veranstaltungen kreisen auch inhaltlich ums hier! – mit Themen rund um Heimat und lokale Identität, aber auch mit Geschichten von Flucht und Vertreibung.

Westfalen ist Literaturland.
literaturland westfalen ist hier!

Weitere Informationen und Gesamtprogramm
unter www.literaturlandwestfalen.de.

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Wir – der Universitätsverlag Brockmeyer – zusammen mit DAphA (Deutsches Aphorismus Archiv Hattingen sind dabei

mit einem großen Büchertisch unseres umfangreichen Aphorismenprogramms

beim Festivalauftakt auf Burg Hülshoff

am Samstag 26. August ab 13°° h mit großem Eröffnungsprogramm
u. a. unseren Autoren Jürgen Wilbert und Friedemann Spicker (DAphAHattingen),
die sich gewohnt  kurz fassen und Aphorismen sprechen lassen.
 um 16,30 h in der Kapelle auf Burg Hülshoff!
und Vorstellung des Buches

Spicker, Friedemann/Wilbert, Jürgen: Der Aphorismus in Westfalen € 14,90

Illustrationen Erich Krian (DAphA-Drucke 5) Bochum 2013, 2. Aufl. 2017, ISBN 978-3-8196-0937-4, kart. 20 x 14,8 cm, 126 S

Hier eine umfangreiche Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS: I Der Aphorismus in Westfalen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Von Friedemann Spicker.

II Westfälische Aphorismen. Eine Auswahl von Texten lebender Autorinnen und Autoren, Zusammengestellt von Jürgen Wilbert.

III Westfälische Aphoristikerinnen und Aphoristiker vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Eine Biobibliographie,

Anhang: Westfälischer Tag der Kleinen Gattung am 20. April 2013. Tagungsbericht.

ebenfalls dabei haben wir unseren neuen wieder wunderschönen

 Aphorismenkalender 2018

„Nur die Zeit läuft uns davon,die wir in der Zukunft suchen.“ (Christian Uri Weber) DAphA-Kalender 2018, Hrsg. J. Wilbert & F. Spicker,

Bochum 2017, ISBN 978-3-8196-1048-6-6, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder(Spiralheftung).€ 24,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe inkl. aller Abbildungen und Aphorismen

                                 

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Info:

Eine komplette Programmübersicht der drei Bühnen auf Burg Hülshoff
mit der Abfolge der Lesungen finden Sie

Besuchen Sie uns in Havixbeck zu einem Nachmittag voller literarischer Höhepunkte und stellen Sie sich Ihr

Programm nach Ihren eigenen Wünschen zusammen! Die Hauptbühne und der Publikumsbereich im Vorburg-

hof sind bei schlechtem Wetter mit einem Zeltdach geschützt. Für Ihr leibliches Wohl ist ebenfalls gesorgt.
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Ebenfalls dabei sind wir beim Wochenende der Verlage
          

Fr 01. September• 19:30 Uhr • Hattingen
Lichtenberg Vater des deutschen Aphorismus
Friedemann Spicker & Jürgen Wilbert
Musik: Weimer Sisters
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) ist der Begründer des deutschen
Aphorismus und gilt hierzulande als der bedeutsamste Vertreter dieser
kurzen Literaturgattung. In Form eines Interviews beleuchten Friedemann
Spicker und Jürgen Wilbert vom Deutschen Aphorismus-Archiv
Lichtenbergs wichtigste Lebensstationen. So befragt ein Journalist
unserer Tage Lichtenberg und Lichtenberg gibt Antwort. Heute –
in seinen Worten von damals: „Ich kann nicht sagen, ob es besser
werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es
muss anders werden, wenn es gut werden soll.“
Ort:
Stadtbibliothek Hattingen, Reschop Carré 1, 45525 Hattingen
•Eintritt: 8 €, erm. 6 € Tickets: an der Abendkasse
Veranstalter: Universitätsverlag Brockmeyer •
Infos & Kontakt:Tel. (0234) 97 91 600,
info@brockmeyer-verlag.de, www.brockmeyer-verlag.de •
Großer Büchertisch mit unseren Aphorismentiteln:
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen viel Spaß bei all diesen Veranstaltungen
Universitätsverlag Brockmeyer
Dr. Norbert Brockmeyer

 

 

Aphorismenkalender 2018 soeben erschienen1

Der neue Aphorismenkalender für das Jahr 2018 ist soeben erschienen!

„Nur die Zeit läuft uns davon, die wir in der Zukunft suchen.“ (Christian Uri Weber) lautet der diesjährige Motto- und Titelaphorismus

‚Unter den 41 Texten finden Sie wiederum die thematischen „Klassiker“, so zu Wunsch und Hoffnung und Klugheit, aber in neuem Gewand. Sie finden aber auch Aktuelles und Jahreszeitliches, nicht nur zur Narren- wie zur Fastenzeit. Thematisch geht es sportlich und humorvoll zu, formal wird sich der eine an dem Wortwitz der faulen Haut und der Sonne im Herzen, der andere an einer eher lyrischen Variante erfreuen. Sie dürfen sich darauf gefasst machen, wöchentlich in höchst unterschiedliche Stimmungen versetzt und zu höchst unterschiedlichen Gedanken angeregt zu werden. Überraschung ist dabei immer angesagt. Was Sie schon immer wissen wollten, hier wird es beantwortet: Oder kennen Sie das Gute an schlechten Vorsätzen und das Angenehme am Schattendasein? Oder woraus der Boden der Tatsachen gebaut ist? Wollten Sie nicht schon immer die Jahreszeiten aus der Perspektive der Eintagsfliegen kennenlernen?….‘

Gern können Sie den Kalender jetzt schon bei uns bestellen € 24,90. Wir liefern portofrei sofort nach Erscheinen!

Für Autoren, Zeichner und DAphA Mitglieder gibt es wieder einen Sonderpreis € 14,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe inkl. aller Abbildungen und Aphorismen

Hier einige Appetithappen:

„Versuchs mal mit schlechten Vorsätzen. Die halten länger.“ Hermann Rosenkranz

„Humor ist das Sprungtuch, an dem das Unglück vorbeispringt“ Peter-T. Schulz

„Postfaktischer Leistungssport: Leerlauf.“ Hans Norbert Janowski

„Eintagsfliegen halten die Jahreszeiten für eine Verschwörungstheorie.“ Peter Hohl

„Auch Vielfalt gibt es als Monokultur.“ Heimito Nollé

„Da sich eine Weltkrise an die andere reiht, fehlt uns für den Weltuntergang schlicht die Zeit.“ Felix Renner

„Man wird nicht aus dem Leben klug, aber durch das Leben.“ Gerhard Uhlenbruck

„Bildung und Wein gehören zusammen, denn beide setzen Lesen voraus.“ Detlef Träbert

„Auch wenn man am Jahresende alle Probleme vom Tisch hätte, eines würde immer noch bleiben – keines mehr zu haben.“ Dorin Ulmann

Eine Vorschau auf alle im Kalender abgebildeten Bider finden Sie bei der Kalenderbeschreibung im Shop

Lehrer-Welsch-Preis für das literarische Werk von Gerhard Uhlenbruck

Die Regionalgruppe Köln des Vereins für deutsche Sprache  verleiht seit 2004 den Lehrer-Welsch-Sprachpreis. In Erinnerung an den Kölner Lehrer Heinrich Welsch (1848-1935) ehrt der VDS damit Menschen, die Kölsch und die deutsche Sprache lebendig erhalten. Erster Preisträger war der damalige Zugleiter Alexander von Chiari, der im Rosenmontagszugmotto 2005 das englische Wort „Kids“ nach Protesten durch das kölsche Wort „Pänz“ ersetzt hatte.

. Diesen Preis erhielten u.a. „De Höhner“, Die Sendung mit der Maus oder MdB Wolfgang Bosbach und in diesem Jahr unser Autor Gerd Uhlenbruck für sein hauptsächlich in unsererm Verlag erschienenes literarisch-aphoristisches Werk!

Zu diesem Anlass ist ein neues Aphorismenbuch, sein 9. in unsererm Verlag erschienen

  

Uhlenbruck, Gerhard: KEIN SATZ IST FÜR DIE KATZ € 12,90

„Gedankenspiele zum Ablauf eines abgelaufenen Lebens“ (Aphorismen), Bochum 2017, ISBN 978-3-8196-1046-2, kart. 21, 14,6 cm. 116 S.

Das Buch erscheint Anfang August 2017 und kann gern schon vorbestellt werden. Sofort nach Erscheinen liefern wir potofrei!

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Hier einige vorab Kostproben:

„Manche Sätze, die was taugen,
öffnen uns manchmal die Augen,
und finden so den Weg in das Gehirn
wie durch ein Nadelöhr der Zwirn,
andere bringen uns jedoch zum Denken,
indem sie mit Erkenntnis uns beschenken.2

„Verlauf eines Lebens, bei dem man sich schon im Anlauf verlaufen hat.“

„Frech gesagt ist halb gewonnen, wenn auch manchmal unbesonnen.“

„Schwarz auf weiß, das macht mich heiß, und Papier ist ungeduldig weiß.“

„Gesundheit fängt im Kopf an, und macht sich dann auf die Beine..“

Weitere lieferbare Bücher in unserem Verlag

Uhlenbruck, Gerhard: NOTIZEN VOLLER SPITZEN

Aphoristische Sprüche: Wortspiele mit dem Sprachwitz, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1034-9, kart. 21 x 14,6 cm. 112 S. € 11,90

Uhlenbruck, Gerhard: Spruchreif!

Einschlägige Geistesblitze; Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0785-5, kart. 128 S. 21.14,6 cm € 12,90

Uhlenbruck, Gerhard: Denkzettel und Therapierezepte

Sprüche und aphoristische Satz- und Sichtweisen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0993-0, kart. 21 x 14.5 cm 100 S. € 12,90

Uhlenbruck, Gerhard: DENK-AN-SÄTZE.

Wieder sinnige Sprüche und Aphoristische Heil- und Selbstpflege-Sätze, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0930-5, kart. 21 x 15,5 cm. 122 S € 9,90

Uhlenbruck, Gerhard: SPRUCHLANDUNGEN

Frech gewagt und kurz gesagt, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0959-6. kart. 21 x 14,5 cm. 110 S. € 9,90

Uhlenbruck, Gerhard: HERAUS GEFLUTSCHTES

SELBSTGESPRÄCHE VOR TAUBEN OHREN. Aphoristische Spruchsätze und Gedanken, Bochum 2016, 21 x 14,5 cm. 112 S € 11,9

Hier das Programm des Festaktes:

Wir gratulieren unserem Autor sehr herzlich zu diesem Erfolg

Dr. Norbert Brockmeyer (Verleger)

Aphorismenkalender 2017

Soeben erschienen: Der neue Aphorismenkalender 2017

Kalender 17Aphorismenkalender 2017

 

„Das Jahr liegt vor uns, aber nicht zu unseren Füßen.“ (Michael Rumpf), DAphA-Kalender 2017, Hrsg. J. Wilbert & F. Spicker, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1032-5, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder.  € 23,90

leseprobenHier eine umfangreiche Leseprobe

Zum Kalender 2017
Das halbe Dutzend ist mit dem vorliegenden Kalender aus dem Deutschen Aphorismus-Archiv voll, und wir danken unseren Käufern, Lesern und Betrachtern dafür, dass das möglich war. Sprüche und Sprüchekalender gibt es einige; was unsere auszeichnet: Sie sind original und frisch vom Erzeuger. Wie jedes Jahr haben wir aus den Einsendungen 40 Texte ausgewählt,von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Sie finden die thematischen „Klassiker“: schauen Sie doch selbst, ob Sie die neuen Versuche zu den alten Themen Treue, Eigenliebe oder Glück überzeugen können. Sie finden Aktuelles und Jahreszeitliches. Vor allem aber – wie sollte es bei einem Kalender als dem papiergewordenen Zeitbewusstsein anders sein: Sie werden immer wieder nicht nur durch den unerbittlichen Ablauf der Ziffern, die für Tage stehen, sondern auch mit den Aphorismen an die Zeit erinnert, an das Heute und Morgen, an Nachwelt, Jahreszeit, Alter, an den geglückten Augenblick. Keine Rede jetzt von „Innehalten“ und „Achtsamkeit“, die sind gerade auf der Leerformelskala ganz oben, aber es wäre nicht das Schlechteste, wenn unsere Texte da zuweilen etwas „anstoßen“. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete/bekannte Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben. Wenn Sie die/den eine(n) oder andere(n) der Wort- und Bildschaffenden näher kennen lernen möchten: auchdafür ist wieder gesorgt. Im Anhang finden Sie die nötigen Angaben in Kürze

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2017: Kathrin Bärbock; Baeredel Brehl; Helmut A. Bruder; Jörg Dahlbeck; Wolfgang Endler;  Thomas Häntsch; ; Peter Hohl; Hans-Norbert Janowski; Rudolf Kamp; Martin Liechti; ; Edith Linvers; Andrea Mira Meneghin; ; Heimito Nollé; Helmut Peters; Hans-Georg Schipping; Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger; Felix Renner; Hermann Rosenkranz; Michael Rumpf; Harald Schmid; Peter T. Schulz; Jože Širec; Georg Skrypzak; Oliver Tietze; Gerhard Uhlenbruck; Christian Uri Weber; Josef Wille; Gudrun Zydek.

RückblattZeichnungen: H.D. Gölzenleuchter (Bochum), Zygmunt Januszewski (Warschau), Mathilde Jörgens (Haan), Gerd Mittendorf (Radevormwald), Andreas Noßmann (Brühl), Jutta Pauly (Haan), Hans-Joachim Uthke (Hilden).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 3 Ex.  € 20,00 portofrei

ab 5 Ex. € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 12, 00 portofrei.

 

Unsere neuen Kalender 2016

Apho_KalenderAphorismenkalender 2016

„Im Fallen wendet sich das Blatt.“ (Georg Skrypzak), Wochenkalender 2016, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1001-1, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90

Hier eine umfassende Leseprobe

Zum Kalender 2016: Wenn man Freunde besucht und sie (ungefragt!) davon erzählen, wie anregend der Aphorismus des DAphA-Kalenders letzte Woche wieder gewesen sei (oder erzählen, dass Freunde erzählt haben, wie passend der Aphorismus letzte Woche wieder gewesen sei), dann ist das für die Kalendermacher: so richtig schön motivierend. Wir haben also keinen Grund, Ihnen 2016 den schon liebgewonnenen DAphA-Kalender vorzuenthalten. Hier ist er, zum fünften Mal. Wieder verbindet sich mit dem Gang durch das Jahr ein Gang durch die Möglichkeiten der kurzen Gattung. Wieder haben wir uns nach Kräften bemüht, aus den Einsendungen  40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Was ist zu wahr, um schön zu sein? Warum ist der Schnee von gestern mehr als nur „der Schnee von gestern“? Rostet alte Liebe etwa doch? Ist Papier wirklich geduldig? Ist es Luxus, auf Luxus zu verzichten? Neue Fragen zu alten Gewissheiten. „Wärmere Winter“, „längere Tage“, die Knallerei am Jahresende: alles aphoristisch reflektiert. Und „nackte Wahrheiten“ gibt es auch. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns  Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben.

Künstlerinnen und Künstler: Dörthe Janosa ((Wetter); Zygmunt Januszewski (Warschau); Thomas Koch (Sprockhövel); Andreas Noßmann (Brühl); Katja Pfaffenbach (Schwelm); Martin Sendlak-Rinkwitz (Bochum); Irmhild Schaefer (Sprockhövel); Monika Tönnis-Littek (Erftstadt); Hans Joachim Uthke (Hilden).

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2016:
Wilfried Besser (Recklinghausen); Eva Annabelle Blume (Gelsenkirchen); Baeredel Brehl (Dortmund); Horst A. Bruder (Grünstadt); Thomas Häntsch (Weeze); Peter Hohl (Ingelheim); Harald K. Hülsmann (Düsseldorf); Hans Norbert Janowski (Esslingen); Rudolf Kamp (Mosbach); Reiner Klüting (Bochum); Martin Liechti (Zürich / Schweiz); Edith Linvers (Recklinghausen); Andrea Mira Meneghin (Basel); Heimito Nollé (Merenschwand/Schweiz); Helmut Peters (Recklinghausen); Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (Bad Dürkheim); Felix Renner (Zug / Schweiz); Fritz A. Rinnhofer (Graz/Österreich); Hermann Rosenkranz (Düsseldorf); Hans-Georg Schipping (Haan); Harald Schmid (Berlin); Peter-T. Schulz (Mülheim an der Ruhr); Joze Sirek (Lasko / Slowenien); Georg Skrypzak (Berne); Detlef Träbert (Niederkassel); Oliver Tietze (Hohen Neuendorf); Gerhard Uhlenbruck (Köln); Hans-Joachim Uthke (Hilden); Christian Uri Weber (Radebeul); Jacques Wirion (Luxemburg); Norman Wojak (Gelsenkirchen); Gudrun Zydek (Hennef).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 5 Ex.  € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 15,00 portofrei

ab 25 Ex. € 12, 00 portofrei.

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Starcke_Kalender„Star(c)ke Wortbilder 2016“.

Bilder & Gedichte der Bochumer Künstler Peter & Michael Starcke (Monatskalender), ISBN 978-3-8196-1002-8, 16 S. 31,5 x 23 cm. € 14,90

Hier eine umfassende Leseprobe

Seit einigen Jahren unterstützen die Zwillingsbrüder, der Maler Peter Starcke und der Lyriker Michael Starcke mit ihrer künstlerischen Arbeit die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet, deren Motto folgend: „Gemeinsam handeln – gemeinsam helfen!“. Mit einem Kalender ihrer „Wortbilder“ für das Jahr 2016 wollen sich die Zwillingsbrüder erneut einsetzen und einen Teil des Erlöses dieses Kalenders der Stiftung spenden. In einem Vorwort des ebenfalls im Brockmeyer Verlag erschienenen Buches „StarckeKunst“ schreibt Michael Starcke: „wir können nicht mehr als einen anfang machen, mit allem, was werden soll.“ In diesem Sinne mag dieser Kalender ein Zeichen der Solidarität und des sozialen Engagements für die notwendige und wichtige Sache sein, Kindern, die krank sind,zu helfen.

Starcke- BrüderPeter Starcke, geboren 1949 in Erfurt, Informatiker und Systemanalytiker, lebt als Maler und Zeichner in Bochum. Seit 1982 stellt er regelmäßig aus und ist auch an Gruppenausstellungen beteiligt. Ausstellungsorte waren bisher u. a. in Erfurt, Dinslaken, Geldersheim, Mülheim a. d. Ruhr, Gelsenkirchen, Bochum und anderswo. Neben Bildern, Zeichnungen und Linoldrucken gestaltet er Buchtitel und Kalender und illustriert Gedichtbücher undGedichte, u. a. die seines Zwillingsbruders Michael.

Michael Starcke, geboren 1949 in Erfurt, lebt und arbeitet als Lyriker in Bochum. Mitglied im VS, der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE, im Pen-Zentrum Deutschland und im Kunst4tel. Arbeitsstipendien des Landes NRW.2013 Preisträger des 3. Dorstener Lyrikpreises 2013, 2013 Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur. 25 selbstständige Veröffentlichungen, zuletzt: „tröstlich die grüne decke“, Gedichte, Bochum 2012;  „von oben winzige punkte“, Gedichte, Bochum 2014.

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Unser Frühjahrsprogramm 2015

Vor kurzem erschienen:

Hier unsere aktuellen Bücher in einer Bücherwand

Soeben erschienen in einer überarbeiteten Neuauflage in größerer Schrift, anderem Umbruch und stärkerem Papier (daher fast 30 Seiten umfangreicher)

BuchelaMonika Littau: Vom Sehen und Sagen. Die Buchela, Ein Biografieroman. ISBN 978-3-8196-0848-3, Bochum 2012, 2. überarb. Aufl. 2015 kart. 342 S. 21 x 13. cm. EUR 17,90

Alles, was Buchela sich wünscht und liebt, scheint ihr verloren zu gehen: Der Lieblingsbruder bei einem Unfall, der Vater im 1. Weltkrieg, das ersehnte Kind stirbt bei der Geburt, und während des Nationalsozialismus wird ihre Familie wie alle Sinti und Roma als asozial und kriminell verfolgt. Die Mutter stirbt in Auschwitz. Wäre da nicht ihre Gabe, Buchela würde an diesem Leben verzweifeln. Doch ihre Vorhersage, dass Konrad Adenauer 1949 den Wahlsieg erringen wird, macht sie schlagartig berühmt. Madame Buchela wird zur Pythia von Bonn.

MONIKA LITTAU wurde 1955 in Dorsten geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geografie und Musikwissenschaft in Bochum und Münster arbeitete sie mehr als 20 Jahre in Forschung, Bildung und Kultur-/Literaturförderung, zuletzt im Kulturministerium Nordrhein-Westfalen. Sie lebt heute als freie Autorin im Ruhrgebiet und im Rheinland. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kinderliteratur, schrieb für Hörfunk und Bühne und veröffentlichte Sachbücher. Für ihre literarische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Nominierung für den Deutschen und Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb in Arnsberg, Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen, Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen und des International Writers and Translators’ Center of Rhodes (iwtcr).

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Auch als ebook lieferbar epub  7,99      Kindle edititon € 7,99

MühlKarl Otto Mühll: Totenwache, Abschiede, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0981-7, kart. 111 S. 19 x 12 cm.  9,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Karl Otto Mühl, der nach einem langen Leben zurückblickt auf Schicksale, fremde und eigene, blickt auf die Freunde, die ihn bereits verlassen haben. Sie sind ihm liebend gegenwärtig, und die Erinnerung an sie wird zur aktuellen Begegnung  mit der Rätselhaftigkeit des Lebens und Sterbens. Er hat sie sich nicht nach öffentlicher Bedeutung ausgesucht, diese Freunde, sondern nach der Intensität, mit der sie Teile seines Lebens geworden sind. Und dennoch ist jeder von ihnen ein Solitär, manchmal sogar im öffentlichen Wirken, aber für uns, die Leser, werden sie zu Marksteinen, die uns eindringlich anblicken.Sie erinnern uns daran, dass wir zusammengehören in einer Welt, die uns alle voneinander zu trennen scheint.

Karl Otto Mühl:  Geb. 16.2.1923 in Nürnberg; Realschule in Wuppertal, Lehre als Industriekaufmann, Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England Abitur. 1948–86 Werbe-, Verkaufs- und Exportleiter in verschiedenen Firmen, seit 1987 freier Schriftsteller; verheiratet, drei Töchter. Mitglied im VS. – 1975 Von-der-Heydt-Preis, 2006 Literatur-preis der Springmann Stiftung.

Soeben wurde Karl Otto Mühl mit dem Rheinlandtaler für die Förderung der Kultur im Rheinland ausgezeichnet ( s. dazu unseren Blog Preisverleihungen)

Auch als ebook erschienen € 4,99     Kindle edition € 4,99

9783819609831Flenker, Jürgen: Zungen:Schläge Aphorismen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0983-1, 20 x 12. cm. 124 S. € 11,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Zum Buch: „Verzicht ist Luxus in seiner kultiviertesten Form.“Im Sinne dieser Definition ist der Aphorismus ein Luxusgut. Sein Wesen ist die sprachliche Verknappung und die pointierte Zuspitzung. Er ist geradezu ein Gegenentwurf zur allgegenwärtigen Macht der Geschwätzigkeit.

In seinen Aphorismen setzt sich Jürgen Flenker scharfsinnig mit den sprachlichen, gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Befindlichkeiten unserer Zeit auseinander. Was der Leser in diesem Band findet, sind „Zungen:Schläge“ voller Sprachwitz und aufklärerischem Anspruch, fern jeder Sprücheklopferei. Denn:„Sprüche sind Ansichtskarten, Aphorismen sind Denkzettel.“

Jürgen Flenker wurde 1964 in Coesfeld/Westfalen zwischen Kirchenglocken und Knochenschinken geboren. Er veröffentlichte Lyrik, Prosa und Aphorismen in Zeitschriften und Anthologien und gewann verschiedene Literaturpreise, darunter den 4. Platz beim Aphorismenwettbewerb des Deutschen Aphorismus Archivs 2008, den 2. Platz beim Lyrikpreis München 2012 und den Lyrikpreis postpoetry NRW 2014. Einzelveröffentlichungen: das argument der kletterrosen (Gedichte) 2007, Aufbrüche (Erzählungen) 2012, Ebers Ende (Roman) 2013. Jürgen Flenker ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt als Vielleser und Quartalsliterat in Münster.

Schnuppertexte: „Eine erlesene Wahrheit ist meistens alles andere als das“; „Ein Aphorismus muss nicht stimmen. Es reicht aus, wenn er zutrifft“; „Aphoristiker sind Schleppnetzfischer. Der Großteil der Arbeit besteht darin, den Beifang über Bord zu werfen“; „Am Anfang war das Wort. – Am Ende die Zeitung“; „Je schärfer die Zunge, desto tiefer die Fleischwunde“; „Ein Optimist ist ein Mensch, der beim Verzehr der Henkersmahlzeit Rücksicht auf den Cholesterinspiegel nimmt“.

Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt, jeweils zu den Themenbereichen Literatur/Kunst („Wort und Widerwort“), Sprache, Medien („Zungenschläge“), Gesellschaft („Menschelndes, Allzumenschenlndes“), Männer, Frauen („Beziehungsgestrüpp“), Reilgion („Gott und die Welt und der ganze Rest“), Philosophie, Wissenschaft („Geist und Zeitgeist“), Politik („Zeitlos“).

Bereits hochgelobt und gut besprochen unser neuer Spannungsroman und Psychothriller

Pension V Roman 4Ursula Maria Wartmann: Pension Vera, Roman (Psychothriller), Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0985-5, kart. 19 x 12 cm. ca. 225 S. € 12,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe

Gemeinsam mit seiner Mutter Vera führt der fast 60jährige Marek Swoboda in Dortmund eine kleine altmodische Pension. Beide sind 1968 aus Prag geflohen, nachdem Marek dort aus verschmähter Liebe eine Mitschülerin umgebracht hat. Jahrzehnte später leben Mutter und Sohn noch immer unter einem Dach – verstrickt in Obsessionen, Hass und ihre tagtägliche Beziehungshölle. Der psychopathische Marek sehnt sich verzweifelt nach Liebe. Seine schüchternen Versuche, sich Frauen zu nähern, werden jedoch immer wieder zurückgewiesen. All die Kränkungen brechen sich schließlich in einem brutalen Gewaltakt Bahn, als auch die junge Polin Kristina ihn zurückweist. Er missbraucht und quält sie in seiner Jagdhütte im nahe gelegenen Sauerland, malt sich aber gleichzeitig eine Zukunft mit ihr aus. Marek rechnet allerdings nicht mit Lech, Kristinas halbwüchsigem Sohn. Und nicht mit Marga, seinem Pensionsgast aus Berlin. Als die Krimi-Autorin seltsame Bilder auf Mareks Rechner findet, macht sie sich mit Lech auf die Suche nach der Entführten. Und so wartet in der Jagdhütte schließlich nicht mehr Kristina darauf, dass Marek Swoboda zurückkehrt, sondern ihr Sohn – rachsüchtig und zum Äußersten entschlossen….

Ursula Maria Wartmann geb. 1953 in Oberhausen. Diplom-Soziologin. Redakteurin. Schriftstellerin. Lebte, studierte und arbeitete u.a. in Aachen, Marburg und Hamburg. 2006 Rückkehr ins Ruhrgebiet (Dortmund).

Genres: Biografie. Erzählung. Essay. Hörspiel, Reportage, Roman. Auszeichnungen: 1983 Elisabeth-Selbert-Förderpreis der Hessischen Landesregierung; 1993 Literaturpreis des Ullstein-Verlags; 1997 Auszeichnung der GEDOK; 2001 Förderpreis Literaturpreis Ruhrgebiet; 2002 Literaturpreis Oberhausen; 2007 Literaturpreis Autorinnenvereinigung Berlin

Auch als ebook erschienen € 6,99

TagungSpicker, F. & Wilbert J. ( Hrsg.): Größe im Kleinen, Der Aphorismus und seine Nachbarn. Dokumentation zum 6. Internationalen Aphoristikertreffen. Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0987-9, Zeichnungen: H.-J. Uthke und Z. Januszewski, gebunden 22,3 x 15,4 cm 126. S. € 14,90

Hier finden Sie eine sehr umfangreiche Leseprobe

Beim nunmehr 6. Aphoristikertreffen, haben wir uns zu einer Erweiterung entschlossen. Wir wollen neben dem Aphorismus auch seine Nachbarn in den Blick nehmen. Das hat unter anderem auch innere Gründe. Denn die ‚Sortenreinheit‘der Gattung ist in den Neuerscheinungen derletzten Jahre keineswegs mehr der Normalfall. Wer sind diese Nachbarn? Worin besteht die Nachbarschaft? Hat der eine oder andere dieser Nachbarnheute eine besondere Konjunktur? Besteht eine Tendenz zur Vermischung der Grenzen? Das sindnur einige der Fragen, die sich unmittelbar ergeben. „Literarische Kleinformen“: das ist der Begriff, unter den die Literaturwissenschaft diese benachbarten Formen fasst. Zu den „Literarischen Kleinformen“ gehören im Wesentlichen: die Anekdote, an deren Zweiteilung sich die Grenze zu den größeren, rein epischen Textsorten exakt bestimmen lässt, der Witz und das Rätsel, die sich schon umgangssprachlich von ihrer Intention her abgrenzen lassen, und das Epigramm, das in der Regel durch seine gebundene Form zu bestimmen ist, des Weiteren und kernhaft das Sprichwort, die in der griechischen und römischen Antike gründenden Formen Apophthegma und Sentenz, weiter die Maxime mit ihrer inhaltlich bestimmten und das Fragment mit seiner an eine literarische Epoche geknüpften Sonderbedeutung, schließlich der Aphorismus als für die Moderne besonders bedeutsame und ertragreiche Textsorte.

Uhl 15Gerhard Uhlenbruck: Denkzettel und Therapierezepte

Sprüche und aphoristische Satz- und Sichtweisen, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0993-0, kart. 21 x 14.5 cm 100 S. € 12,90

Hier eine Leseprobe

Buchrückseite:

„Im Alter sind manche Männer immer noch hinter
den jungen Mädchen her, doch sie wissen
überhaupt nicht mehr warum.“
„Es wäre ganz anders gekommen und gewesen.
hätte man diese Sprüche hier schon vorher gelesen:
denn dadurch wird das Gehirn trainiert und stimuliert,
so dass eine solche Vergesslichkeit wäre nie passiert!“

GERHARD UHLENBRUCK * 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Ausbildung in dem Fach Immunologie an den Universitäten London und Cambridge (England). Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln. Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung (Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes („Zauberberg-Erlebnis“) im Schwarzwald: Folge war ein „aphoristischer“ Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard Günther: „Nicht für immer – .“ 1975). Ab 1977 erschienen dann in regelmäßiger Abfolge fast jährlich eigene, vorwiegend medizinische Aphorismenbände.

 Auch als ebook erschienen € 5,99

TreeckDieter Treeck: „Ich habe noch ein Bein von Dir…“

Poesie des Alltags, Zeichnungen von Henryk Bzdok, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0980-0, kart. Klappenbroschur 142 S. 20 x 12,5. cm. € 12,90

Hier eine Leseprobe dieses humorvollen Buches

Vers-Satiren, Couplets, Chansons und Alltagspoesie aus der „Wort-Werkstatt“ des Dortmunder Satirikers, Poeten und Erzählers Dieter Treeck unter einem provokant-augenzwinkernden Titel: „Ich habe noch ein Bein von Dir“. Es sind Texte aus zwanzig Jahren, in denen der Autor vor allem Liedtexte, aber auch leichtfüßige und schräge Verse notierte, in denen er wort-spielerisch die Besonderheiten des Alltäglichen aufspürte. Gedichte, in deren Zeilen sich die – mitunter frivolen – Gedanken frech-fröhlich biegen.

„Du hast mir in mein Herz gestochen; mit spitzer Feder, Wort um Wort“. In diesen Zeilen aus dem Gedicht „messerscharf“ spiegelt sich z.B. die Palette makabrer, spöttischer, aber auch melancholischer Verse, die für die Kabarett-Bühne entstanden.

Von besonderem Reiz sind auch die Gedichte, die besonderen Anlässen gewidmet sind: satirische Impressionen von Ungarn-Reisen etwa, Geburtstags-Widmungen abseits aller Rituale und nicht zuletzt auch deutsche Nachdichtungen ungarischer Kabarett-Chansons aus dem frühen 20. Jahrhundert. Eine Entdeckung zweifellos!

Der in Katowice/Kattowitz lebende Zeichner Henryk Bzdok hat den Texten seines Freundes Dieter Treeck eigene Bild-Kommentare beigegeben.

Auch als ebook lieferbar € 4,99

kulinKulin, Katja & Kroos, Christian (Hrsg.): AufBruchStellen

Die besten Texte aus drei Jahren Zehntausend-Wettbewerb im DSFo, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0988-6, kart. 20 x 12,4 cm. 135 S. € 12,90

Hier wieder eine Leseprobe

Das Leben des Menschen steckt voller Brüche, längst verläuft es nicht mehr gradlinig, nichts scheint vorherbestimmt. Seine Wendungen sind kaum vorhersehbar, und oft genug bleibt uns selbst eigenes Handeln unerklärlich.
Im Zehntausend-Wettbewerb des Deutschen Schriftstellerforums entstanden vielschichtige gegenwartsliterarische Texte, die auf verschiedenste Weise von Aus- und Aufbrüchen, von deren Gelingen oder Scheitern, berichten. Sie belegen, dass das Internet durchaus Raum für die Entwicklung ernsthafter Literatur bietet.
Das Medium Buch erlaubt noch einmal einen ganz neuen Blick auf die Texte, und so vereint dieser Sammelband die besten Beiträge aus drei Jahren Wettbewerb.

Es wäre verfehlt, hier über die einzelnen Geschichten reden zu wollen, ein Überblick würde an der Vielfältigkeit ihrer Inhalte scheitern. Zu verschieden sind die Texte, zu unterschiedlich ihre Art, von augenzwinkernder Leichtigkeit bis zu dunkelstem Pessimismus, von wortgewaltiger Expressivität bis hin zu leiser Reduktion. Jeder Text nimmt den Leser mit auf eine höchst individuelle und eigenartige Reise, doch auf den Punkt geschrieben sind sie alle: Zehntausend Zeichen erlauben keine großen Ausschweifungen. Es sind Miniaturen mit vielen Facetten und, was die Zusammenstellung in diesem Band angeht, ohne Wiederholungen.

Auch als ebook lieferbar € 6,99

Über Ihr Interesse würden wir uns freuen. Unser aktuelles Programm liefern wir portofrei!

Hier unser komplettes Buchprogramm

Mit freundlichen Grüßen

Ihr. Norbert Brockmeyer

Banner Verlag II

Neuer Online shop und Geschenktipps

9783819609695_frontcover Students Studying in LibraryUnser neugestalteter, moderner und attraktiver Onlineshop brockmeyer-verlag.de ist seit einigen Tagen Online. Ein Besuch lohnt sich . Hier finden Sie auf den Artikelseiten unser aktuelles belletristisches und wissenschaftliches Buchprogramm, und ein großes Angebot preiswerter Restauflagen älterer Titel unseres Hauses,  die  wir zu sehr günstigen Sonderpreisen anbieten. Zahlreiche Titel haben wir inzwischen auch als ebooks publiziert.

NeuUnsere aktuellen Neuerscheinungen finden Sie hier

Weihnacht 5Einige Geschenktipps  haben wir für Sie hier zusammengestellt

Nur einige Titel, die ausgezeichnet oder/und in den Medien besonders gewürdigt wurden möchten wir hier im einzelnen vorstellen

9783819609718_frontcoverZeller, Michael: BruderTod.

Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. 21 x 14,5 cm. 144 S.€ 14,90

hier eine ausführliche Leseprobe

Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller leben zu können. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Herausragend die Romane FOLLENS ERBE, CAFÉ EUROPA, DIE REISE NACH SAMOSCH, FALSCHSPIELER. Zuletzt erschienen (im Universitätsverlag Brockmeyer) die Gedichte „wie es anfängt : wie es endet“. Er lebt seit längerem in Wuppertal.

Zum Buch: Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

Der Titel wurde am 19.11.14 in der FAZ in einer ausführlichen Rezension als bemerkenswertes, bewegendes Buch gewürdigt!

Das Buch des Siegers des diesjährigen Aphorismenwettbewerbs des Schweizers Heimito Nollé wurde vor allem in Schweizer Zeitungen in teilweise ganzseitigen Berichten als bemerkenswertes Debüt hervorgehoben!

9783819609640_frontcoverNollé, Heimito: Aussätzer.

Aphorismen, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0964-0, kart. 20 x 12 cm. 90 S. zahlreiche s/w Fotos € 11,90

Hier wieder eine ausführliche Leseprobe

Heimito Nollé wurde 1970 in Zürich geboren. Er studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Berlin und schloss mit einer Arbeit über Hannah Arendt ab. Sein literarisches Interesse gilt vorwiegend dem Aphorismus und der Lyrik. Heimito Nollé ist 1. Preisträger des Aphorismen-Wettbewerbs 2014 des Deutschen Aphorismus-Archivs (DAphA). Die Aphorismensammlung „Aussätzer“ ist sein Erstling. Seit 2008 ist Nollé als Medienanalyst tätig. Er lebt mit Frau und Hund in Merenschwand, Schweiz.

Zum Buch: Einer seiner preisgekrönten Aphorismen lautet: „Um den Schein zu wahren, verbirgt sich Größe oft im Unscheinbaren.“ Überzeugt hat die Juroren zum einen „die gleichmäßige Qualität der eingereichten Aphorismen“, zum anderen „die bildhafte Umsetzung“. Neben der philosophisch-inhaltlichen Fundierung sind es genau diese Gütekriterien der bildhaft-metaphorischen und sprachlich-stilistischen Ausgestaltung, die auch die Texte dieser Veröffenlichung mit dem originellen Titel „Aussätzer“ auszeichnen. …Er selbst ist kein „epischer Charakter“; seine Texte sind kurz und prägnant, dabei jeweils „mehr als ein Spruch, ein Einspruch.“ Das berühmt-berüchtigte Potenzproblem des Aphoristikers (nach Hanns-Hermann Kersten: „je kürzer- desto besser“) wird auch von ihm beklagt: „Der Aphoristiker ist ein schlechter Liebhaber – kaum auf der Höhe, kommt er schon zum Punkt.“ …Was ihn durchgängig zu kritisch-aphoristischen Kommentaren herausfordert, ist das Geschwätzige, das Laute in unserer Kommunikationsgesellschaft. Dies belegen die folgenden Beispiele:: „Die schlimmste Lärmbelästigung … ist das Platzen von Sprechblasen.“ / „Im Rauschen der Informationsflut hört man den Ertrinkenden nicht.“ / „Die Bilderflut zerstört jede Anschauung.“ Darin wird sein zentrales Anliegen, Aphorismen zu schreiben, deutlich: Aphorismen sind für ihn „kleine Lichtungen im Phrasenwald.“  …Hier einige bissig-appetitliche Kostproben: „Er sank immer tiefer, bis auf die Höhe der Zeit.“ / „Eine Zeit, in der sich alles bewegt, ist nicht zwangsläufig eine bewegteZeit.“ / „Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns!“ / „Wir betreiben Raubbau an der Zeit: von der langen Weile bleiben nur noch Schrecksekunden.“ … Neben den grundlegenden Stilmitteln der Verknappung und Überraschung beherrscht er gleichermaßen den wirkungsvollen rhetorischen Kniff der Pointierung und Übertreibung: „Beim Versuch des aufrechten Gangs bringen es viele nur bis zum Strammstehn.“ Von der beißenden, (selbst)ironischen Kritik bleibt auch sein Geburts- und Heimatland Schweiz nicht verschont: „Um den Horizont der Schweiz zu erweitern, müsste man Berge versetzen können.“ Oder als lakonische (Schein-)Definition: „Die Schweiz, ein Alptraum.“ Ferner finden wir bei Nollé auch viele sprachliche Neuschöpfungen (Neologismen), so u.a. „Egotripper“, „Sprach-Emissionen“, „Uhrteil“, „Bildungsdrohung“, „Broschürenkunst“, „Bodybuilder der Literatur“. Der Aphorismus in Frageform kommt ebenfalls vor: „Mit wem betrügt man sich selbst?“ / „Was nützt Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit?“ / „Er ist Vorstand der Firma, warum sollte er hinter ihr stehen?“ … Nollés „Aussätzer“ stellen eine viel versprechende Bereicherung der gegenwärtigen Aphorismus-Landschaft dar.(Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

WeinbörnerStolz sind wir auch auf  das neue Buch des diesjährigen Siegers des Müller-Felsenburg Preises für aufrechte Literatur Udo Weinbörner

Weinbörner, Udo: ZART WILL ICH DICH BERÜHREN.

GEDICHTE Mit schwarz-weiß Fotografien von GERHARD NOTZEM, Geleitwort MICHAEL STARCKE, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0968-8, kart. 20 x 12,5 cm 154 S.€ 11,90

Hier wieder die ausfürhliche Leseprobe

Auf 150 Seiten, Gedichte ausgewählt aus 30 Jahren, zusammengestellt in einer handsignierten, limitierten Auflage. Zusammen mit den Bildern des Werler Fotografen Gerhard Notzem ein Leseereignis und das Buch ein Liebhaberstück zugleich. Die jetzt vorliegenden Liebesgedichte, Zeitgedichte, Gedichte vom Glauben und Heimatgedichte sind thematischen Schwerpunkten zugeordnet und auf eine spannende und höchst anspruchsvolle Art unterschiedlich. Der Lyrikband bezaubert bei den Liebesgedichten mit einfühlsamen Metaphern, scheut dabei oft auch nicht Reim und Versmaß. Viele der Gedichte sind inzwischen nicht von ungefähr bereits vertont. Soziales Engagement, experimentelle Lyrik und Gedichte in der Tradition der Literatur der Arbeitswelt zeigen im anschließenden Kapitel einen Dichter, der alltagssprachenmächtig nicht im Elfenbeinturm wohnt. Sehr persönliche Eindrücke eröffnen sich dem Leser in den Glaubensgedichten und in den in ihrer Art ganz besonderen Gedichten über den Geburtsort Plettenberg in Westfalen.

Udo Weinbörner *1959 in Plettenberg (Westfalen), lebt in Meckenheim bei Bonn. Er ist Autor von zahlreichen Sachbüchern und Romanen. 2005 erschien sein erfolgreicher historischer Roman „Schiller/Der Roman“, 2010 der Roman „Der General des Bey/Das abenteuerliche Leben des Amrumer Schiffsjungen Hark Olufs“, und 2013 der Roman „Georg Büchner/Das Herz so rot“ und die Erzählungen „Goethe, Schiller & Company“: 1985 publizierte er, seinen erster Gedichtband „Goethe ade“. Weinbörner wurde 2014 mit dem ‚Alfred- Müller-Felsenburg-Preis-für aufrechte Literatur“ausgezeichnet.

Wagner 1Hinweisen müssen wir natürlich noch nicht nur für Bochumer auf die neu erschienene DVD

Bomben auf Bochum. Film von Johannes Volker Wagner

Eine deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0978-7, Spieldauer ca. 50 Min. DVD in Box 18,5 x 12 cm. mit Infomaterialien. € 19,90

Der Film versucht, die Realität des Krieges in deutschen Städten in den Jahren 1942-45 einzufangen. Das Besondere liegt in seiner dokumentarischen Nähe zum Geschehen. Viele Aufnahmen wurden oft unter Lebensgefahr unmittelbar nach den Luftangriffen gedreht. So sind einzigartige Filmdokumente entstanden., die in gleicher Intensität aus keiner anderen deutschen Stadt überliefert sind.

Johannes Volker Wagner, Autor und Herausgeber des Filmes, ist ausgewiesener Nationalsozialismus Forscher. Er hat sich seit vielen Jahren wissenschaftlich und medial, aber auch beruflich – als Referent beim Bundesarchiv und langjähriger Direktor des Stadtarchivs Bochum – mit Fragen zur NS-Zeit beschäftigt.

PulsHingewiesen werden soll natürlich auch noch auf unsere letzte, Anfang Dezember erschinenene Neuerscheinung:

Puls, Gerd: Lass es Liebe sein.

Erzählungen, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0977-0, kart. 19 x 12 cm. 240 S.€ 13,90

Hier wieder die Leseprobe

Liebevolle“ Erzählungen, die es in sich haben: 14 abwechslungsreiche und pointierte Erzählungen bringen es auf den Punkt. Es ergeben sich zarte Berührungen und herbe Enttäuschungen, lustvolle Begegnungen und mörderische Beziehungen. Erotik und Spannung, Liebe und Mordlust gehen – genau beobachtet und mit leichter Feder einfühlsam und humorvoll in Szene gesetzt – (nicht immer) harmonische Verbindungen ein. 14 Erzählungen über Lust und Leidenschaft, Enttäuschung und Tod. Auf Umwegen, Irrwegen, Abwegen, schmalen Trampelpfaden und prachtvollen Boulevards, auf Einbahnstraßen, Sackgassen oder im Kreisverkehr – überall ist Liebe unterwegs und was dafür gehalten wird. Überraschend, unterhaltsam und amüsant, unbeschwert und temperamentvoll, aber auch nachdenklich und melancholisch bewegen sich die Erzählungen in ganz unterschiedliche Richtungen. Im weiten Feld menschlichen Miteinanders von zartem Beginn hin zu groteskem Scheitern inmitten skurriler und makabrer Momente, Varianten, Konstellationen und Situationen kommt auch der Humor nicht zu kurz.

Gerd Puls *1949 in Kamen; verheiratet, zwei Söhne. Gerd Puls lebt nach wie vor in Kamen. Seit 1971 regelmäßige Veröffentlichungen von Lyrik, Erzählungen, Kindergeschichten, Reportagen, Zeichnungen und Druckgrafik in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien.
Bildnerische Arbeiten vor allem in den Bereichen Zeichnung, Malerei und Skulptur. Seit 1971 regelmäßige Kunstausstellungen, häufig in Verbindung mit Lesungen.

Weihnacht 3Mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit

Ihr Norbert Brockmeyer

 

 

Unser Bücherherbst 2014

Soeben erschienen:

UVB_Lemmer_Der Sand der Namib_Umschlag_2K.inddHellmut Lemmer: Der Sand der Namib, Roman, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0965-7, kart. 19 x 12,5 cm 372 S. EUR 17,90

auch als ebookeBOOK erschienen € 7,49

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Zum Buch: In Südwestafrika, der ehemals deutschen Kolonie, lebte vor hundert Jahren die Familie des Missionars Karl Skär und seiner Frau Wilhelmine, zu der insgesamt zehn Kinder gehörten. Über dreißig Jahre hinweg können wir hautnah die Geschichte des Landes, die Arbeit des Missionars, seine Sorgen und Probleme, Hoffnungen und Erfolge sowie das quirlige Familienleben in diesem exotischen Land miterleben. Schutztruppler, Herero, Antilopen, Zebras und Perlhühner kreuzen unseren Weg. „Ovambo und Kolonialherren, Missionare und Diamantensucher – dieser Roman ist vielschichtig wie der Sand der Namib. Geschichte wird lebendig.“ So urteilt die WAZ Essen. Der Roman beinhaltet Kolonialgeschichte, Missionsgeschichte und Familiengeschichte. Das Panorama des ehemaligen Südwest, das Leben der Menschen dort vor hundert Jahren, die Aufgaben und Ziele der Mission und der Kolonialherren, die Verdienste und die Schuld, werden vor den Augen des Lesers lebendig. Und man wird Zeuge, wie der Autor recherchiert hat, begleitet ihn auf Spaziergängen mit betagten Familienmitgliedern, ins Kirchenarchiv in Windhoek, zu den unwirtlichsten Stellen der Wüste oder auf den Friedhof in Unterbarmen. Für jeden, der das heutige Namibia besucht hat oder besuchen will, ist dieser Roman ein eindrucksvoller Schlüssel zum Verständnis des Landes und seiner Bewohner.

P1000481Hellmut Lemmer (* 1947 im Sauerland) ist Schriftsteller, Rezitator und Kulturschaffender. Er lebt mit seiner Familie in Hattingen an der Ruhr. Seit 1994 ist er Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Bis zum Jahr 2009 war er tätig als Studiendirektor an einem Wuppertaler Gymnasium. Seit der Gründung im Jahr 1985 arbeitete er richtungsweisend in der Hattinger Kulturinitiative Kubischu. Er ist Initiator der Hattinger Literaturtage und des international beachteten Hattinger Förderpreises für junge Literatur.

Ebenfalls soeben erschienen das Buch des Gewinners des diesjährigen Aphorismenwettbewerbs

9783819609640_frontcoverHeimito Nollé: Aussätzer, Aphorismen, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0964-0, kart. 20 x 12 cm. 90 S. zahlreiche s/w Fotos EUR 11,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Foto_Heimito_NolléHeimito Nollé wurde 1970 in Zürich geboren. Er studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Berlin und schloss mit einer Arbeit über Hannah Arendt ab. Sein literarisches Interesse gilt vorwiegend dem Aphorismus und der Lyrik. Heimito Nollé ist 1. Preisträger des Aphorismen-Wettbewerbs 2014 des Deutschen Aphorismus-Archivs (DAphA). Die Aphorismensammlung „Aussätzer“ ist sein Erstling. Seit 2008 ist Nollé als Medienanalyst tätig. Er lebt mit Frau und Hund in Merenschwand AG, Schweiz.

Zum Buch: Einer seiner preisgekrönten Aphorismen lautet: „Um den Schein zu wahren, verbirgt sich Größe oft im Unscheinbaren.“ Neben der philosophisch-inhaltlichen Fundierung sind es als Gütekriterien die bildhaft-metaphorische und sprachlich-stilistische Ausgestaltung, die die Texte dieser Veröffenlichung mit dem originellen Titel „Aussätzer“ auszeichnen. …Er selbst ist kein „epischer Charakter“; seine Texte sind kurz und prägnant, dabei jeweils „mehr als ein Spruch, ein Einspruch.“ Das berühmt-berüchtigte Potenzproblem des Aphoristikers (nach Hanns-Hermann Kersten: „je kürzer- desto besser“) wird auch von ihm beklagt: „Der Aphoristiker ist ein schlechter Liebhaber – kaum auf der Höhe, kommt er schon zum Punkt.“ …Was ihn durchgängig zu kritisch-aphoristischen Kommentaren herausfordert, ist das Geschwätzige, das Laute in unserer Kommunikationsgesellschaft. Dies belegen die folgenden Beispiele:: „Die schlimmste Lärmbelästigung … ist das Platzen von Sprechblasen.“ / „Im Rauschen der Informationsflut hört man den Ertrinkenden nicht.“ / „Die Bilderflut zerstört jede Anschauung.“ Darin wird sein zentrales Anliegen, Aphorismen zu schreiben, deutlich: Aphorismen sind für ihn „kleine Lichtungen im Phrasenwald.“ …Hier einige bissig-appetitliche Kostproben: „Er sank immer tiefer, bis auf die Höhe der Zeit.“ / „Eine Zeit, in der sich alles bewegt, ist nicht zwangsläufig eine bewegte Zeit.“ / „Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns!“ / „Wir betreiben Raubbau an der Zeit: von der langen Weile bleiben nur noch Schrecksekunden.“ … Neben den grundlegenden Stilmitteln der Verknappung und Überraschung beherrscht er gleichermaßen den wirkungsvollen rhetorischen Kniff der Pointierung und Übertreibung: „Beim Versuch des aufrechten Gangs bringen es viele nur bis zum Strammstehn.“ Von der beißenden, (selbst)ironischen Kritik bleibt auch sein Geburts- und Heimatland Schweiz nicht verschont: „Um den Horizont der Schweiz zu erweitern, müsste man Berge versetzen können.“ Oder als lakonische (Schein-)Definition: „Die Schweiz, ein Alptraum.“ Ferner finden wir bei Nollé auch viele sprachliche Neuschöpfungen (Neologismen), so u.a. „Egotripper“, „Sprach-Emissionen“, „Uhrteil“, „Bildungsdrohung“, „Broschürenkunst“. Der Aphorismus in Frageform kommt ebenfalls vor: „Mit wem betrügt man sich selbst?“ / „Was nützt Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit?“ / „Er ist Vorstand der Firma, warum sollte er hinter ihr stehen?“ … (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

9783819609619_coverAphorismenkalenderVor kurzem erschienen: Der neue Aphorismenkalender 2015! In einer vollständigen Leseprobe können Sie sich ein Bild dieses wunderschönen, geistreichen Kalenders machen und ihn natürlich gern bestellen! Wir liefern portofrei!.

Aphorismenkalender 2015 „Galgenhumor lässt die Seele baumeln“ (Jörg Dahlbeck), DAphA-Kalender 2015, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0961-9, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90

Kalender 2Zum Kalender: Fragen Sie sich auch, ob der Sommer dieses Jahr baden geht oder ob es ein Sommerloch gibt? Kann der November guttun, und kommt der Dezember zu früh? Auflösung im vorliegenden Kalender, zu gegebener Zeit (26. Woche, 33., 44., 49.). Wenn Sie durch den liebevollen Februar (Valentinstag), den entbehrungsreichen März (Fastenzeit) oder den wetterlaunigen April begleitet werden wollen: greifen Sie zu! Dass Schiffbruch nicht in jedem Fall eine Katastrophe ist (39.), dass es nicht genügt, aus dem Hamsterrade herauszufinden (35.): hier werden Sie zum Nachdenken darüber verführt. Zum Erntedankfest, zum Totensonntag und zum Jahreswechel ist unseren Autoren gleichfalls wieder Überraschendes und Bedenkenswertes eingefallen. Und Schnee gibt es ungeachtet des letzten Winters auch mehrfach. Wenn Ihnen das alles aber zu jahreszeitlich ist: dann finden Sie hier auch die großen Gegenwartsfragen – gattungsgemäß klein – verhandelt, besonderen Stoff fürs Gehirn (24., 29.), das Bauchgefühl nicht zu vergessen (17.). Oder suchen Sie solide Imperative, wollen über das Schöne nachdenken (22.) und das, was sie wieder zu tun versäumt haben? Auch damit können wir dienen. Wieder haben wir uns bemüht, 40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen. Wieder haben wir auch Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete Künstler/innen zur Verfügung gestellt haben.

Am 10. September erscheint ein neuer Kriminalroman:

9783819609756Günter Schönborn: Die verschollenen Pläne, Krimi Krimi zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0975-6, kart. 19 x 12 cm. 116. S. EUR 9,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Zentral- und Osteuropa vor und nach der politischen Wende der 90er-Jahre. Ein Kommunikationszentrum wird lahmgelegt, ein Wochenendhaus brennt ab, ein Auto fliegt in die Luft, ein Flugobjekt stürzt ab, ein Manager verschwindet spurlos, es beginnt eine Jagd nach angeblich verschollenen Plänen. Vorgänge, die zunächst keinen Zusammenhang erkennen lassen, sich aber im Verlauf der packenden Handlung zu einem Mosaik menschlicher Schicksale zusammenfügen. Das alles geschieht an authentischen Schauplätzen, vor dem Hintergrund umfassender gesellschaftspolitischer Veränderungen und im Spannungsfeld von wirtschaftlichen Interessen und wissenschaftlichem Anspruch. Ein faszinierendes Spiegelbild der damaligen Zeit des Umbruchs und seiner Gewinner und Verlierer.

Foto Günter SchönbornGÜNTER SCHÖNBORN bekleidete als Betriebswirt über Jahrzehnte hinweg Führungspositionen in der Wirtschaft. Er war in zahlreichen Ländern mit herausfordernden Aufgaben betraut. Für seinen letzten Arbeitgeber, ein Unternehmen der Telekommunikationsbranche, war er maßgeblich am Aufbau der neuen Märkte in Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika beteiligt. Nach seiner Pensionierung veröffentlichte er einige erfolgreiche Fachbücher. Für den vorliegenden Krimi konnte er auf seine umfangreichen fachlichen Erfahrungen und menschlichen Begegnungen zurückgreifen.

Dieser Krimi ist bereits alsebook eBOOK erschienen EUR 4,99

Mitte September erscheint:

9783819609718_frontcoverMichael Zeller: BruderTod, Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. 21 x 14,5 cm. 144 S. EUR 14,90

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Porträt1145Michael Zeller,
ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller leben zu können. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Herausragend die Romane FOLLENS ERBE, CAFÉ EUROPA, DIE REISE NACH SAMOSCH, FALSCHSPIELER. Zuletzt erschienen (im Universitätsverlag Brockmeyer) die Gedichte „wie es anfängt : wie es endet“. Er lebt seit längerem in Wuppertal.
2013 erschien bei uns Michael Zellers Lyrikband: wie es anfängt : wie es endet

Zum Buch: Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

Das ebookeBOOK ist bereits erschienen EUR 7,99

Aus unserem Hauptverlagsgebiet, der Aphoristik erscheinen bzw. sind gerade erschienen:

9783819609664_frotncoverHarald K. Hülsmann: LANG NACHGEDACHT und KURZ GEFASSTEine Auswahl von Aphorismen & lyrischen Notaten aus jüngerer Zeit – Zum 80. Geburtstag herausgegeben von Jürgen Wilbert, Titelzeichnung Hans-Joachim Uthke, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0966-4, kart. 20 x 12 cm. 32 S EUR 7,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe

Am 6. Juni 2014 ist der Düsseldorfer Autor Harald K. Hülsmann 80 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums fand am 2. Juli 2014 eine kleine Ehrung im NRW-Literaturbüro Düsseldorf statt. Folglich reifte die Idee, seine bisher unveröffentlichten Kurztexte zu sichten, zu sortieren und eine Auswahl davon herauszugeben. Jetzt liegt dieser Auswahlband vor, die Texte sind gemäß den jeweiligen Datumseinträgen nach Jahren 2007 ff. geordnet. Überzeugen Sie sich nun also selbst von seiner ausgeprägten Fähigkeit zur Prägnanz und zur lyrischen wie satirischen Ausdruckskraft.

HülsmannHarald K. Hülsmann wurde am 6. Juni 1934 in Düsseldorf geboren, im Zeitraum von 1962-1997 arbeitete er als Verwaltungsangestellter. Seine beruflichen Erfahrungen als „abhängig Beschäftigter“ sind mehrfach in seine Aphorismen eingeflossen. Für seine literarische Arbeit hat er diverse Preise und Stipendien erhalten, so u.a. den Senryu-Preis in Japan 1983 für seine Haikus und 1989 das Bundesverdienstkreuz; er ist Mitglied in der KOGGE, im VS und im P.E.N. Und was hält der Geehrte selber von solchen Preisverleihungen? In einem seiner Notate heißt es: „Kulturpreise werden oft von jenen vergeben, die selbst gerne einen solchen erhalten hätten.“ (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert).

Tra bert_U1(1)Detlef Träbert: Ein Vertrauensbruch lässt sich nicht schienen Aphorismen und andere kleine Sachen, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0970-1, kart. 19 x 12,5 cm. 86 S EUR 9,90

Hier wieder eine umfangreiche Leseprobe

SCHNUPPERTEXTE: ‚Denken ist vorsätzlich‘; ‚ Wer denkt, sündigt nicht.‘; ‚Gedankenspiele sind Spiele ohne Sieger, bei denen man nur gewinnen kann‘; ‚Freiheit für Gedanken: Raus aus den Köpfen!‘; ‚Des Menschen Hoffen mag vergehen, die Hoffnung selbst bleibt stets bestehen‘; ‚Breitet der Kummer Schatten aus, so wirft Lächeln einen Schimmer Lichtes in deine Seele‘; ‚Der etwas von dir hält, gibt dir Halt.‘; ‚Der Gelassene hat Selbstbewusstsein, der Lässige demonstriert es‘; ‚Ein Tiefpunkt gibt Orientierung‘

ZUM BUCH: Wie gehen Menschen miteinander, wie gehen sie mit sich selbst um? Wie gestalten sie ihr Leben – das eigene wie das soziale? Um Sinnfragen, Menschlichkeit und Frieden geht es in diesem Buch. Mit Aphorismen, anderen Kurzprosa-Formen sowie lyrischen Texten reflektiert Detlef Träbert den herrschenden Zeitgeist, Krieg und Gewalt, Tod und Sterben, Religion und mehr. Mal humorvoll, mal satirisch, mal besinnlich, mal polarisierend, dabei stets geistreich und originell, fordert Träbert zum Mit-, Nach- und Selbst-Denken auf. Eine Lektüre, die niemanden kalt lässt!

DSC_0377ZUM AUTOR: Der Diplom-Pädagoge DETLEF TRÄBERT aus Köln ist bundesweit als Referent für pädagogische und bildungspolitische Themen gefragt. Neben seiner Vortrags- und Fortbildungstätigkeit verfasst er Sachbücher und schreibt für Zeitungen und Zeitschriften. (www.schulberatungsservice.de) Ehrenamtlich ist Detlef Träbert seit Jahrzehnten im Bundesvorstand der Aktion Humane Schule e.V. engagiert (www.aktion-humane-schule.de). Zum Aphorismus fand er über den Einsatz von Spruch-zitaten in seiner pädagogischen Arbeit. Er ist Mitglied im Förderverein für das Deutsche Aphorismus-Archiv (DAphA) Hattingen e.V. „Ein Vertrauensbruch lässt sich nicht schienen“ ist Träberts dritter Aphorismen-Band. Im Universitätsverlag Brockmeyer erschien 2011 „DenkMalAn! – Aphoristische Andenken“.

RosnekranzHermann Rosenkranz: Letztes Aufbegehren.Sprüche aus dem Abendrot, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0969-5, kart. 18,5 x12 cm. 90 S.  EUR 9,90

Auch hier wieder eine umfangreiche Leseprobe

Hermann Rosenkranz, geboren 1932, vierzig Jahre Strafverteidiger in Düsseldorf, seit 2000 Ruhestand, aphoristisch aufgemuntert. 2010 „Keine Zeile ohne meinen Anwalt“ Sprüche, nichts als Sprüche; 2011 „Die Lakonik des Mondes“, lauter nutzlose Notate; 2012 „Der Sarkast und der Regenbogen“ Nachtrag aus Lakonia 2013 „Von wegen altersmild“ Letzte Einschläge, sämtlich im Brockmeyer Verlag, Bochum.

MOTTO. ‚Auch ungelesen sind meine Sprüche von bleibendem Wert.‘

SCHNUPPERTEXTE:‘ Die Kür ruft. Die Pflicht kann warten‘; ‚Einsamkeit ist Größe im Selbstgespräch‘; ‚Er ist schon zu Lebzeiten verschieden‘; ‚Auch beim Scheitern achte man auf Qualität.‘; ‚Mein Vokabular des langsamen Verstummens‘; ‚Nachhaltig an ihm sind nur seine Vorurteile‘.

Der Blog wird in den nächsten Wochen um weitere Neuerscheinungen ergänzt z. B zwei wunderschöne Lyriktitel: Erscheinungstermin Oktober 2014

Gerhard Uhlenbruck 85!

P1060829 aAm 17. Juni 2014 wird einer der wichtigsten zeitgenösssoschen deutschsprachigen  Aphoristiker 85 Gerhard Uhlenbruck. 

* 17.06.1929 in Köln. Studium der Medizin und Biochemie an der Universität Köln. Bis zu seiner Emeritierung 1996 Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Immunbiologie an der Universität Köln, davor 10 Jahre Abteilungsleiter am
Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Köln.

Uhl_Festschr.2Bekennender Kölner, Marathonläufer und F.C Fan!
Wie aber kommt man als Arzt zum Schreiben und zur Wissenschaft
Immunologie? Ursache war eine seltene immunologische Erkrankung
(Sarkoidose), die während der Ausbildung zum Internisten auftrat. Der
Autor motivierte sich dann zum Schreiben während eines Reha-Aufenthaltes
(„Zauberberg-Erlebnis“) im Schwarzwald: Dort musste man sich mit dem
Leben, der Liebe und der Liebe zum Leben auseinandersetzen. Folge war
ein „aphoristischer“ Gedichtband noch unter einem Pseudonym (Gerhard
Günther: „Nicht für immer – .“ 1975). Ab 1977 erschienen dann in
regelmäßiger Abfolge insgesamt fast 40 eigene, vorwiegend
medizinische Aphorismenbücher. Humorvolle Aphorismen auch
zum Thema Kölner Klüngel: „Kölner Klüngel Kalender“ und „Kölner Humor
als Lebensphiolosophie“ (mit J. Bennack). Sport-Aphorismen werden
regelmäßig abgedruckt in der „Spiridon Laufzeitschrift“ und satirische
Spott-Aphorismen im schweizerischen „Nebelspalter“.

In unserem Verlag erschienen seit 2009 bis heute 6 Aphorismenbände von Gerhard Uhlenbruck und eine Festschrift zu seinem 80. Geburtstag s. u.

Soeben erschien rechtzeitig zu seinem runden Geburtag sein neuestes Werk:

5106449-9783819609596_coverUhlenbruck, Gerhard: SPRUCHLANDUNGEN.

Frech gewagt und kurz gesagt, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0959-6. kart. 21 x 14,5 cm. 110 S.€ € 9,90

‚Nicht jeder Spruch wird beim Leser landen können, um hocherfreut empfangen zu werden, manchen Spruch aber wird er vielleicht beim Überfliegen registrieren wie Spruchbänder, die für Sprache werben und spruchreifes Denken anregen‘.
Schnuppertexte: ‚Wenn man blank ist, empfindet man nicht selten blanke Wut gegenüber denen, die es nicht sind‘; ‚Beim Ringen um Anerkennung bin ich nicht auf der Matte geblieben und habe einige Fehlgriffe getan‘; ‚Liebe, das ist so etwas wie Gesundheit: Wenn man sie nicht hat, dann fehlt einem etwas – ‚; ‚Wer Schwächen hat, entwickelt eine ganz besondere Stärke, sie zu verstecken‘; ‚Was die Fußnoten meiner Kritiker anbetrifft, da bin ich völlig von den Socken, weil sie meine Achillesferse betreffen‘; ‚Der Raucher steht mit einem Bein im Grab, mit dem anderen auf seinem Standpunkt‘.

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2013 erschien:

9783819609305Uhlenbruck, Gerhard: DENK-AN-SÄTZE.

Wieder sinnige Sprüche und Aphoristische Heil- und Selbstpflege-Sätze, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0930-5, kart. 21 x 15,5 cm. 122 S.€ 9,90

Zum Buch: Denk-an-Sätze beinhalten in diesem Fall mental aktivierende Anregungen, zufällige Gedankengänge und um Verständnis bemühte Fehlverhaltensweisen aus der Erfahrung eines Lebens als naturwissenschaftlicher Mediziner, um sie anderen interessierten Menschen zur sinnvollen Versuchsanordnung ihres individuellen Lebensstils nicht ohne Humor, Selbstironie und Witz so anzubieten, dass sie ihre Art zu leben im Hinblick auf ein gesundes Wohl-Ergehen und ein zufriedenes Selbstbewusstsein täglich wie mit Hilfe eines optimal stimulierenden Rezeptes kritisch reflektieren können: Wenn man als Autor schon nicht aus den eigenen Fehlern gelernt hat, Denkfehler und den Stress bitterer Pillen eingeschlossen, sollen es doch wenigstens andere versuchen! (G. Uhlenbruck).

Zum Buch: Denk-an-Sätze beinhalten in diesem Fall mental aktivierende Anregungen, zufällige Gedankengänge und um Verständnis bemühte Fehlverhaltensweisen aus der Erfahrung eines Lebens als naturwissenschaftlicher Mediziner, um sie anderen interessierten Menschen zur sinnvollen Versuchsanordnung ihres individuellen Lebensstils nicht ohne Humor, Selbstironie und Witz so anzubieten, dass sie ihre Art zu leben im Hinblick auf ein gesundes Wohl-Ergehen und ein zufriedenes Selbstbewusstsein täglich wie mit Hilfe eines optimal stimulierenden Rezeptes kritisch reflektieren können: Wenn man als Autor schon nicht aus den eigenen Fehlern gelernt hat, Denkfehler und den Stress bitterer Pillen eingeschlossen, sollen es doch wenigstens andere versuchen! (G. Uhlenbruck).

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2012 erschien:

9783819608742_frontcoverUhlenbruck, Gerhard: Gedankensplitter ohne Kopfzerbrechen.

Satzweise versetzte Sichtweisen, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0874-2 kart. 21 x 14, 5 cm. 80 S. € 9,90

epubauch als eBook erschienen € 5,99

„Der Wortwitz beherrscht sein Werk“, urteilt der Aphorismenforscher F. Spicker. „Man muss sich dem Wortspieltrieb und –treiben dieses Autors aussetzen, den der prinzipielle medizinische Blick auf die Welt und die Menschen unverwechselbar macht“.

Aus dem Vorwort: „Sprüche oder Aphorismen schreiben, so sollte man meinen, ist entweder etwas für Menschen, die viel freie Zeit haben, um sich solche Gedanken machen zu können, oder aber für Menschen, die wenig Zeit haben, und deshalb ihre Gedanken kurz und präzise ausdrücken müssen….stellen aphoristische Sprüche die kürzeste und schnellste Form der Information dar, die eine Erkenntnis vermitteln kann, und zwar sofort. „Mentalokine“ könnte man sie in Analogie zu den Interleukinen nennen…. Aphorismen versuchen das auf prägnante, witzige und geistreiche Weise, denn wenn man schon klein ist, muss man entsprechend auf sich aufmerksam machen! Dabei gelten auch die Gesetze einer Infektion: Was nicht haftet, wirkt auch nicht! Denn Rezeptoren sind wie innere Ohren, aber höchst individuell. Im Übrigen möchte ich … mit Chargaff, dem berühmten DNA-Forscher, schließen:“Aphorismen sind, was übrig bleibt, wenn alles Wichtige nicht gesagt wird.“ Ich hoffe, dass trotz dieser humorvollen Bemerkung für den Leser genug an Wichtigem übrig bleibt und hängen bleibt.“ (G. Uhlenbruck)

Schnuppertexte: Ich bringe Gedankliches zu Papier, um es zur Sprache zu bringen und damit ich auf diese Weise zu Wort komme, ohne dass es mir abgeschnitten wird‘; ‚Beim Lesen denkt man die Gedanken eines anderen nach: Manchmal macht das nachdenklich‘; ‚Am besten kann man Dinge verschweigen, indem man das Thema wechselt‘; ‚Aus meinen Fehlern bin ich zwar nicht schlau, aber klug geworden‘; ‚Es gibt Menschen, die nur bei Fieber menschliche Wärme entwickeln‘; ‚Die Zeit, die ein Arzt sich für seine Patienten nimmt, ist unbezahlbar: Leider haben das die Krankenkassen wörtlich genommen‘.

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2011 erschien:

9783819608353Uhlenbruck, Gerhard: Sprüche.

Gedankensprünge von Mensch zu Mensch, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0835-3, kart. 21 x 14,5 cm. 136 S.€ 12,90

Zum Buch: Dies ist bereits nach „Wortmeldungen“ 2009 und „Spruchreif“ 2011 das dritte Buch von Gerhard Uhlenbruck in unserem Verlag. Wie von ihm gewohnt ist auch diese umfangreiche Aphorismensammlung humorvoll, bissig, witzig, wie es sich für einen echten Kölner gehört. Natürlich sind viele Medizinaphorismen und zahlreiche Sprüche, die sich mit dem Alter beschäftigen darunter, immer mit einem kleinen nachdenkliche Seitenhieb versehen!

Schnuppertexte:„Das Gegenteil von einer unglücklichen Ehe ist eine zufriedene Ehe“; „Polterabend: Glück und Glas – wie leicht bricht das?“; „Leider hat Glück nur eine kurze Haltbarkeitsgarantie: Es gibt demzufolge keine glücklichen, wohl aber zufriedene Ehen“; „Wenn man sein Leben nur mit Arbeit ausfüllt, kann es auch daran liegen, dass man innerlich hohl ist“; „Abnehmen: Der Speck heiligt die Mittel ihn loszuwerden“; „An sich denkt jeder nur an sich, und tut nur gutes wenn es ihm gut tut“; „Die meiste Zeit unseres Lebens verlieren wir damit, Zeit für uns zu gewinnen“.

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Ebenfalls 2011 erschien:

9783819607875_frontcoverUhlenbruck, Gerhard: Spruchreif!

Einschlägige Geistesblitze, Bochum 2011, ISBN 978-3-8196-0787-5, kart. 128 S., 21 x 14,5 cm. € 12,90

epubAuch als e-book lieferbar € 7,97

Schnuppertexte:

‚Selbstwertgefühl: Die meisten Menschen wollen den Anschein erwecken, dass sie anscheinend aufgeweckt sind‘; ‚Ein Mensch, der den Verstand verliert, gewinnt dafür an menschlichem Verständnis‘; ‚Selbstgefällig schmeichelt uns, was den Anderen an uns gefällt‘; ‚Die meisten Menschen sind rechtschaffen: Sie schaffen sich zu Unrecht auf Kosten anderer ihr Recht‘; ‚Wer nur für seinen Lohn lebt, dessen Leben lohnt sich nicht für ihn‘; ‚Mit Humor kann man sogar die Schokoladenseiten des Lebens durch den Kakao ziehen‘; ‚Liebe: Das höchste Gefühl ist auch gleichzeitig tiefste Empfindung‘; ‚Wenn man etwas durch einen Aphorismus auf einen Nenner bringt, dann bleibt unter dem Strich das, was zählt‘; ‚Was die Menschen schier unerträglich macht: Die Gier nach Erträgen‘; ‚Liebe macht blind, weil man sich dann auch blind vertraut‘.

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Als erstes Buch von Gerhard Uhlenbruck erschien 2009 bei uns:

5106449-9783819607219_coverUhlenbruck, Gerhard: „Wortmeldungen“

Wieder Sprüche voller Widersprüche: Aphoristische Notizen oder Rezepte zum Zitieren, Ausgewählte Aphorismen, 2009, ISBN 978-3-8196-0721-9, kart. 18,5 x 12 cm. 128 S., Zeichnungen von EVA SCHWARZ, Nachwort FRIEDEMANN SPICKER. € 12,90

epubAuch dieses Buch gibt es als eBOOK € 5,99

Schnuppertexte : „Mancher Ansatz zu einem Aphorismen Buch besteht darin, nach jedem Satz einen Absatz zu machen“; „Wenn man ganz in seiner Aufgabe aufgeht, denkt man nicht ans Aufgeben“; „Ein Aphorismus ist ein Geistesblitz nicht ohne Geist und Witz“; „Wo ein Wille ist, ist auch ein Umweg“; „Wo ein Wille ist, ist auch einer, der im Wege steht“; „Das Kind im Manne kommt nicht selten auf seine Mutter“; „Liebe macht blind, vor allem die Eigenliebe macht die Augen trübe“.  „Scheidung im Alter: Mit der zweiten sieht man besser – aus“;  „Eine Tragödie, die mit einem Happy end beginnt, nennt man Ehedrama“; “ Wenn man im Alter keinen Biss mehr drauf hat, geht man auf dem Zahnfleisch, aber mit den dritten Zähnen kann man wenigstens noch einen Zahn zulegen“;  „Wenn man denkt, macht man sich Gedanken, wenn man aber nachdenkt und sie bedenkt, dann werden sie verdrängt“;  „Im Alter werden unsere Stärken schwächer und unsere Schwächen stärker“;  „Man sollte Kranke nicht kränken, indem man krankhaft mit seiner Gesundheit angibt“; „Wer angibt hat nicht mehr vom Leben, aber mehr vom Leben erwartet.“;  „Manchmal ist es vom Arzt  todanständig, kein Sterbenswörtchen zur Diagnose des Patienten zu sagen“;  „Am Ende des Lebens wird man zum letzten Mal hereingelegt – und umgebettet in ein Bett mit einem Brett vor dem Kopf“; „Wenn das Glück im Leben zu spät kommt, kommt der Tod zu früh“;  „Der Hypochonder hört das Gras wachsen, in welches er glaubt bald beißen zu müssen“.

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Und hier nun die kleine Festschrift zm 80.

Jürgen Wilbert(Hrsg.): „Aus meinen Fehlern werden andere klug.“

Festschrift zum 80. Geburtstag von Gerhard Uhlenbruck,Bochum 2009, ISBN 978-3-8196-0739-4, kart. 56 S. 18,7 x 12 cm. mit Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke.   € 7,90

Zahlreiche Aphoristiker ehren Uhlenbruck in diesem Büchlein mit eigenen Aphorismen, ergänzt durch die Zeichnungen von Hans-Joachim Uthke.

hier die Leseprobe

Mit diesem Buch ehrte das Deutsche Aphorismus-Archiv den Aphoristiker und Immunbiologen Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck aus Köln anlässlich seines 80. Geburtstags. Der Jubilar aus Köln ist gegenwärtig mit seinen über 30 Büchern der meistverlegte deutschsprachige Verfasser von Aphorismen, der kürzesten Form von Prosa. In Aphorismen sieht Uhlenbruck eine literarische Form der Stärkung von Abwehrkräften. Diese wortwitzigen und geistreichen, nicht selten provokanten Sentenzen sind für ihn „immu“nisierende Gegengiftpfeile“; denn Humor (laut Uhlenbruck „Witz ohne Häme“) ist – nach der Liebe – die beste Medizin, was auch heute mit wissenschaftlichen Methoden bewiesen werden kann. Solche „Gedanken auf dem Sprung“ sind sozusagen mentales Gesundheitstraining. „Lachen soll gesund sein, leider haben die meisten nichts zu lachen.“ (GU).

Uhl_Festschr1Lieber Gerhard Uhlenbruck,

wir wünschen weiterhin natürlich Gesundheit und noch viel Schaffenskraft

‚Ad multos annos!

Norbert Brockmeyer